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Karlsruhe Karlsruher Bürger sind gefragt: Fuß- und Radverkehr - was muss sich hier verbessern?

Karlsruhe will seinen Fuß- und Radverkehr verbessern. In den Prozess der Planung können auch Bürger bei einem Stadtbauforum am Donnerstag, 5. März, ihre Wünsche einbringen.

"Aktuell ist die Verwaltung zusammen mit der Politik sowie Vertretungen von Verbänden und Interessengruppierungen dabei, die strategische Ausrichtung für den Fuß- und Radverkehr neu zu definieren", erklärt Daniel Fluhrer in einer Pressemitteilung.

Damit dabei auch die Öffentlichkeit zur Sprache kommen kann, lädt der Karlsruher Baubürgermeister am Donnerstagabend um 20 Uhr interessierte Bürger zum Stadtbauforum "Neue Wege zu Fuß und Rad" im Raum Baden der IHK am Friedrichsplatz ein.

Teilnehmer können eigene Vorschläge einbringen

In einem ersten Workshoptermin habe die Arbeitsgruppe bereits im Januar den Ist-Zustand im Fuß- und Radverkehr analysiert. Das Ergebnis dieser Analyse wird im Stadtbauforum vorgestellt, Teilnehmer können anschließend ihre Vorschläge zur Frage "Was müsste in der Stadt geändert werden, damit man mehr Wege mit dem Rad/zu Fuß zurücklegt?" an Thementischen einbringen. 

Bild: Paul Needhem

Die Vorschläge der Teilnehmer sollen anschließend ausgewertet werden und in den Planungsprozess mit einfließen. Das neue Konzept des Fuß- und Radverkehrs soll dem Gemeinderat voraussichtlich im Herbst vorgelegt werden.

Pedelecs, Lastenräder und Fußverkehr beeinflussen Radverkehrspolitik 

Mit dem neuen Konzept will die Stadt Karlsruhe auch auf die aktuelle Entwicklung des Radverkehrs eingehen. So könne das bereits 15 Jahre alte Karlsruher "20-Punkte-Programm zur Förderung des Radverkehrs" nicht mehr auf Themen wie schneller fahrende Pedelecs, die verstärkte Nutzung von Lastenrädern, aber auch den immer wichtiger werdenden Fußverkehr eingehen.

ka-news.de wird über die Ergebnisse des Stadtbauforums berichten.

Pedelecs fahren durch die Stadt.
Pedelecs fahren durch die Stadt. | Bild: Daniel Karmann/Archiv
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  •   tom1966
    (87 Beiträge)

    05.03.2020 13:09 Uhr
    Zwei Philosophien
    treffen in dieser Diskussion aufeinander und keiner denkt daran, dass es nicht nur entweder Auto oder Fahrrad / ÖPNV geben kann, sondern dass auch beides parallel existieren kann und in der nahen Zukunft auch muss.
    Solange die weiter vom Zentrum entfernten Gemeinden nicht mit einem schnellen ÖPNV an die Stadt angeschlossen sind, gibt es für viele, die dort wohnen und in KA arbeiten keine sinnvolle Alternative zum Auto. Schon alleine der Zeitfaktor spielt hier eine wichtige Rolle: Wenn ich für meinen Weg zur Arbeit mit dem Auto 20 Minuten oder mit dem ÖPNV über 1 Stunde mit mehrfachem Umsteigen (Idealfall) benötige, für was werde ich mich da wohl entscheiden? Oder soll ich bei Wind und Wetter 30 km mit dem Fahrrad fahren, dann den ganzen Tag verschwitzt / verdreckt im Büro sitzen? Die Kollegen würden sich freuen! (Gut, ich persönlich hätte die Möglichkeit, zu duschen, aber wer denn noch?)
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  •   mueck
    (11491 Beiträge)

    05.03.2020 10:32 Uhr
    !
    Eine Spur zu reicht da nicht, an einer Stelle fehlt quasi die wegzurationalisierdende Autospur zwinkern
    Ist ja größtenteils eh nur eine Fahrspur.
    Genauer am Haltestellenende, wo man nach Süden auf den Gehweg wechseln könnte (der war früher schon mal als getr. o. gem. Radweg beschildert, als die Cityroute noch über den Ludwigsplatz lief), ist die 2. Autospur schon vorher einige Meter nördlich verendet, da müsste man also baulich in den Gehweg eingreifen, um Platz zu schaffen, da parken wochenends aber eh Taxen rum ...

