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Region Betrunkene stören Umzüge: Polizei zieht Wochenende-Fastnachtsbilanz

Am Sonntag waren überall in der Region Fasnachtsumzüge. Die Veranstaltungen in Karlsdorf, Hambrücken, Rheinhausen, Forchheim, Schielberg, Neuhausen und Tiefenbronn verliefen laut Polizei friedlich und störungsfrei. Doch in Durlach fielen betrunkene Jugendliche auf.

Entlang des Durlacher Umzugs säumten etwa 60.000 Faschings-Fans die Strecke, das teilt die Polizei in einem Bericht an die Presse mit. Doch schon vor Beginn des Zuges durch die Altstadt von Durlach waren vermehrt alkoholisierte Jugendliche unterwegs, die auch reichlich hochprozentigen Alkohol dabei hatten. 

Pyrotechnik und Rauchbombe

Die Störenfriede versammelten sich hauptsächlich zwischen Marktplatz und Karlsburg und zeigten kaum Interesse am eigentlichen Fastnachtsgeschehen. Die Stimmung in den Reihen der Betrunkenen war laut Polizeibericht zudem äußerst aggressiv. In der Menge wurde außerdem noch Pyrotechnik und eine Rauchbombe gezündet.

Durch die Einsatzkräfte entlang der Umzugsstrecke konnte die Situation entspannt werden, Platzverweise waren jedoch die Folge. Außerdem wurden 29, teilweise erheblich alkoholisierte, Jugendliche von den Jugendschutzteams betreut, zwei davon mussten sogar in einer Klinik behandelt werden. 13 Jugendliche mussten von den Beamten zu ihren Eltern gebracht werden. Ein 17-Jähriger wurde mit 1,92 Promille aufgegriffen. Auffallend war laut Polizeibericht, dass vor allem die Mädchen stark betrunken gewesen sind. 

Schlägereien und Belästigung in Pforzheim

Nach den Karnevals-Veranstaltungen in der Nähe von Pforzheim - in Bilfingen und Ersingen - wurde es handgreiflich. So wurde der Polizei in der Ersinger Lange Straße um 17.30 Uhr eine Schlägerei mit mehreren Beteiligten gemeldet, wobei zwei Personen im Alter von 18 und 21 Jahren vorläufig festgenommen werden konnten.

Kurze Zeit später soll es nach bisherigen Erkenntnissen zu einer sexuellen Belästigung einer jungen Frau in der Straßenbahn der Linie S5 von Bilfingen nach Pforzheim gekommen sein. Daraufhin gerieten mehrere Personen in der Bahn in handfesten Streit. Als die Bahn in den Pforzheimer Bahnhof einfuhr, rannten einige Passagiere schreiend aus der Bahn. Um 18.30 Uhr hat eine 17-Jährige eine sexuelle Belästigung zur Anzeige gebracht, wonach ihr ein junger Mann unsittlich an den Po gefasst habe. Jedoch konnte ein 20 Jahre alter Tatverdächtiger mittlerweile identifiziert und vorläufig festgenommen werden. 

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Fasching in Karlsruhe und der Region: Fasching, Fastnacht, Karneval - Bilder, Fotos und Infos zum närrischen Treiben in und um Karlsruhe, zu den Faschingsumzügen und von den Prunksitzungen finden Sie in unserem Dossier.
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Kommentare (16)
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  •   Bodybuilder
    (6 Beiträge)

    13.02.2018 18:21 Uhr
    Diese Jugendlichen
    Wenn ein elternteil unbequem ist, und das andere nicht und da bekommt er alles, hat man schon verloren.
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  •   Toleranz
    (196 Beiträge)

    13.02.2018 10:29 Uhr
    Reisende soll man nicht aufhalten ...
    .... und Dummköpfe bleiben auch durch jede Maßnahme dumm. .... einfach entspannt den weiteren Verfall von Moral betrachten und es selbst seinen Kindern vernünftigen Lebenswandeln beibringen.
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  •   Mili
    (888 Beiträge)

    13.02.2018 10:08 Uhr
    Last doch den Abschaum liegen
    oder ab in die Psycho. Wer sich absichtlich so "volllaufen" lässt (1,92 Promi) hat's doch nicht anders verdient.
    Vollpfosten. mimimimimi
    Im Elternhaus wird's wohl auch nicht besser zugehen.
    HELAU !
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  •   heikoka
    (301 Beiträge)

    12.02.2018 17:50 Uhr
    Alkohol ist halt immer noch zu billig ....
    da könnte man mal die Steuer erhöhen. Hätte gleich doppelten Effekt, da der (hoffentlich) reduzierte Konsum weitere Kostenentlastungen für die Allgemeinheit mitbringen würde.
    Allerdings befürchten unsere Politiker dann wohl längerfristig schwindende Steuereinnahmen - und das geht ja nun mal gar nicht traurig
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  •   andip
    (8948 Beiträge)

    13.02.2018 08:32 Uhr
    Geht nicht
    Die ganzen Säufer jenseits des Jugendalters werden das schon verhindern.
    Und wie man am Beispiel Skandinavien sieht, wo der Alk schon immer teuer war, bringt es auch nichts.
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  •   kommentar4711
    (1844 Beiträge)

    12.02.2018 18:02 Uhr
    Lieber nicht
    Alkohol lässt sich ziemlich leicht herstellen. Wenn man da massiv die Steuern erhöht sehe ich eher die Gefahr, dass viel illegal gebrannt wird. Und wenn die Leute dann nix blicken und den Vorlauf mit trinken, aua...
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  •   Route66
    (1140 Beiträge)

    12.02.2018 16:04 Uhr
    Diese Jugendlichen
    würde ich nicht einfach nur den Eltern übergeben. Da gäbe es Sozialstunden (im Altenheim oder Krankenhaus, damit man mal sieht, daß es auch nützliche Tätigkeiten für die Gesellschaft gibt)und der wöchentliche Besuch bei einem Alkoholbeauftragten. Die Eltern würde ich, je nach Alter des Sprösslings (wenn ich meine 13jährige saufen und randalieren lasse muss ich mir das dann schon gefallen lassen) auch zu einem Erziehungsbeauftragten schicken.
    Gehts noch dass wir uns öffentliche Veranstaltungen durch Kinder und Jugendliche versauen lassen?
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  •   bergdoerfler
    (1593 Beiträge)

    12.02.2018 18:23 Uhr
    am besten in einer Einrichtung für
    alkoholabhängige Sozialstunden ableisten lassen
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  •   kommentar4711
    (1844 Beiträge)

    12.02.2018 16:58 Uhr
    Antwort auf "Diese Jugendlichen"
    Yeap. Wie gut das Elternhaus die Jugendlichen im Griff hat sieht man ja an der Tatsache, dass es überhaupt so weit gekommen ist.
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  •   Bodybuilder
    (6 Beiträge)

    12.02.2018 20:00 Uhr
    Genau diese Jugendliche.
    Ich glaube Sie haben keine Kinder.
    Sonst wüssten Sie wovon Sie reden, bzw.schreiben.Schon mal was davon gehört, dass die Jugendliche eventuell schlechte Freunde haben und sich da beeinflussen lassen..
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