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Karlsruhe Karlsruher Fastnachtsumzug in den Startlöchern: Veranstalter setzten auf bewährtes Sicherheitskonzept

Bunte Wagen, zahlreiche Zuschauer und viel Alkohol: Wenn am morgigen Dienstag um 14.11 Uhr der 88. Karlsruher Fastnachtsumzug durch die Innenstadt zieht, herrscht in der Fächerstadt der alljährliche närrische Ausnahmezustand. Die Sicherheit aller Beteiligten steht daher auch in diesem Jahr für Veranstalter und Polizei im Vordergrund. Wie gut sind die Verantwortlichen - vor allem nach der Gewalttat in Volkmarsen - gerüstet?

Polizeipräsenz, Ordner und Jugendschutzteams - wenn es um die Sicherheit bei Fastnachtsumzügen in der Region geht, sind verschiedene Akteure im Spiel.  In Karlsruhe setzt man auf die seit Jahren bewährten Maßnahmen wie den Einsatz von Ordnern, Jugendschutzteams, Polizei und Zugbegleitern.

Ein paar Ordner werden gestellt

Rund 200 Ordner stellt dabei der Veranstalter, der Festausschusses Karlsruher Fastnacht (FKF), bereit. "Aber natürlich muss auch jeder Verein selbst noch Begleiter organisieren, sodass bei jedem der rund 40 Wagen am Ende sechs bis acht Ordner eingeteilt sind", erklärt Michael Maier im Gespräch mit ka-news.de. "Aber dann klappt das auch."

Dafür, dass der Umzug auch wirklich reibungslos über die Bühne geht, sorgen neben den Ordnern des FKF aber auch die Beamten der Polizei.  "Natürlich können die Kollegen nicht bei jeder Gruppe sein", meint Sprecher Florian Herr. Hier sei man auf die Unterstützung beispielsweise der Jugendschutzteams angewiesen. "Wir stehen hier natürlich auch mit der Stadt in engem Austausch." 

Sorge vor Anschlag in Karlsruhe berechtigt?

Aber: Ein Restrisiko bleibt immer - das hat gerade wieder der Vorfall im nordhessischen Volkmarsen nahe Kassel bewiesen, der die heutigen Rosenmontagsfeierlichkeiten im Land überschattet hat: Dabei ist ein Autofahrer in einen Karnevalsumzug gefahren und hat mehrere Menschen verletzt. Um solchen Taten in Karlsruhe vorzubeugen, setzt die Stadt Karlsruhe seit rund drei Jahren auf ein geheimes Barrierekonzept.

Muss man in Karlsruhe vor einem Anschlag fürchten? | Bild: Thomas Riedel

Dennoch: Ist die Angst vor einem Anschlag nun auch für den Umzug in der Fächerstadt berechtigt? "Eine unterschwellige Terrorgefahr ist natürlich da. Ob die Sorge für den morgigen Umzug konkret aber begründet ist, kann ich nicht beantworten", so Polizei-Sprecher Florian Herr abschließend.

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Fasching in Karlsruhe und der Region: Fasching, Fastnacht, Karneval - Bilder, Fotos und Infos zum närrischen Treiben in und um Karlsruhe, zu den Faschingsumzügen und von den Prunksitzungen finden Sie in unserem Dossier.
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