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Karlsruhe "Tote Winkel"-Aufkleber: Liebe Stadt, ist das alles, was ihr für die Sicherheit der Radfahrer unternehmt?

Die Stadt Karlsruhe warnt seit einigen Tagen mit Aufklebern an ihren Fahrzeugen vor dem "toten Winkel". Der Sticker ist Teil einer landesweiten Aktion und soll Radfahrer sowie Fußgänger auf den "toten" Sichtwinkel der Autos und Lkws aufmerksam machen. Dieser sorgt gerade bei rechtsabbiegenden Fahrzeugen immer wieder für gefährliche Situationen und tödliche Unfälle. In den sozialen Medien hagelt es für die Aktion Kritik, die Stadt mache es sich zu einfach. ka-news.de wollte es genauer wissen: Liebe Stadt, ist das alles, was ihr für die Sicherheit der Radfahrer unternehmt?

"Die Aufkleber sind nur eine von vielen Maßnahmen, die die Stadt ergreift", so Bürgermeister Albert Käuflein gegenüber ka-news.de. Weiterhin untersuche man Unfallschwerpunkte und prüfe ihre Entschärfung in Hinblick auf Beschilderung, Markierung und bauliche Veränderung. "Das Fahrpersonal wird geschult", sagt Käuflein, "Schulung und Technik haben Priorität. Die Aufkleber kommen dazu."

So wird das Tiefbauamt beispielsweise in der Hardtstraße an der Einmündung zur Lameystraße versuchsweise einen Trixi-Spiegel an der Ampel anbringen. An der Stelle gab es vor Jahren einen tödlichen Unfall. "Trixi-Spiegel werden bereits in anderen Städten eingesetzt und dienen den anfahrenden Lkw oder Bussen als Unterstützung beim Abbiegen", so Käuflein. "Der Spiegel soll den toten Winkel verkleinern. Er ersetzt nicht die doppelte Rückschaupflicht der Fahrzeugführenden. Ob diese Spiegel eine Alternative bieten ist abzuwarten."

Aufkleber sind Teil einer landesweiten Aktion

Die Aufkleber wurden in der vergangenen Woche auf 500 Lkw und Bussen des VBK und der Stadt Karlsruhe angebracht: Der Aufkleber zeigt einen stilisierten Bus, Lkw oder Kleintransporter sowie einen Radfahrer und den Hinweis "Achtung: Toter Winkel" - zu sehen ist er an jedem Heck der Fahrzeuge. 

"Achtung: Toter Winkel" (im Bild: Dirk Schmid, Sachgebietsleiter Fuhrpark AfA, Alexander Pischon, Geschäftsführer der VBK, Gunther Lott von der Verkehrslenkung im Tiefbauamt und Bürgermeister Albert Käuflein) | Bild: ps/Stadt Karlsruhe

Mit den Aufklebern beteiligt sich die Stadt an einer landesweiten Aktion. Der auffallende Aufkleber wurde von der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e.V. (AGFK-BW) gemeinsam mit der Landesverkehrswacht (LVW BW) entwickelt. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg fördert die Maßnahme. Sie sind eine Ergänzungsmaßnahme. 

Kritik auf Twitter

In den sozialen Medien - insbesondere auf Twitter - gab es neben Lob auch viel Kritik an der Aktion: Bemängelt wird vor allem, dass die Verantwortung der Fahrer mit einem Aufkleber abgegeben werden soll. 

 

Natürlich können die Aufkleber nur ein Teil für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sein: "Selbstverständlich werden die Fahrerinnen und Fahrer entsprechend geschult", so Käuflein gegenüber ka-news.de. "Zur Sicherheit im Verkehr müssen allerdings alle einen Beitrag leisten, auch die Radfahrerinnen und Radfahrer. Bei aller Aufmerksamkeit des Fahrpersonals und bei aller technischen Unterstützung müssen auch Radfahrende und zu Fußgänger ihren Teil beitragen."

 


Was ist der "tote Winkel"?

