Nach Angaben des Busfahrers waren die beiden Täter bereits zuvor Fahrgäste in dem Bus, haben ihn aber gegen 4.45 Uhr an der Haltestelle Rheinbergstraße verlassen. Offenbar hatten sie sich direkt im Anschluss zur vorderen Tür begeben wo sie vorgaben Fahrkarten kaufen zu wollen. Daraufhin verspürte der Fahrer einen Schlag gegen die Hand und wurde zudem mit einem Pfefferspray angegriffen, weshalb er zur ambulanten Behandlung in die Augenklinik gebracht wurde. Nachdem die Täter das Bargeld an sich genommen hatten, flüchteten sie in unbekannte Richtung.

Täter zwischen 20 und 25 Jahren

Die beiden jungen Männer wurden als 20 bis 25 Jahre alt beschrieben, so berichtet die Polizei. Einer der Täter ist etwa 1,75 Meter bis 1,78 Meter groß, schlank und hat sehr kurze blonde Haare. Er trug einen großen runden Ring am rechten Ohr und war mit einer hellblauen Jeansjacke und einer ebenfalls hellblauen Jeanshose bekleidet. Er sprach schlechtes Deutsch mit ausländischem Akzent. Der zweite Mann war etwa 1,65 Meter groß und von eher kräftiger, etwas dicklicher Statur. Er hatte kurze, nach vorne gelegte Haare und trug ein dunkles T-Shirt und eine dunkle Hose.

Polizei bittet mögliche Zeugen, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen

Die Täter konnten trotz einer Großfahndung der Polizei mit allen zur Verfügung stehenden Streifenwagen entkommen. Daher ruft die Kriminalpolizei mögliche Zeugen des Raubüberfalls auf sich unter der Telefonnummer 0721/939-5555 mit den Beamten in Verbindung zu setzen. Auch Angaben von Fahrgästen, die die beiden Täter in dem Bus sitzen sahen und eventuell Hinweise über deren Einstiegsörtlichkeit geben können, könnten interessant sein.

Bestrafung mit einer Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr

Die Polizei weist darauf hin, dass es sich bei derartigen Raubüberfällen um einen Verbrechenstatbestand handelt, der nach dem Strafgesetzbuch mit einer Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr zu bestrafen ist.

Einen Zusammenhang mit dem in der Nacht zuvor verübten Raub auf einen Straßenbahnfahrer in der Waldstadt sehen die Ermittler zum jetzigen Zeitpunkt nicht.