Seit Mitte März sind die Abrissarbeiten unterhalb des Grundwasserspiegels im Gange. Abgebrochen wird das alte Überführungsbauwerk - 1965 vom damaligen Oberbürgermeister Günther Klotz eingeweiht, muss es rund 50 Jahre später dem neuen Kombibauwerk weichen.

Derzeit arbeitet sich der Bagger durch die alte rund 1,50 Meter dicke Betonplatte. Durch den Aufbruch der Platte kann das Grundwasser ungehindert in die Baugrube einsickern: Inzwischen steht es rund drei Meter tief. Bis zum Ende der Osterferien will man mit den Arbeiten fertig sein, lässt die Bauherrin Kasig (Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft) verlauten.

Vergabe Rohbau Autotunnel im Juli

Im Januar wurde mit dem Abbruch des alten Bauwerks begonnen: Bevor es an den Abriss der Unterführung gehen konnte, mussten zunächst einige Vorarbeiten erledigt werden.  Stehenbleiben werden östlich und westlich jene Teile der alten Unterführung, über die jetzt schon der Verkehr fließt. Diese werden erst später im Zuge des Umbaus der Kriegsstraße abgerissen, wenn der Autotunnel entsteht. Bis dahin bleibt auch die U-förmige Umfahrung.

Rein formal gehört das "Kombibauwerk" zum Teilprojekt Stadtbahntunnel und nicht zum Umbau der Kriegsstraße. Dieser soll voraussichtlich Ende September/Anfang Oktober starten - derzeit befinden sich die Ausschreibungen bei sechs Bietergemeinschaften, die bis 16. April Zeit haben, ihre Angebote einzureichen. Der Zuschlag für einen der Bieter ist für Juli geplant.

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