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Karlsruhe Radschnellwege in Karlsruhe: Region fordert Unterstützung vom Land

In einem Schreiben an den baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann fordert der Vorsitzende des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein (RVMO) eine Gleichbehandlung beim Thema Radschnellwege. Die Bitte: Die Baulast für mögliche Verbindungen sollen grundsätzlich vom Land übernommen werden.

In Nordrhein-Westfalen sei das bereits gängige Praxis, erläutert Verbandsdirektor Gerd Hager. So sorge dort das Land für Planung, Bau, Betrieb und die Unterhaltung dieser speziellen Radstrecken. Anlass für diesen Appell des RVMO war eine Erklärung des Landes Mitte Juli. 

Nach Aussage des Verbandes hatte das Verkehrsministerium bekanntgegeben, Planung, Bau und die weitere Betreuung von drei Pilotstrecken zwischen Heidelberg und Mannheim, Heilbronn und Bad Wimpfen sowie Esslingen und Stuttgart zu übernehmen- weitere "Landesstrecken" solle es allerdings nicht geben. Möglich sei aber eine Unterstützung der kommunalen und regionalen Träger bei der Umsetzung weiteren Verbindungen.

Regionalverband plant neue Rad-Strecken 

Beim RVMO sorgte diese Mitteilung für Verwunderung. In der jüngsten Sitzung  am 26. Juli der Regionalverbandsversammlung im Landratsamt Rastatt zeigte sich Landrat Jürgen Bäuerle über diese Landesinitiative erstaunt, zumal im Haus der Region derzeit noch die offizielle Förderzusage für eine Machbarkeitsstudie erwartet werde. 

Der Regionalverband hat nach eigener Aussage Anfang Juli für drei Routen einen Förderantrag zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie beim Regierungspräsidium Karlsruhe eingereicht. Dabei handelt es sich um Strecken, die sternförmig von Karlsruhe nach Ettlingen, Bruchsal, Leopoldshafen, Bühl sowie Pfinztal und Wörth verlaufen. Die Auftragsvergabe an einen Dienstleister ist laut RVMO für Herbst 2017 vorgesehen und erfolgt in Kooperation mit den Partnern aus den Stadt- und Landkreisen, sobald der Förderbescheid vorliegt. 

Nach Ansicht von Landrat Schnaudigel soll das Land "prüfen, ob nicht auch in unserer Region möglichst bald mit der Planung eines Radschnellweges in der Trägerschaft des Landes Baden-Württemberg begonnen werden kann".

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Kommentare (4)
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  •   Rahmdieb
    (715 Beiträge)

    16.08.2017 20:58 Uhr
    Rad-schnell- weg(e)?
    Kennt meine Familie ist denen in Karlsruhe und Umgebung trotz ab-anschließen schon dreimal passiert grinsen
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  •   Nachteule
    (536 Beiträge)

    16.08.2017 17:29 Uhr
    Warum Radschnellwege ???
    Wenn ich schnell sein will, fahre ich mit dem Auto...
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  •   bier2
    (843 Beiträge)

    16.08.2017 18:49 Uhr
    allerdings, die Zauseln
    Richtung Süden sind zur Zeit immerhin schneller als die Bahn..
    Das nutz ja eh wieder keine Sau, Hauptsache Geld rausgeschmissen..
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  •   rosi
    (322 Beiträge)

    16.08.2017 12:57 Uhr
    So wie die Planungen bisher aussahen
    hatte ich den Eindruck, die Trassen folgten im Zick-Zack bevorzugt Straßen bei denen der Radweg derzeit ziemlich marode und unbrauchbar ist z.B. Ostring / Haid-und Neu-Straße etc.
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