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Karlsruhe Radschnellwege um Karlsruhe: Info-Veranstaltungen sollen Fragen klären

Ab Mitte Mai haben Bürger erstmals die Gelegenheit, sich mit Fachleuten über erste Streckenskizzen von den geplanten Radschnellwegen in der Region Mittlerer Oberrhein auszutauschen. Dazu lädt der Regionalverband in einer Pressemitteilung ein.

"Konstruktiver Dialog erwünscht", nennt Verbandsdirektor Gerd Hager das Motto für die Veranstaltungen in Rastatt, Karlsruhe und Stutensee. "Hintergrund ist die laufende Machbarkeitsstudie für die Radschnellwege, bei der wir die Bürgerschaft frühzeitig einbeziehen möchten", ergänzt Hager. Das beauftragte Gutachterbüro erläutere pro Termin anhand eines Untersuchungskorridors sein Vorgehen und wird entsprechende Vorschläge für die Streckenführung vorstellen.

Veranstaltungsreihe startet im Mitte Mai

Die Veranstaltungsreihe startet am Montag, 14. Mai, im Kreistagssaal des Landratsamtes Rastatt mit den Überlegungen zur Trasse Karlsruhe-Rastatt-Bühl. Los geht es bei den jeweils rund zweistündigen Foren immer um 17.30 Uhr. Zwei Tage später, am Mittwoch, 16. Mai, folgt in der Karlsruher Baumeisterstraße im Haus der Region der Dialog zum Korridor Karlsruhe-Eggenstein-Leopoldshafen und Karlsruhe-Wörth.

Am Montag, 4. Juni, haben Interessierte die Möglichkeit, im Bürgersaal des Rathauses in Stutensee-Blankenloch erste Ideen zur Verbindung zwischen Karlsruhe, Stutensee und Bruchsal mit den Planern zu erörtern. Bereits am nächsten Abend (5. Juni) findet im Haus der Region der Dialog über den Streckenabschnitt zwischen Karlsruhe, Ettlingen und Pfinztal statt.

Dateiname : Untersuchungskorridore Radschnellwege
Dateigröße : 572.34 KBytes.
Datum : 27.04.2018 15:50
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Kommentare (8)
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  •   Merion
    (4 Beiträge)

    07.05.2018 12:28 Uhr
    Richtung Süden ja richtig toll
    Ein Radschnellweg der nicht mal in der Nähe der Ortschaften liegt, bis er Rastatt erreicht.
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  •   andip
    (9225 Beiträge)

    07.05.2018 15:21 Uhr
    Sonst wäre es kein Schnellweg
    Eine Bundesstrasse führt auch nicht quer durch alle Dörfer, die irgendwo an ihr liegen.
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  •   Merion
    (4 Beiträge)

    07.05.2018 20:53 Uhr
    Kein Mensch hat was von "durch" gesagt,
    Aber was habe ich von einem Schnellweg, der 4 km weg liegt? Wenn ich dann ein Drittel mehr Wegstrecke nach Karlsruhe rein habe? Da bin ich auch nicht schneller als vorher und das Fahrrad wird nicht zu einer besseren Alternative.
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  •   betablocker
    (3674 Beiträge)

    07.05.2018 22:12 Uhr
    Wenn der 'Schnellweg'
    ein echter Schnellweg ist auf dem man nicht laufend anhalten muss um zB die Strassenseite zu wechseln und das ganze einen guten Belag kannst du deutlich schneller fahren. Zudem ja den E-unterstützten Rädern sowieso die Zukunft gehört. Da reduziert sich dann dein Zeitverlust relativ schnell. Und wenn du kein E-Bike hast oder willst kannst du trotzdem schneller fahren und hast einen zusätzlichen Trainingseffekt. Radfahren soll ja sehr gesund sein, zumindest dann wenn man ein Rad hat auf das man passt und das richtig eingestellt ist. Diesbezüglich sieht man ja Haarsträubendes teilweise.
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  •   mueck
    (10037 Beiträge)

    07.05.2018 19:01 Uhr
    !
    Eben. Und außerdem ist das eine sehr grobe Skizze. Ich würde damit rechnen, dass die Route doch eher an der westlicheren Siedlungskette entlangläuft, so gerne ich auch mitten durch die südliche Hardt radel, wenn ich direkt nach RA will ...
    An der neuen B36 ist auch Potential auf langen Strecken, man muss den Weg nur richtig asphaltieren und die Lücke am Kieswerk schließen und rüber an die alte B36 und deren Weg kräftig ertüchtigen ... In Ötigheim hat man die alte B36 ja relativ kürzlich erst untergepflügt und damit eine Chance vertan ...
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  •   Skudder
    (299 Beiträge)

    07.05.2018 22:04 Uhr
    Gute Ideen
    Und Richtung Norden könnte man vielleicht die schon vorhandenen Hardtwaldalleen einbeziehen. Allerdings müsste man sie mal richtig sanieren - nicht, wie auf der Grabener Allee beim KIT CN einfach tonnenweise Split auf den Asphalt kippen. Gruselig.

    Spätestens nördlich des KIT ist dann aber ziemlich Schluss mit asphaltierten Wegen.
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  •   Robert1959
    (1874 Beiträge)

    07.05.2018 08:13 Uhr
    Das hört sich nach Aktionismus aus!
    Ich war gestern mit dem Fahrrad auf der Ravensburg, dabei hatte ich folgende Probleme. Eine Strasse war total gesperrt, aber für Radfahrer gibt es keine Umleitungsschilder. Einige Male fehlten bei Gabelungen die Hinweisschilder. Und bei anderen gab es sie, jedoch waren beide Orte unbekannt, da sollte zumindest auf einem Schild der nächste größerer Ort stehen. Erfreulich wären auch km Angaben. Einmal wurde die Bundesstrasse zur Kraftfahrzeugstr und das Schild zeigte Radweg Ende. Einige Male hätte ich landwirtschaftliche Wege benutzen können, die parallel zur Strasse liefen,aber ausgeschildert waren sie nicht.
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  •   magambo
    (38 Beiträge)

    07.05.2018 08:56 Uhr
    Schönes Beispiel
    Das zeigt doch sehr anschaulich, wie sehr das Radwegenetzt in den letzten Jahren vernachlässigt wurde. Umso schöner ist es doch, dass nun endlich ein Umdenken in den Verwaltungen stattfindet und auch die Bürger mit einbezogen werden. Viel zu lange galt das Auto als Allheilmittel, bevor man endlich eingesehen hat, dass es niemals genug Verkehrsfläche für so viele Autos geben wird.
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