Als "toter Winkel" wird der Bereich bezeichnet, in den der Fahrzeuglenker trotz Rück- und Seitenspiegel nur einen eingeschränkten Einblick hat. Vor allem beim Rechtsabbiegen von Autos, Lkw und Bussen werden Radfahrer als schwächere Verkehrsteilnehmer übersehen und bei Unfällen immer wieder schwer verletzt - oft mit tödlichen Folgen.

Ein Schulterblick kann an Kreuzungen vor Zusammenstößen schützen und Leben retten. Für Lkw-Fahrer ist dieser jedoch erheblich schwerer umzusetzen als für den Autofahrer. Von Radfahrern wird diese Gefahr oft unterschätzt.

2018 hat es 585 Unfälle unter Radfahrerbeteiligung mit verletzten Personen gegeben, 43 davon sind beim Rechtsabbiegen passiert. In Bezug auf den Schwerlastverkehr finden sich 11 Unfälle in der Statistik 2018 - hier sind drei auf Fehler beim Rechtsabbiegen zurückzuführen.


 

Weiterhin sind einige städtische Fahrzeuge mit einem Abbiegeassistenten ausgerüstet. Mit optischen und akustischen Warnsignalen zeigen Abbiegeassistenten an, wenn sich ein Radfahrer oder Fußgänger im toten Winkel befindet.

13 Autos mit Abbiegeassistent - weitere sollen folgen

"Aktuell sind 13 städtische Fahrzeuge mit einem Abbiegeassistent ausgestattet, davon acht Abfallsammelfahrzeuge, die seit 2018 im Einsatz sind", so Käuflein, "sowie fünf weitere Lkws des Amtes für Abfallwirtschaft und des Tiefbauamtes." Zehn weitere Fahrzeuge dieser Art sollen angeschafft werden.

Zusätzliche fünf Lkws aus dem städtischen Fuhrpark wurden in einem Modellprojekt nachträglich mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet - weitere Nachrüstungen von Bestandsfahrzeugen sind laut Stadtverwaltung ebenfalls geplant. Grundsätzlich sollen alle Neubeschaffungen über einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen mit diesem Hilfsmittel ausgerüstet werden. 

Radfahrer neben einem Lastwagen
(Symbolbild) | Bild: Archiv/Klaus-Dietmar Gabbert

Die Ausrüstung von Fahrzeugen mit Abbiegeassistenzsystemen (ASS) wird seit Januar 2019 vom Bundesministerium finanziell gefördert. Die Förderung konnte für Nutzfahrzeuge über 3,5 Tonnen als auch für Omnibusse mit mehr als neun Sitzplätzen beantragt werden. Sowohl für gewerbliche, als auch für freiberufliche, gemeinnützige oder öffentlich-rechtliche Tätigkeiten. Zehn Millionen Euro Fördermittel stellte der Bund bereit.

In Karlsruhe wurde die Ausrüstung aus Eigenmitteln finanziert. Zur Nachfrage, ob man Bundesmittel in Anspruch genommen hätte, heißt es: "Diese Ausrüstung wurde aus Eigenmitteln finanziert. Sollten in Zukunft Fördermittel zur Verfügung stehen, so sollen diese bei künftigen Maßnahmen in Anspruch genommen werden, sofern die hierzu erforderlichen Voraussetzungen auf die Stadtverwaltung Karlsruhe zutreffen."

EU schreibt ab 2022 Abbiegeassistent vor

Spätestens bis 2022 müssen alle neuen Fahrzeugtypen einen Abbiegeassistenten haben -  ab 2024 alle neuen Fahrzeuge - dann wird es von der Europäischen Union verpflichtend vorgeschrieben sein. Bei der Stadtverwaltung Karlsruhe begrüßt man die neue EU-Reform "ausdrücklich". Die Nachrüstung alter Bestandsfahrzeuge erfolgt von städtischer Seite bislang freiwillig. 

