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Karlsruhe Friedliche Demo gegen Rassismus: "Die Menschen setzen sich für ein offenes, solidarisches Karlsruhe ein"

Am heutigen Nachmittag gingen knapp 200 Karlsruher gegen Rassismus auf die Straße. Unter dem Motto "Karlsruhe - mit Recht für alle" riefen zahlreiche Organisationen die Bürger dazu auf, bei der Demonstration mitzulaufen. ka-news hat mit Angela Geiger, Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Karlsruhe, über die Protestbewegung gesprochen.

Im Rahmen der Wochen gegen Rassismus demonstrierten am Samstagnachmittag rund 200 Menschen gegen Rassismus. Um 14.30 startete der Zug am Badischen Staatstheater und führte von dort einmal quer durch die Stadt. Angela Geiger erklärt im Interview mit ka-news: "Die Demo soll vor allem darauf aufmerksam machen, dass wir alle Menschen sind." Um ein friedliches Zusammenleben zu gewährleisten, sollen keine Unterschiede mehr gemacht und offen miteinander umgegangen werden.

Bild: Thomas Riedel

Wie die Polizei auf Nachfrage von ka-news mitteilt, sei die Demo ruhig und friedlich verlaufen. Gegen 16.30 Uhr endete die Veranstaltung mit einer Abschlusskundgebung am Marktplatz. "Die heutige Teilnahme an der Demonstration gegen Rassismus war besonders wichtig, da die Menschen sich so für ein offenes, solidarisches Karlsruhe einsetzen", sagt Angela Geiger abschließend.

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Online-Wochen gegen Rassismus:
Ja zum Meinungsaustausch, nein zu Rassismus! Vom 15. bis 31. März 2019 werden wir mit den dritten ka-news Online-Wochen gegen Rassismus ausführlich über das Thema berichten. Als Medienpartner begleiten wir die Karlsruher Wochen gegen Rassismus mit Berichten, Interviews und Hintergründen. Beteiligen auch Sie sich! Zeigen Sie Flagge mit dem Hashtag #gegenRassismus, etwa in sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook oder schreiben Sie uns zum Thema an ka-reporter@ka-news.de!

Hier gibt es das gesamte Programm der Karlsruher Wochen gegen Rassismus zum Download.

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Kommentare (54)
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  •   Weichei
    (275 Beiträge)

    01.04.2019 21:27 Uhr
    das Bild noch einmal betrachted
    Fast wie im ehemaligenSueden der USA.
    Antirassisten vorne, Kopftuchtraegerinnen nach hinten.
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  •   Weichei
    (275 Beiträge)

    01.04.2019 21:04 Uhr
    Januar 2018 ~ 311000 Einwohner
    ~200 kamen zu der loeblichen Demonstration.
    Das bedeutet, dass ~ 310800 nicht kamen. Es muss ja nicht Jeder teilnehmen, waeren jedoch jeder zehnte gekommen, das waeren dann ~31080 gewesen.
    Goehte sagte bereits"Das Land das die Fremden nicht beschützt geht bald unter".
    Goetz von Berlichingen sagte auch Etwas, jedoch das gehoert hier nicht her.
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  •   Krawallradler
    (442 Beiträge)

    01.04.2019 17:56 Uhr
    Schade, KA-News
    dass Sie Ihre Online-Wochen gegen Rassismus hier beenden. Schaut man in dem Kommentarbereich, dann könnte deutlich mehr davon dieser Zeitung nicht schaden.
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  •   Beobachter
    (78 Beiträge)

    02.04.2019 11:29 Uhr
    Alles hat ein Ende.....
    .......sogar das. Das muß Ihrer Seele weh tun. Ich glaube Ihnen unbenommen, dasss Sie sich gerne noch, wie lange?, in dem Thema gesuhlt hätten.
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  •   Winston_Smith
    (538 Beiträge)

