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Karlsruhe Lichterlauf durch Karlsruhe im Rahmen der Wochen gegen Rassismus: Gemeinsam leuchten gegen Diskriminierung

Am Dienstag, 19. März, war in Karlsruhe der "Lichterlauf gegen Rassismus" - vom Platz der Grundrechte bis zum Marktplatz. Dort - im Herzen von Karlsruhe - gab es eine Gedenkfeier. Rund 400 Menschen gedachten in der Dunkelheit bei Kerzenschein der Opfer von Rassismus.

Als um 19 Uhr die Glocken der Evangelischen Stadtkirche läuten, leuchten auf dem Marktplatz viele Kerzen in der Dunkelheit auf: Der Lichterlauf gegen Rassismus, der um 18.15 Uhr am Platz der Grundrechte begann, hatte sein Ziel - den Marktplatz - erreicht. Rund 400 Menschen versammelten sich mit Kerzen in den Händen, um der Opfern von Rassismus und Diskriminierung zu gedenken.

Lichterlauf, Wochen gegen Rassismus 
Gedenkfeier auf dem Marktplatz im Rahmen der Wochen gegen Rassismus 2019. | Bild: Paul needham

"Man meint oft, das Thema Rassismus ist weit weg, doch es ist näher als man denkt", sagt Mesut Palanci, Vorsitzender des Dachverbandes islamischer Vereine in Karlsruhe. Jüngstes Beispiel sei der Anschlag auf die Moschee in Neuseeland, bei dem rund 50 Menschen ihr Leben verloren.

Schülerinnen des St. Dominikus-Gymnasiums machten gemeinsam mit der Antidiskriminierungsstelle Karlsruhe auf weitere Menschen und Personengruppen aufmerksam, die Opfer von Rassismus und Gewalt wurden. Im Anschluss gab es bei einer Tasse Tee Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Dateiname : Programmheft Wochen gegen Rassismus 2019
Dateigröße : 18.19 MBytes.
Datum : 06.03.2019 15:06
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  •   yokohama
    (3371 Beiträge)

    20.03.2019 04:33 Uhr
    Rassismus
    existiert in den Köpfen der Rassisten. Leider auch noch im 21. Jahrhundert, wie man letzten Freitag gesehen hat. Genetik und Wissenschaft hin oder her.
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  •   ALFPFIN
    (6736 Beiträge)

    19.03.2019 16:37 Uhr
    Rassismus
    gibt es nicht nur in Europa, also ausgeprägt besonders bei der "weißen Rasse". Auch in arabischen Ländern gibt es Rassismus. (http://www.islamiq.de/2018/11/24/anti-schwarzer-rassismus-in-der-ummah/). Auch in Afrika bekämpfen sich die Völker untereinander, man kann schon sagen fortwährend. Nicht nur wegen Macht und Geld, die jeweiligen Volksstämme sind verfeindet. In Asien ist es nicht anders.
    Ich will damit sagen, man kann sich nicht nur auf Europa bzw. bei dieser Aktion jetzt auf Deutschland konzentrieren.
    Wenn mir ein Moslem nicht die Hand gibt, weil ich eine Frau bin, auch wenn ein religiöser Hintergrund
    vorgeschoben wird, betrachte ich das als Rassismus gegenüber Frauen. Es gibt sicher viele Beispiele, natürlich auf allen Seiten. Oder wie schon erwähnt, der Antisemitismus. Das hat nicht nur religiöse Gründe.
    Diese Feindschaft besteht ja schon seit Jahrhunderten.
    Ich lehne Rassismus grundsätzlich ab, habe aber schon das Gefühl man ist auf einem Auge blind.
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  •   mcclaney
    (1458 Beiträge)

    19.03.2019 17:53 Uhr
    ...
    Immer dieses "Aber die anderen haben ja auch..."-Blabla...warum kann man nicht mal einfach vor der eigenen Haustür kehren, ohne mit dem Finger auf andere zu zeigen, hm? Was hilft es gegen unseren Rassismus hier, wenn der erste Impuls darin besteht, darauf hinzuweisen, dass es andernorts ja auch so ist?
    Ja, toll. Aber das ist woanders. Wir sollten uns hier dagegen einsetzen.

    Glauben Sie, dass jemand der Organisatoren verneinen würde, dass Rassismus ein globales Problem ist? Trauen Sie den Menschen wirklich so viel Engstirnigkeit zu?

    Dieses unsägliche Relativieren von Missständen im eigenen Land bringt hier keinen weiter.
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  •   Joerg_Rupp
    (2703 Beiträge)

    19.03.2019 17:19 Uhr
    da Rassismus
    eine weiße Erfindung ist, um Weißsein als Norm und alles andere als minderwertig zu markieren, kann es keinen Rassismus gegen Weiße gebe.
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  •   Mondgesicht
    (2090 Beiträge)

    19.03.2019 18:10 Uhr
    Jajaja.
    Vom immerwährenden Wiederholen wird es auch nicht richtiger. Ich wage mal die Behauptung, dass schon im Zeitalter der Steinzeitmenschen bestimmte Gruppen andere Gruppen wegen irgendwelcher Eigenschaften ausgegrenzt haben.
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  •   Krawallradler
    (507 Beiträge)

    19.03.2019 22:09 Uhr
    das ist richtig
    aber aus welchem Grund? Das wissen Sie nicht.

    Wenn sie die Gründe interessieren, empfehle ich mal ein ethnologisches Buch zu lesen, das sich mit dem töten als kulturgeschichtliches Phänomen beschäftigt. Hochinteressant wenn man an sich den Anspruch hat, die Dinge auch zu verstehen, bevor man Teilwissen öffentlich verbreitet.

    Wie Sie!

    FG
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  •   Joerg_Rupp
    (2703 Beiträge)

    19.03.2019 18:44 Uhr
    zwischen
    Ausgrenzung und dem Erfinden von einer Überhöhung der eigenen, unveränderlichen Merkmale durch Rassismus besteht ein himmelweiter Unterschied. Sie verharmlosen
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  •   Mondgesicht
    (2090 Beiträge)

    19.03.2019 21:58 Uhr
    Ich geb ja zu,
    ich war damals nicht dabei. Sie ja wohl auch nicht... grinsen

    Aber warum sollten denn die Steinzeitmenschen in moralischer Hinsicht besser gewesen sein als wir heute? Glauben Sie wirklich, dass es dieses Überhöhen der eigenen Gruppe gegenüber anderen nicht schon immer gegeben hat?
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  •   Joerg_Rupp
    (2703 Beiträge)

    20.03.2019 13:22 Uhr
    es geht nicht um die Moral
    sondern um ein Konstrukt, das weltweit gültig war, weltweit Weiß legitmiert hat, Völkermord und Raubbau und Versklavung und Ausbeutung von Menschen und Ressourcen zu begehen. Und der Attentäter von Christchurch war ja ein Anhänger der Theorie der white supremacy
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  •   auchmalsenfdazu
    (3165 Beiträge)

    19.03.2019 16:13 Uhr
    soso
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++

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