Albert Käuflein neuer Bürgermeister
Albert Käuflein mit OB Mentrup bei seiner Ernennung. | Bild: Wessinger

"Neue Lkw der Stadtverwaltung werden seit 2017 grundsätzlich mit Abbiegeassistenzsystemen ausgeschrieben oder nachgerüstet, sofern dies nach dem Stand der Technik möglich ist", so Bürgermeister Käuflein, "diese Voraussetzung ist heute jedoch leider seitens der Fahrgestell- und Aufbauhersteller beziehungsweise Nachrüsttechnik-Anbieter nicht immer gegeben."

"Solange sich Spiegel nicht mitbewegen, wird es immer toten Winkel geben"

Bereits jetzt müssen Schwerlastverkehre einige Anforderungen erfüllen: Fahrzeuge mit einem Gewicht von über 3,5 Tonnen müssen nach der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) einen zweiten Außenspiegel haben. Darüber hinaus verpflichtet europaweites Recht zu einem Frontspiegel und einem sogenannten Rampenspiegel, über den der Fahrer den Bereich rechts unter dem Beifahrerfenster einsehen kann.

"Technisch ist da mittlerweile schon vieles in der Testphase, beispielsweise bietet Mercedes diese Systeme schon ab Werk an", sagt Dennis Plischke im Gespräch mit ka-news.de. Er ist stellvertretender Leiter der Abteilung Verkehr und Technik des ADAC Nordbaden. Wichtig bei solchen automatischen Assistenzsystemen sei vor allem, dem Fahrer nicht zu viele verschiedene Signale zuzumuten, denn: "Der Lkw-Fahrer muss ja zusätzlich mehrere Spiegel und den Straßenverkehr im Blick behalten", so Plischke weiter.

Dennis Plischke
Dennis Plischke, stellvertretender Leiter der Abteilung Verkehr und Technik ADAC Nordbaden. | Bild: ADAC Nordbaden

Das Problem des toten Winkels lässt sich allerdings trotz der vielen Spiegeln nicht komplett aus der Welt schaffen. Denn: Sobald das Fahrzeug sich bewegt und in eine Kurve fährt, verändern sich auch die Sichtbereiche der Spiegel. "Solange sich die Spiegel nicht mitbewegen, wird es immer einen toten Winkel geben", sagt Plischke.

Mehr Sicherheit durch bauliche Veränderungen

Unabhängig von technischen Hilfsmitteln im Auto, könnte eine eindeutige Verkehrsführung in der Innenstadt für mehr Sicherheit sorgen. Brenzlige Situationen können mit einer entsprechenden Lenkung der verschiedenen Verkehre im Vorfeld vermieden werden. Die Stadt Karlsruhe arbeitet seit 2005 an einem entsprechenden 20-Punkte-Plan, um den Radverkehr zu fördern und sicherer zu machen. Im Herbst 2019 soll eine Fortschreibung des Plans erfolgen.

Hohes Risiko
Radfahrer im dichten Innenstadtverkehr. (Symbolbild) | Bild: Oliver Berg/Archiv

Bei der Führung von Radwegen im Baustellenverkehr orientiert sich die Stadt an den "Richtlinien zur Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen" (RSA-95) und am "Leitfaden Baustellen" der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW).

Käuflein: "Sind meines Erachtens auf einem guten Weg"

"Beide Regelwerke werden bei der Prüfung und Anordnung von Verkehrsbeeinträchtigungen bei Baumaßnahmen im öffentlichen Bereich durch die Straßenverkehrsstelle beim Ordnungs- und Bürgeramt beachtet", so Bürgermeister Käuflein, "da sind wir meines Erachtens auf einem guten Weg. Beim Radlerforum bekommen wir positive Rückmeldungen."

Bei der baulichen Veränderung von Kreuzungen sieht auch die Polizei Karlsruhe das größte Sicherheitspotential, aber der Aufkleber sei ein Schritt in die richtige Richtung, so Referatsleiter Joachim Zwirner für Verkehr bei der Polizei Karlsruhe im Gespräch mit ka-news.de. "Wenn ein Radfahrer an der Ampel an einem Laster vorbei fahren will, finde ich den Aufkleber schon sinnvoll - denn dann macht er auf den Toten Winkel aufmerksam." 