    02.04.2019 00:37 Uhr
    Da hätte ich ja eine Idee, und die sieht so aus:
    "ka-news.de ist das führende Nachrichtenportal für Karlsruhe. Wir sind dort, wo Dinge geschehen, die Menschen bewegen. Wer ka-news.de liest, spürt intensiv den Herzschlag der Region. Schnell informiert, gründlich recherchiert und packend geschrieben zeigen unsere News und Hintergrundberichte ein Bild von Karlsruhe und seinem Umland, das einzigartig und authentisch ist. Hierfür setzen sich unsere Redakteure und Fotografen täglich hoch motiviert und leidenschaftlich ein. Für ka-news.de steht eines fest: In Zeiten des Informationsüberflusses wollen Menschen Informationen, die sie persönlich etwas angehen. Dafür setzen wir uns ein – engagiert, hoch motiviert, fair und unter Einhaltung journalistischer Spielregeln. Der hohe journalistische Anspruch und die Qualität unserer Berichterstattung unterscheidet ka-news.de von Online-Portalen mit reinen Retorten-News..."

    Vielleicht passt das alles nicht so zu noch mehr linksaussen Einheitsbrei und Hofieren einer Minderheit?
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  •   Svantovit
    (42 Beiträge)

    01.04.2019 13:37 Uhr
    Neutralität
    Liebe Redaktion, bleibt bitte sachlich und schließt Foristen nicht von der Diskussion aus.
    Auch wenn ihr, offiziell gern gesehene politische Ansichten vertretet, bedeutet dies nicht, daß Ihr die die übrigen mundtot machen sollt. Demokratie und Einheitsmeinung vertragen sich nur schwer.
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  •   Beobachter
    (78 Beiträge)

    01.04.2019 12:26 Uhr
    Karlsruhe demonstrierte.......
    ....und keiner kam. Gibt es eigentlich keine Untergrenze für diese mehr als peinliche Art eine Sache die praktisch nicht stattgefunden hat derartig in Szene zu setzen? Wie viele Organisationen mögen den da aufgerufen haben? Nemen wir doch mal die, die mi8t Sicherheit nie fehlen:
    Katholen, Evangelen, Linke, Grüne, SPD, AWO, Gewerkschaften, Amnesty, Linke, Jusos, Antifa. Diese Aufstellung sollte mal genügen. Ich hoffe nur, dass da niemand durch Weglassen diskriminiert habe. Wie groß waren da eigentlich die einzelnen Kontingente? Man kann über alles berichten, meinetwegen auch darüber. Aber bitte, bitte die Kirche (betrifft hauptsächlich die Erstaufgeführten) doch noch iergendwie im Dorf lassen.
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  •   Joerg_Rupp
    (2703 Beiträge)

    01.04.2019 16:13 Uhr
    na
    immerhin kamen rund sechsmal mehr Menschen als bei den letzten Nazidemos von Kargida oder wie auch immer der letzte Name war und zwanzigmal mehr als bei der Nachfolgetruppe "Gelbwesten". Insofern: ein voller Erfolg.
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  •   Beobachter
    (78 Beiträge)

    01.04.2019 18:25 Uhr
    ach Jörg
    das wäre doch auch was für Sie gewesen. Aber vielleicht hatten Sie ja gerade Kehrwoche. Aber es ist doch immer wieder erstaunlich dass es
    Leute gibt die sich auch über buchstäblich nichts freuen können.
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  •   Propagandahilfskraft
    (1280 Beiträge)

    01.04.2019 16:49 Uhr
    Irgendwelche Randgruppen sind doch eher unwichtig?
    Es geht um die sogenannte Mitte der Gesellschaft. Das sind die Mehrheiten. Diese entscheiden auch die Wahlausgänge. Und auf diese Mitte scheint der institutionalisierte Anti-Rassismus immer weniger zu wirken. Dazu zeigen die Bilder dann auch noch Teilnehmer (AWO, Sozpädal) bei denen man von Profitinteressen als Motivation ausgehen kann. Die Außenwirkung ist aus propagandistischer Sicht daher eher negativ bis abstoßend. Das liegt aber auch an der etwas ungünstigen Fotogalerie.
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