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Rheinstetten/Baden-Baden Ermittlungen gegen Subunternehmen wegen illegaler Arbeiter

Ein Subunternehmer des Edeka-Fleischwerks in Rheinstetten (Kreis Karlsruhe) soll Arbeiter aus Osteuropa illegal beschäftigt haben. Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden ermittele seit November "wegen gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern", sagte ein Sprecher der Behörde am Montag. Demnach sollen mindestens 28 Menschen aus Nicht-EU-Ländern für das Subunternehmen gearbeitet haben. Zuvor hatte der SWR berichtet.

Für die Arbeiter seien gefälschte Pässe vorgelegt worden - etwa aus den EU-Ländern Bulgarien und Litauen. In Wirklichkeit aber hätten die Menschen beispielsweise die russische oder ukrainische Staatsangehörigkeit und hier keine Arbeitserlaubnis gehabt. Edeka-Südwest distanzierte sich gegenüber dem SWR von den Vorgängen.

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  •   Freigeist1
    (1438 Beiträge)

    27.04.2020 23:58 Uhr
    Liebe Fleischwerke, stellt
    bitte einfach wie jede andere Firma auch, ganz normal sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer zu ganz normalen Konditionen bei Euch an. Die heutigen Zustände in der in mancher Hinsicht umstrittenen Fleischindustrie generell (Stichworte Tierwohl, Antibiotikamissbrauch- mit der Folge von Resistenzen, zu viel Nitrat im Grundwasser, CO2-Bilanz, etc.) begünstigen -so scheint es- Dumpinglöhne, steuer- und sozialabgabenvermeidung, menschenunwürdige Zustände. Das muß nicht sein. Traut Euch! Da könnte Edeka mit gutem Beispiel vorangehen.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11992 Beiträge)

    28.04.2020 09:29 Uhr
    für gutes Fleisch
    zahle ich auch gerne etwas mehr. Bei einer ausgewogenen Ernährung ist das kein Rückschritt/Einschnitt.
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