Aufkleber warnt, gibt aber keinen Verhaltenstipp

"Ich vermisse an dem Aufkleber einen Hinweis, wie ich mich richtig verhalten soll", sagt Zwirner, "denn offensichtlich sagt mit der Aufkleber, dass ich hinter dem Laster bleiben sollte. Aber was, wenn der Bus oder Laster nach Links blinkt, dann kann ich doch trotzdem nach vorne fahren?"

Farhrradfahrer fährt auf einem Fahrradweg in Karlsruhe
(Symbolbild) | Bild: Uli Deck/Archiv

Hier Tipps für das richtige Verhalten zu geben, fällt dem Beamten schwer: "Hinter einem Lkw oder Bus zu warten, funktioniert vielleicht nicht, wenn hinter mir bereits ein anderer Radfahrer klingelt und mich womöglich überholen möchte. Am besten ist, mit dem Lkw-Fahrer Blickkontakt aufzunehmen. Kann ich das Gesicht des Fahrers sehen, kann man auch ein Stück weit davon ausgehen, dass er mich gesehen hat. Trotzdem muss man dann vorsichtig sein!"

Keine Unfallschwerpunkte in Karlsruhe

"Der tote Winkel ist ein großes Problem", sagt Zwirner, "wähnt sich doch der Radfahrer an einer Kreuzung in Sicherheit, aber der Laster sieht ihn nicht. Diese Situationen könnte man vermeiden, indem man baulich etwas verändert." Beispielsweise vermehrt separate Radwege neben und Halteflächen vor den Autofahrbahnen an Ampeln anlegt. "In Karlsruhe kommt es verhältnismäßig selten vor, dass jemand zu Tode kommt", sagt Referatsleiter Zwirner, "aber natürlich sollte man sich immer Gedanken machen." 

Unfall Fahrrad vs. Laster
Schwerer Unfall zwischen Radfahrer und Lkw im April 2019. (Archivbild) | Bild: Thomas Riedel

Um die Sicherheit für Radfahrer zu verbessern, arbeite man eng und gut mit der Stadtverwaltung zusammen. Die Polizei berät und gibt Erkenntnisse weiter - wie jüngst zur Situation am Weinbrennerplatz, wo stadtauswärts nun eine kleine Verkehrsinsel für Radfahrer, die rechts abbiegen wollen, zur Verfügung steht.

Es sei schwierig die Situationen beim Abbiegen innerstädtisch zu entzerren, da oft der Platz fehle, sagt Zwirner. Immerhin: Unfallschwerpunkte gibt es laut dem Verkehrsbeamten in Karlsruhe nicht. Von der Stadtverwaltung werde viel für die Sicherheit der Radfahrer getan, betont Zwirner im Gespräch. "Es braucht jedoch seine Zeit, bis alle Maßnahmen umgesetzt sind."

ka-news-Hintergrund:


Der Aufkleber ist auch für private Lkw, Busse oder Kleintransporter verfügbar: Das Verkehrsministerium hat die Herstellung weiterer Aufkleber bereits zugesagt. Interessierte können sich unter Angabe ihrer Kontaktdaten beim Stadtplanungsamt unter bereich.v@stpla.karlsruhe.de melden. Weitere Informationen zum "Toten Winkel-Aufkleber" gibt es auf den Seiten der AGFK-BW: www.agfk-bw.de/toter-winkel.
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Auf dem Sattel durch die Fächerstadt: Die neuesten Fahrradstraßen, die schnellsten City-Routen und viele weiteren Tipps und Tricks rund ums sichere Radeln in Karlsruhe.

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  •   Chris23
    (356 Beiträge)

    14.08.2019 10:05 Uhr
    Der Tote Winkel
    https://www.trucker.de/bg-verkehr-planen-gegen-den-toten-winkel-1764379.html

    Sollte nicht existent sein, vllt wäre es besser eine Einstellhilfe für die Fahrer zu besorgen
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  •   malerdoerfler
    (5776 Beiträge)

    15.08.2019 09:27 Uhr
    Sollte man eine erkannt Gefahrenquelle nicht
    eher beseitigen als sie nur zu erwähnen?
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  •   mueck
    (10944 Beiträge)

