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Karlsruhe Gesundheitsminister Jens Spahn will Fastnacht wegen Corona absagen

Müssen die Fastnachtswägen und -kostüme in der Saison 2020/21 bundesweit eingemottet bleiben? Dafür hat sich mehreren Medienberichten zufolge Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aufgrund der Ausbreitung der Corona-Pandemie ausgesprochen.

Für eine generelle Absage aller närrischen Veranstaltungen, die traditionell am 11. November beginnen und am Aschermittwoch enden, habe sich Spahn in einer Telefonschalt-Konferenz des Gesundheitsausschusses des Bundestags am Dienstag ausgesprochen.

Darüber schreibt unter anderem die Zeitung "Rheinpfalz". Zuerst hatte demnach die "Rheinische Post" berichtet. Sie beruft sich auf Aussagen aus Teilnehmerkreisen der Konferenz. Demnach habe Spahn gesagt, dass er selbst aus einer Karnevalshochburg stamme und als Kinderprinz aktiv war. 

Gesundheitsminister Jens Spahn spricht in Berlin.
Gesundheitsminister Jens Spahn spricht in Berlin. | Bild: Michael Kappeler/dpa

Daher wisse er, wie wichtig die fünfte Jahreszeit für viele Millionen Deutsche sei. "Aber ich kann mir Karneval in diesem Winter, mitten in der Pandemie, schlicht nicht vorstellen. Das ist bitter, aber so ist es", wird Spahn zitiert. 

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Fasching in Karlsruhe und der Region: Fasching, Fastnacht, Karneval - Bilder, Fotos und Infos zum närrischen Treiben in und um Karlsruhe, zu den Faschingsumzügen und von den Prunksitzungen finden Sie in unserem Dossier.
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Kommentare (49)
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  •   kunvivanto
    (498 Beiträge)

    19.08.2020 06:26 Uhr
    Er kann sich nicht vorstellen...
    Vielleicht stellt er sich vor, was die Politik in Sachen Corona an Unmengen Stoff für den Karneval hergibt?
    [Verschwörungsmodus off]
    ;-)
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  •   Senfdazu
    (492 Beiträge)

    19.08.2020 06:06 Uhr
    😎
    Wer will jetzt noch lustig, nur die, die nix kapiert haben.
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  •   kunvivanto
    (498 Beiträge)

    19.08.2020 06:29 Uhr
    Falsch
    Gerade in schweren Zeiten brauchen die Menschen Humor, um sie besser zu überstehen.
    Pest, Krieg, Diktatur - es gab immer Versuche, auf diese Weise Leiden zu verringern. Wer sich dem verschließt, steht schon mit einem Bein in der Depression.
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  •   silberahorn
    (10955 Beiträge)

    19.08.2020 07:25 Uhr
    Humor
    kann helfen, aber dazu braucht man keine Massenveranstaltungen. Man kann Karnevalssitzungen mit all den Spötteleien auch auf Bildschirmen übertragen.
    Spott ist soweiso eine sonderbare Unterform von Humor. Humor ist dann, wenn man trotzdem lacht?
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  •   Route66
    (2991 Beiträge)

    19.08.2020 07:04 Uhr
    Stimme zu
    Aber in Pandemiezeiten wird es nun mal keine alkoholisierten Kuschel- und Schunkelgroßveranstaltungen geben können. So nach dem Motto: nix gedacht, kurz gelacht, lang geheult.
    Wenn das so weiter geht mit den steigenden Zahlen dann wird es noch mehr Arbeitslose und Kurzarbeiter geben. Also lieber mal ein paar Monate zusammenreißen für sich und die Gesellschaft.
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  •   kunvivanto
    (498 Beiträge)

    19.08.2020 08:42 Uhr
    Richtig. Eingeschränkt, aber nicht total.
    Kuscheln und schunkeln fällt aus. Aber Umzüge z.B. kann man wie Demonstrationen sicherheitskonform abwickeln. Über die Zuschauer auf den Straßen muss man noch nachdenken, aber Anwohnerzuschauer (z.B. eigenes Fenster) und Fernsehübertragungen wären möglich. Ebenso könnten bei Fastnachtsitzungen die anwesenden Zuschauer sicherheitskonform reduziert werden, aber Aufzeichnungen und Liveübertragungen im Netz wären möglich, bei den ganz großen (z.B. Mainz) auch die Fernsehübertragungen .
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  •   schmidmi
    (2828 Beiträge)

    19.08.2020 10:46 Uhr
    Die notwendigen Einschränkungen
    gibt das Infektionsschutzgesetz her...
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  •   Tim_der_Zauberer
    (258 Beiträge)

    19.08.2020 01:03 Uhr
    ...als Kinderprinz aktiv war...
    Jetzt wundert mich nichts mehr. So etwas muß ja Spuren "hinter"lassen. grinsen
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  •   Route66
    (2991 Beiträge)

    19.08.2020 07:04 Uhr
    Leistest Du
    auch andere Beiträge im Forum, außer Bashing?
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