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Karlsruhe Menschenkette in Karlsruhe: Hand in Hand gegen Rassismus

Ein Zeichen gegen Fremdenhass setzen möchte viele Menschen am Sonntag, 19. Juni, in mehreren Orten in Deutschland setzen. Einen Tag vor dem internationalen Gedenktag für Flüchtlinge werden sich auch in Karlsruhe die Beteiligten zu einer Menschenketten zusammentun.

Am Sonntag, 19. Juni, werden Karlsruher zusammen mit Oberbürgermeister Frank Mentrup eine große Menschenkette bilden, die in einer Linie rund um den Standort der ehemaligen Synagoge in der Kronenstraße, über den Kronenplatz/Jubez, die evangelische Stadtkirche, das Rathaus, hin zum Platz der Grundrechte verlaufen wird.

Die Menschenkette startet um 12 Uhr; die Teilnehmer werden gebeten, bis spätestens 11.30 Uhr zu den jeweiligen Treffpunkten zu kommen. Einen Tag vor dem internationalen Gedenktag für Flüchtlinge wollen Bürger in ganz Deutschland mit Menschenketten gemeinsam ein Zeichen setzen - gegen Fremdenhass und für Menschlichkeit, Vielfalt und Weltoffenheit.

"Mit der Menschenkette treten wir für ein weltoffenes, menschliches und vielfältiges Karlsruhe, Deutschland und Europa ein", beschreibt Dieter Bürk, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Stadtverband, die Zielsetzung der Aktion.

Die bundesweit stattfindende Aktion wird in Karlsruhe gemeinsam organisiert und unterstützt von: Amnesty International, DGB, Deutschsprachiger Muslimkreis Karlsruhe, Jüdische Kultusgemeinde Karlsruhe, Evangelische Kirche in Karlsruhe, Katholisches Dekanat Karlsruhe, Stadtjugendausschuss, Antidiskriminierungsstelle in Karlsruhe, Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Naturfreunde, Flüchtlingshilfe Karlsruhe, Grüne Fraktion Karlsruhe und der KULT-Fraktion Karlsruhe.

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  •   Liessl
    (264 Beiträge)

    09.03.2017 19:37 Uhr
    Weihnachtsmarkt
    ich hätte mir dieses Engagement zu Weihnachten gewünscht...
    jaja ich weiss "Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und in seinem Hause." (Mt 13, 57)
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  •   MohrinaSarotti
    (171 Beiträge)

    13.06.2016 22:05 Uhr
    Die deutschen Hooligans
    dort waren bestimmt alles Linke und Grüne....also die klassischen Steine und Stühlewerfer.
    Auf alle Fälle waren es Idioten,denen geht es gar nicht um den Sport,sondern nur um Randale.
    Menschen ohne Hirn.
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  • unbekannt
    (181 Beiträge)

    13.06.2016 20:12 Uhr
    Bitte beachten
    +++ Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   Duke.Raoul
    (133 Beiträge)

    13.06.2016 17:21 Uhr
    Gratuliere zum Outing
    als brauner Schmierfink. Da haben nicht "die Deutschen" gewonnen. Politisch korrekt heißt es die Menschenschaft. Alles andere ist sexistisch und voll Nazi und so
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  •   JWR11
    (44 Beiträge)

    13.06.2016 09:35 Uhr
    Muslimische Menschenkette
    ... das wäre eine wunderbare Gelegenheit für die dutzende muslimischen Verbände/Vereine in Deutschland, sich klar mit ihrem Gastland und dessen Bevölkerung zu solidarisieren, ein Zeichen zu setzen und sich bei dieser Aktion einzugliedern?!
    In der "Flüchtlingsfrage" haben sich diese Einrichtungen bisher vor allen Dingen beim Unterstützen ihrer muslimischen Brüdern und Schwestern doch sehr vornehm zurückgehalten ?! ...
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  •   Prof.Baerlapp
    (637 Beiträge)

    13.06.2016 08:56 Uhr
    Zeichen
    Ja, es gibt doch allen ein gutes Gefühl: das "Zeichen setzen", das inzwischen so sehr in die Mode gekommen ist.

    Aber: Überzeugen Sie einen Rechtsextremendurch solche Zeichen? Überzeugen Sie einen Sympathisant des IS, der sich über den Anschlag von Orlando die Hände reibt, durch solche Zeichen?

    Ich wäre für Taten statt Zeichen.
    Rechtsextreme bekommen Oberwasser, wenn die Flüchtlingskrise ungelöst bleibt. Weil die Bürger sehen: Da ist ein Problem, aber die Politik bekommt es nicht hin, und die Rechten bieten "einfache" Lösungen (die natürlich in Wahrheit keine sind!). Also: Endlich klare Zuwanderungsregeln und die auch strikt einhalten. Statt diesem Asylchaos wie 2015 (und es geht ja gerade so weiter, siehe Diskussion um "sichere Herkunftsländer").

    Gegen Islamisten gibt es sicher kein Patentrezept, aber ein ganz wichtiger Ansatz wäre: keine Parallelgesellschaften mehr dulden. Auch hier hat die Politik bisher kläglich versagt.
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  •   md47
    (855 Beiträge)

    13.06.2016 14:13 Uhr
    Was hat die Politik hinbekommem ?
    Sie basteln sich täglich eine eigene Welt "wie es mir gefällt" Das trällerte schon Andrea Nahles. Und wo haben 82 Millionen Bundesbürger abgestimmt wen sie zum Nachbarn haben wollen ? Mir geht es so wie dem User "Prof.Baerlapp". Mit Ihnen zu diskutieren bringt nichts!
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  •   Prof.Baerlapp
    (637 Beiträge)

    13.06.2016 10:24 Uhr
    Geht es nur mir so?
    Den Herrn El patron verstehe ich nicht so wirklich. Also, worauf er jetzt eigentlich hinauswill.

    Ich wüsste nicht, dass die Themen Flüchtlinge und Zuwanderung von der Politik abschließend gelöst wären. Wie denn und von wem? Von Frau Merkel mit dem Satz "Wir schaffen das" etwa? Oder mit dem fragwürdigen Erdogan-Deal? Und wo ist der Bezug zu Boateng? Und die Zahl 82 Mio. Deutsche, wen haben Sie da alles "eingebürgert"...?

    Irgendwie habe ich das Gefühl, da werden nur Klicks provoziert. Deshalb belasse ich es hierbei.
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  •   Irgendwas_mit_Medien
    (648 Beiträge)

    13.06.2016 09:18 Uhr
    Das, was Sie Parallelgesellschaften nennen, bezeichnet gar mancher aus dem linken Lager
    ...als erstrebenswerte multikulturelle Gesellschaft.

    Und wenns problematisch wird, ducken sich diese GesellInnen ab und schweigen es tot.
    Aktuelles Beispiel sind Hunderte von Ehen in Reihen der Ankömmlinge, bei denen die "Ehefrau" im Kindesalter ist.
    Hat man da bereits GrünInnen reagieren sehen?
    Wenn man das durchgehen lässt, ist der erste Schritt zur Tolerierung islamischen Rechts - welches dann deutsches und europäisches Recht bricht - getan.

    Hauptsache Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Sex mit Kindern zu unterbinden scheint bei manchen allerdingsl tolerabel. Schlimm.
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  •   Irgendwas_mit_Medien
    (648 Beiträge)

    13.06.2016 09:34 Uhr
    Schlimmes Deutsch - streiche "zu unterbinden"
    .
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