Der Journalist arbeitet zurzeit noch beim Südkurier Medienhaus in Konstanz. Auf den Wechsel nach Karlsruhe freut sich der 30-Jährige: "ka-news hat in den vergangenen zehn Jahren bewiesen, welches enorme Potenzial in dem noch jungen Medium Online-Zeitung steckt. Entscheidend ist nun, diesen erfolgreichen Weg konsequent weiterzugehen."

Rekordergebnis zum Abschied

Im Januar dieses Jahres hatte ka-news erstmals die Marke von einer Million Visits (Besuche) überschritten, mehr als 110.000 Menschen rufen das Karlsruher Nachrichtenportal regelmäßig auf. ka-news rückte damit im zehnten Jahr seines Bestehens erstmals unter die 50 erfolgreichsten Nachrichten-Webseiten Deutschlands vor und rangiert in Baden-Württemberg sogar auf dem vierten Platz.

"Unsere Reichweite am Ende meiner Zeit bei ka-news auf Rekordniveau zu sehen, ist für mich eine Bestätigung unserer Arbeit seit dem Relaunch im November 2008 - der des gesamten Teams und meiner eigenen. Und natürlich ist es für mich ein tolles Abschiedsgeschenk", so Denis Elbl.

So nah dran wie möglich, so distanziert wie nötig

Der 35-Jährige hatte 2001 als Praktikant und freier Mitarbeiter bei ka-news seine ersten journalistischen Erfahrungen gemacht. Seit März 2005 zählte er fest zum Redaktionsteam und wurde 2007 Chefredakteur. Als Redaktionsleiter (seit September 2008) war er maßgeblich für die redaktionelle Umsetzung des Relaunches verantwortlich. "Felix Neubüser übernimmt ein Schiff auf gutem Kurs und mit einer tollen Mannschaft. Ich drücke meinem Nachfolger die Daumen, dass er mit ka-news auch weiterhin auf einer Erfolgswelle segelt."

Mit Neubüser ist er sich einig in dessen Einschätzung: "Man darf sich auf solchen Erfolgen allerdings nicht ausruhen, sondern muss sich immer wieder fragen: Wie können wir unsere Leser noch schneller und noch umfassender informieren? Wie können wir die Vorteile des Mediums Internet noch besser nutzen?"

Anders als sein Vorgänger kommt Felix Neubüser nicht aus Karlsruhe, sondern stammt ursprünglich aus Wuppertal in Nordrhein-Westfalen. Bevor er zum Südkurier kam, hat er in Düsseldorf und Berlin Politik, Soziologie und Kommunikations- und Medienwissenschaften studiert und für verschiedene regionale und überregionale Medien gearbeitet. "Ich glaube, dass es mir als Zugezogenem manchmal leichter fällt, die Dinge mit einer gewissen Distanz zu betrachten. Mir fallen Sachen auf, die jemand, der hier aufgewachsen ist, vielleicht gar nicht mehr sieht."

"ka-news mit neuen Ideen und Formaten weiterentwickeln, ohne Altbewährtes zu vernachlässigen"

Für die Zukunft hat Felix Neubüser sich viel vorgenommen. Zu seinen Aufgaben gehört es nicht nur, selbst journalistische Beiträge für das Nachrichtenportal zu verfassen und organisatorische Aufgaben zu übernehmen. Als Redaktionsleiter obliegt es ihm auch, ka-news mit neuen Ideen und Formaten weiterzuentwickeln, ohne dabei das Altbewährte zu vernachlässigen.

"Ich habe großen Respekt vor der Aufgabe", so Neubüser, "um so mehr freue ich mich, mich dabei auf ein eingespieltes und hochmotiviertes Team stützen zu können - ohne das wäre das alles gar nicht zu schaffen."


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