    Provisorium ist also schwierig ...
    Besser, man macht die Karlstr. da ganz zu für Autos, in Gegenrichtung braucht man sie ja offensichtlich auch nicht zwinkern
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  •   mueck
    (11491 Beiträge)

    05.03.2020 10:33 Uhr
    ...
    Sollte unter mflinter
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  •   Käsekuchen
    (2 Beiträge)

    05.03.2020 08:31 Uhr
    Der Zustand vieler Radwege ist grauenhaft
    Leider werden alle Hinweise darauf, z.b. über KA-Feedback vom zuständigen Amt komplett ignoriert. Man bekommt eine Eingangsbestätigung für die Meldung, und das wars dann.

    Wichtige Radrouten wie z.B. Hagsfelder Allee, neuer Zirkel, Moltkestr usw usw. sind ( jeweils Abschnittsweise) in erbärmlichen Zustand.

    Da liesse sich mit wenig Aufwand viel machen, aber es passiert seit Jahren absolut nichts.
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  •   Schillerlocke
    (116 Beiträge)

    04.03.2020 23:00 Uhr
    Ganz schlimm
    ist die Sophienstr. zwischen Reinhold Frank und Monigerstraße. Diese rumrangierenden stinkigen Autos, die einfach nicht aneinander vorbei passen sind nur noch lästig. Ich hätte nichts dagegen, da ein Anlieger frei draus zu machen.

    Das ist natürlich doof für den Supermarkt in der Hans Sachs Straße, da wäre dann die Zufahrt nur von der Kaiserallee her.

    Ansonsen gibt es Schlaglochpisten gerade genug, die man den Radfahrern zumutet. Z.B. Kaiserallee Richtung Mühlburg.
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  •   stoersender
    (1374 Beiträge)

    04.03.2020 19:22 Uhr
    Was ist eigentlich
    mit dem vom BW Verkehrsminister versprochenen Radschnellwegen? Mal wieder nur Gelaber und keine Taten?
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  •   mueck
    (11491 Beiträge)

    05.03.2020 10:25 Uhr
    Läuft, äh, rollt!
    Das Programm rollt, erste Radschnellwege gibt es schon, dort, wo man seitens der planenden Kommunen schneller war mit Plänen in der Schublade, irgendwo Böblingen - Stuttgart oder so ist der erste eröffnet.
    HD-MA(-LU) hat dank älterer Anläufe auch schon einen weiter fortgeschrittenen Stand als hier, der wird auf jeden Fall gefördert. Ob da noch Vorverfahren oder schon die Planfeststellung läuft, weiß ich gerade nicht auswendig.

    Hier im Raum KA gibt es die vom Land geförderte Machbarkeitsstudie zu div. Routen mit einigen Routen daraus, die wohl förderfähig wären. Jetzt liegt der Ball im Feld der planenden Behörden, die daraus ggfs. eine Planfeststellung basteln müssten, genauer Stand ist mir gerade nicht bekannt, hatte die Radschnellwege in den letzten Monaten nicht mehr so im Fokus.
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  •   malerdoerfler
    (6053 Beiträge)

    04.03.2020 21:24 Uhr
    Gelaber und keine Taten?
    Bei unserem Verkehrsminister?

    Ich bitte Sie!!
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  •   mflinter
    (6 Beiträge)

    04.03.2020 16:31 Uhr
    Karlstraße
    Es wäre fantastisch, wenn die Karlstraße von Stephanienstraße bis Amalienstraße per Rad befahrbar würde. Dafür kann von mir aus gerne die Autospur verkleinert bzw. auf eine reduziert werden.
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  •   vielvornichtsdahinter
    (1097 Beiträge)

    04.03.2020 16:23 Uhr
    Karlsruhe schliesst einfach
    mal den Großteil der Bürger und deren Bedürfnisse aus. Chapeau Herr Mentrup.
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