Die 78-Jährige Geschädigte übergab vor ihrer Bruchsaler Wohnung an eine unbekannte Frau 30.000 Euro Bargeld und der 81-Jährige händigte möglicherweise derselben Frau in der Karlsruher Oststadt gegen 19.35 Uhr Goldmünzen im Wert von 20.000 Euro aus. Dies berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung.

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In beiden Fällen gaukelten die Anrufer abstruse Geschichten vor. Die Tochter der Seniorin habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine schwangere Frau verstorben sei. Zur Vermeidung einer Haftstrafe müsse eine Kaution in Höhe von 30.000 Euro hinterlegt werden. Beim Karlsruher Senior war es die Nichte, die auch einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und dem eine Schwangere zum Opfer geworden sei.

Weder Polizei noch Staatsanwaltschaft fordern jemals Bargeld

In beiden Fällen war die Abholerin von Geld und Münzen von südländischer Erscheinung mit dunklem Teint und schwarzem Haar im Alter von 35 bis 45 Jahren. Obwohl den beiden Opfern die Maschen von solchen Betrügern am Telefon nicht unbekannt waren, ließen sie sich offenbar von den Anrufern psychisch derart unter Druck setzen, dass sie trotz aller Warnungen Geld und Münzen an fremde Personen übergaben.

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Dabei gibt es eine einfache Regel: Niemals Geld oder Wertsachen an Fremde übergeben! Die echte Polizei oder die echte Staatsanwaltschaft fordern niemals Bargeld, Gold oder Schmuck. Egal, was geschehen ist.