Sukzessive werden nun auch die übrigen 23 Fahrzeuge über eine Konformitätserklärung für den Einsatz als Zugverband zugelassen - ebenfalls vorläufig, so heißt es in einer Pressemitteilung. Denn bis Ende des Jahres, so die Auflage des EBA, müssen noch Ergebnisse zusätzlicher Prüfungen sowie von Langzeittests im Fahrbetrieb vorgelegt werden, um die endgültige Zulassung zu erlangen.

Ein sicherer Betrieb sei allerdings in jedem Fall gewährleistet. Die Fahrzeuge werden nun in den kommenden Wochen immer wieder im Streckennetz der AVG eingesetzt und damit im Regelbetrieb auf Herz und Nieren überprüft. Zum Einsatz kommen sie wie bisher hauptsächlich auf der Stadtbahnlinie S2, wo durch die Kombination aus Straßenbahn- und Stadtbahnbetrieb und die Nähe zum Betriebshof West ideale Bedingungen herrschen, wie es weiter heißt.

Getestet werden sollen aber auch sukzessive die Strecken in der Region. "Im Dezember müssen die Bahnen die nötige Betriebsstabilität aufweisen, damit wir sie mit dem Fahrplanwechsel auch endlich dauerhaft einsetzen können. Zur Erweiterung unseres Fuhrparks brauchen wir die Fahrzeuge dringend", betont der technische Geschäftsführer der AVG, Christian Höglmeier.

Die neuen Zweisystemer der Baureihe "Flexity Swift" sind 37 Meter lang, 2,65 Meter breit und vier Meter hoch. Jede Bahn wiegt 62 Tonnen. 93 Sitzplätze sind vorhanden, zudem 151 Stehplätze, so dass jede Bahn insgesamt 244 Fahrgäste aufnehmen kann. Der Auftrag für die insgesamt 30 neuen Bahnen an Bombardier Transportations hat ein Volumen von 129 Millionen Euro.