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Karlsruhe Nach fünf Monaten: Fahrrad-Professur an der Hochschule Karlsruhe noch unbesetzt

Über fünf Monate nach dem Förderbescheid durch das Bundesverkehrsministerium ist die Stiftungsprofessur Radverkehr an der Hochschule Karlsruhe noch unbesetzt. Der Förderzeitraum von fünf Jahren läuft unterdessen schon und müsste, damit die volle Zeit ausgeschöpft werden kann, wegen der langwierigen Bewerbungsverfahren nach hinten verlängert werden.

Die Auswahlverfahren für Professuren seien generell kompliziert und aufwendig, sagte Prorektor Franz Quint. Unter anderem müssten die Kandidaten in der engeren Auswahl Probevorträge mit einem Pflicht- und einem Wahlthema halten und sich Fachfragen der Berufungskommission stellen.

Am Ende stehe ein Ranking von drei Anwärtern, das zu guter Letzt dem Wissenschaftsministerium in Stuttgart vorgelegt werde. "Wir sind zuversichtlich, dass es noch vor Beginn des Wintersemesters eine Berufungsentscheidung gibt", sagte Quint. Für die Karlsruher Professur hatten sich mehr als 30 Kandidaten beworben.

Die Hochschule ist eine von sieben bundesweit, die Anfang Februar vom Bundesverkehrsministerium ausgewählt worden waren für neu zu schaffende Radverkehrsprofessuren. Sie sollen unter dem Blickwinkel des Radverkehrs zu Verkehrsplanung oder Verkehrssicherheit forschen und ausbilden.

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  •   Waterman
    (6448 Beiträge)

    08.07.2020 14:09 Uhr
    Professor mueck
    könnte das übernehmen...
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  •   teflon
    (3015 Beiträge)

    08.07.2020 17:52 Uhr
    Das war auch mein
    Gedankengang - mehr Fahrrad kann man gar nicht leben, wenn man das für voll nimmt, was der Kollege hier postet
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  •   stefko
    (2259 Beiträge)

    08.07.2020 12:30 Uhr
    "ausgebildete Verkehrsfachleute"
    Die forschen aber nicht und genau darum geht es ja in diesem Fall.
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  •   ALFPFIN
    (7266 Beiträge)

    08.07.2020 11:55 Uhr
    Radverkehrsprofessuren
    "Sie sollen unter dem Blickwinkel des Radverkehrs zu Verkehrsplanung oder Verkehrssicherheit forschen und ausbilden".
    Nicht, dass man den Radverkehr und die Verkehrsplanung auch wissenschaftlich untersuchen kann. Ob man da eigens eingerichtete Professorenstellen an mehreren Universitäten braucht?
    Es gibt doch eigentlich in der Republik genügend gut ausgebildete Verkehrsfachleute. Unser BVM Scheuer und seine Ideen.
    Man muss sich schon manchmal fragen, was wurde daraus.
    Die zukünftigen Professoren sollen nur aufpassen, dass das Projekt nicht zur Seifenblase mutiert.
    😉
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  •   Chris23
    (562 Beiträge)

    08.07.2020 13:20 Uhr
    Wir haben auch zig Lehrstühle
    ... die sich nur auf dem Autoverkehr konzentrieren, und dort gibt es auch noch mehrere Unterdisziplinen. Klar ist das große ganze am wichtigsten, aber zum Verständniss lohnt es sich sehr häufig einzelne 'bauteile' untern Miskrokop zu untersuchen . Die Ergebnisse solcher Forschungen können dann auch leichter bei der erstellung eines Gesamtkonzept eingebaut werden.
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