Wie der ehemalige verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion und Pro-Bahn-Vorstandsmitglied Gerhard Stolz erklärt, könnte die SPD auf den Tiefbahnhof verzichten. Im Gegenzug könnte Bündnis90/Die Grünen den Bau der Neubaustrecke nach Ulm akzeptieren. "Dies wäre ein sauberer Kompromiss und für die Eisenbahn und damit für die Fahrgäste die beste Lösung", ist sich Stolz sicher.

"Inzwischen sollte auch die SPD einsehen, dass der Kopfbahnhof eine gute Lösung darstellt und die Grünen müssten doch eigentlich mit einer schnelleren Bahn über die Schwäbische Alb klar kommen“, begründet der Verkehrsexperte seinen Vorschlag. Der Fahrgastverband verküpft mit dem Kompromissvorschlag auch die Hoffnung auf Umsetzung des Bauprojekts Rastatter Tunnel. So könnte das eingesparte Geld für dessen Finanzierung verwendet werden.