    15.08.2019 16:13 Uhr
    !
    Eben. Überall dort, wo städtische Lkw auf die öff. Straße rausfahren, so'n Musterfeld auf die Ausfahrt pinseln, wo jeder Fahrer seine Spiegel einzustellen hat, bevor er auf die Radfahrerschaft losgelassen werden darf ...
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  •   Kojak
    (225 Beiträge)

    14.08.2019 08:51 Uhr
    Es ist doch gut
    dass die Stadt Neufahrzeuge mit Abbiegeassistent kauft. Aber selbst wenn flächendeckend alle LKW damit ausgestattet wären, sollte man trotzdem nie die wichtigste Regel im Straßenverkehr vergessen: die ständige Vorsicht. Gerade als Radfahrer hat mir das schon in vielen Situationen geholfen.
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  •   Ulan
    (185 Beiträge)

    14.08.2019 10:00 Uhr
    Gegenseitige Rücksichtnahme ist die wichtigste Regel im Straßenverkehr!
    Und das bedeutet eben, dass Fahrzeuglenkende den übrigen Verkehr auch sehen können müssen.

    Fahrzeuge, die keine Rundumsicht haben, sind gefährliche Gegenstände, die auf öffentlichen Straßen nichts verloren haben!

    Der Typ von ADAC hat offenbar keine Erfahrung als LKW-Kraftfahrer, sonst wüsste er, dass Fahrzeuge ausreichend mit Spiegeln ausgestattet sind, dass eine vollständige Sicht vorn, links und auch rechts für gelenklose Fahrzeuge (wie z.B. die Müllfahrzeuge und Busse) immer gegeben ist. Bei Gelenk-Fahrzeugen und Auflieger oder mit Anhängern ist das - vor dem Abknicken - ebenso.

    Vorgezogene Radwege und Rad-Aufstellflächen vor der Haltelinie löst dabei nur das halbe Problem. Die andere Hälfte sind die Kraftfahrer, die unter Zeitdruck nicht ausreichend gucken, durch Handy abgelenkt sind, oder gar sich bewusst rücksichtslos verhalten und ihr Abbiegen gegenüber bevorrechtigtem Rad- und Fußverkehr zu erzwingen versuchen.
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  •   Dalli_Klick
    (382 Beiträge)

    14.08.2019 10:18 Uhr
    Aber ja doch...
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere Netiquette und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   Rundbau-Gespenst
    (11407 Beiträge)

    14.08.2019 08:11 Uhr
    die Stadt legt auch Radwege an, was die
    Fahrradzausel nicht hindert, trotzdem den Gehweg oder die Straße zu frequentieren...
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  •   Chris23
    (356 Beiträge)

    15.08.2019 13:46 Uhr
    Die Aufkleber sind doch die Aufforderung
    auf der Straße zu fahren, denn gerade die Radwege sind gefährdete Orte für die "durch dem Toten winkel" herovrgerufene Unfälle. Es scheint also so zu sein, das LKW fahrer nichts sehen können was 2-3 rechts neben ihnen ist, folglich muss man auf der Straße fahren.
    Das LKW und Busse ihre Spiegel einstellen und nutzen ist ja nicht zumutbar! So was willst doch nicht etwa fordern!!
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  •   malerdoerfler
    (5776 Beiträge)

    15.08.2019 09:28 Uhr
    Ein Rundumschlag gegen Fahrradfahrer
    ist hier leider nicht zielführend
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  •   Flexos
    (1 Beiträge)

    13.08.2019 21:05 Uhr
    Was mir aber auch so auffällt...
    Ich komme nicht direkt aus KA, doch hin und wieder bin ich in der City unterwegs.
    Was mir als „Nichtstädtler“ auffällt, ist die Rücksichtlosigkeit vieler Radler in KA. Verkehrsregeln kennen viele nicht, bzw. wollen viele nicht kennen/einhalten. „Hier komme ich !“
    Man kann dies auch sehr gut an größeren Kreuzungen beobachten.
    Das ist in kleineren Städten nicht so extrem... Da gibt es schon eher ein miteinander im Verkehr.
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