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Karlsruhe Neue Wege für Fuß- und Radverkehr: Umbau im Karlsruher Süden beginnt

Im Kurvenbereich der Mittelbruch- beziehungsweise Fautenbruchstraße in der Karlsruher Südstadt finden Arbeiten zur Umsetzung des Radwegkonzepts statt. Dafür sind vier Bauabschnitte eingeplant.

Es sollen breitere Gehwege entstehen und auch dem Radverkehr einen sicheren Raum abseits der Straße verschaffen. Die Arbeiten zur Umsetzung des Radwegkonzepts beginnen voraussichtlich am Montag nach Ostern, den 9. April und dauern voraussichtlich bis Mitte Mai.

Bis zur Einmündung in die Ettlinger Straße wird zudem beidseitig ein Rad-Schutzstreifen markiert. Damit entfallen dann zurzeit noch bestehende Längsparkmöglichkeiten am nördlichen Fahrbahnrand. Für die Umgestaltung der Bordsteinführungen sind vier Bauabschnitte geplant.

Durch den Einsatz einer Baustellenbeschilderung bleibt der Verkehrsfluss in beide Fahrtrichtungen gewährleistet. Zum Abschluss der Maßnahme erfolgt für ein Wochenende eine Sperrung mit örtlicher Umleitung zur Erneuerung des Fahrbahnbelags.

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Kommentare (9)
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  •   Fußgänger
    (3 Beiträge)

    01.04.2018 15:55 Uhr
    Wenn der
    Radweg dann fertig ist, muss man den meisten Radfahrern beibringen den zu benutzen. Das tun die nämlich nicht gerne. Ein bischen Nachhilfe in Sachen StVO wäre dabei sicher auch ok. Als Fußgänger lebt man in dieser Stadt sehr gefährlich, da viele Radfahrer Gehwege als persönliche Rennstrecke verwenden. Schade, dass die Behörden Radfahrern nur den erhobenen Zeigefinger zeigen. Das bringt nichts. Mal abkassieren würde vielleicht den Lerneffekt steigern und KA hätte viel Geld um die Radwege auszubauen. In 25 Min acht Radfahrer, die auf dem Gehweg fahren a 20 Euro sind in der Stunde eine Einnahme an Bußgeldern von 640 Euro. Das hochgerechnet auf einen Tag ist mehr als ein normales Monatsgehalt.
    Aber scheinbar gibt es für Radfahrer keine Regeln.
    Bis dann mal ein Fußgänger so schwer verletzt wird, dass die Obrigkeit wach wird. Im übrigen ist so etwas vor kurzem fast passiert, als ein Radfahrer ungebremst in eine Gruppe Fußgänger gefahren ist, die grade über eine Fußgängerampel gingen.
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  •   borealis
    (356 Beiträge)

    25.05.2018 22:59 Uhr
    Gerne
    würde ich den Schutzstreifen-- um den es hier geht-- benutzen. Nur ist er leider zugeparkt. So viel zum StVO. Vielleicht muss man Autofahrer beibringen, dass nicht jede noch nicht zugeparkte Fläche ein freier Parkplatz ist?
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  •   Freigeist1
    (664 Beiträge)

    25.04.2018 00:27 Uhr
    ...die alte Leier über die angeblich so bösen
    Radfahrer. Lies mal ne Statistik dazu - ich habs gemacht. Radfahrerverstöße sind schlimm, aber gegenüber den Autofahrerverstößen und deren Folgen (Gefahren) schlicht Pipifax. Nur aus dem Bauch heraus blöken ist ein bissle wenig...
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  •   mueck
    (10037 Beiträge)

    03.04.2018 11:39 Uhr
    !
    Im Kurvenbereich soll offenbar der Gehweg verbreitert werden, siehe Artikel und vor Ort, wo im Kurveninneren bereits Grün gerodet wurde, damit wohl die Radfahrer ein Stück weiter durch die Kurve durch auf dem "Gehweg", der nördlich davon ein gemeinsamer Geh- und Radweg ist, radeln können.
    Weiter nach Westen soll kein Radweg entstehen, sondern ein Schutzstreifen. Das ist kein Radweg, eine Benutzungspflicht kennt die StVO dafür eigentlich nicht, streng gelesen ist es sogar eher ein Benutzungsverbot ... *flöt*
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  •   cc91
    (273 Beiträge)

    01.04.2018 12:54 Uhr
    Wie das gehen soll
    ist mir ein großes Rätsel. Die Straße ist dermaßen schmal dort mit extrem viel Verkehr, dass mir schleierhaft ist, wie man dort zusätzlich zu 2 Autospuren noch 2 Radstreifen (die gleichzeitig keine Todesfallen sein sollen) unterbringen will. Die zur Verfügung stehende Breite von von den Autos bis auf ca. 1 m schon ausgenutzt. 2 Radwege müssten aber mind. 3 m breit sein.
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  •   Mi-Ka
    (5 Beiträge)

    01.04.2018 17:56 Uhr
    Steht doch da
    Es wird dort nicht mehr geparkt werden dürfen.
    Und somit gibt es dann genug Platz
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  •   cc91
    (273 Beiträge)

    01.04.2018 23:45 Uhr
    Wenn man sich nicht auskennt
    sollte man einfach die Klappe halten! Auf den letzten 200m vor der Ettlinger sind keine Parkplätze, es können also auch keine wegfallen. Folglich ist da keinerlei Platz für Radstreifen. Außerdem glaubt ja wohl niemand im Ernst, dass die Autos dann nicht auf dem Radstreifen parken - Ausweichparkplätze gibt es nämlich keine.
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  •   mueck
    (10037 Beiträge)

    02.04.2018 01:24 Uhr
    !
    Siebenfuffzich laut Google Maps, das reicht demnach, wenn man die Parker wegsprengt, locker für Schmutzstreifen laut allgemeingültigen Richtlinien ...
    Man muss sich nur noch entscheiden zwischen
    - Minimalrestfahrbahn von 4,5 m und zwei Schmutzstreifen a 1,50 m oder
    - 2 Minimalschmutzstreifen a 1,25 m und Restfahrbahn von 5,0 m oder
    - Herrenalber Kurpromenadenlösung, wo man die Minimalbreite der Schmutzstreifen noch mal regelwidrig um 5-10 cm unterschreitet ...

    Ich für meinen Fall werde dort streng die StVO befolgen:
    Z. 340: ... Wer ein Fahrzeug führt, darf auf der Fahrbahn durch Leitlinien markierte Schutzstreifen für den Radverkehr nur bei Bedarf überfahren. Der Radverkehr darf dabei nicht gefährdet werden. Auch Radfahrer führen ein Fahrzeug und dürfen daher ohne Bedarf NICHT auf den Schutzstreifen!

    Schutzstreifen heißen sie gerüchteweise deswegen, weil sie Autler vor lästigen Radlern schützen sollen ...
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  •   badesalz
    (474 Beiträge)

    01.04.2018 13:54 Uhr
    Wenn man
    dann irgendwann feststellt,welchen Müll man geplant hat,macht man einfach eine Fahrradstraße daraus.
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