Wie aus einer Adhoc-Meldung der Karlsruher Polizei hervorgeht, ist es auf dem Rhein bei Leopoldshafen zu einem Schiffsbrand gekommen. Die Polizei und Feuerwehr sind aktuell im Einsatz.

Konkret steht nach Aussage der Karlsruher Polizei eine Schiffswohnung in Flammen. Eine Explosionsgefahr bei den Tanks sei offenbar nicht auszuschließen, teilt die Polizei mit. Die Polizei evakuiert die nähere Umgebung.

Aktualisierung, 15 Uhr:

Am Montag gegen 12.50 Uhr kam es im Bereich der Einfahrt zum "alten Leopoldshafener Altrhein" zu einem Brand auf einem Gütermotorschiff. Die Schiffswohnung fing Feuer. Die Ursache ist nach Aussage der Polizei noch ungeklärt. Die beiden Besatzungsmitglieder konnten das Schiff unverletzt verlassen.

Das Schiff ist mit zirka 30.000 Litern Dieselkraftstoff betankt. Es besteht Entzündungsgefahr. Wasserschutzpolizei, Rettungskräfte und Feuerwehr sind vor Ort. Die Feuerwehr evakuiert die nähere Umgebung. Zwei Löschboote der Karlsruher Feuerwehr sind im Einsatz. Die Schifffahrt auf dem Rhein ist nicht betroffen und nicht behindert.

 

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Aktualisierung: Dienstag, 10.15 Uhr:

In einer Pressemitteilung informiert am Dienstag auch das Wasser- und Schifffahrtsamt Mannheim über den Vorfall. Gegen 12.30 Uhr sei Wohnung eines Binnenschiffs auf dem Rhein in Brand geraten, heißt es in der Pressemeldung.

Die Schiffsbesatzung steuerte das Fahrzeug in einen Altrheinarm bei Leopoldshafen. Das Schiff war unbeladen, hatte aber 30.000 Liter Dieselkraftstoff in den Maschinentanks. Der hohe Wasserstand des Rheins machte ein Löschen des Brandes vom Ufer aus unmöglich, da die Anfahrtswege unter Wasser standen.

Somit musste die Brandbekämpfung vom Wasser aus erfolgen. Auf einem Fahrzeug des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Mannheim wurden die Feuerwehrkräfte zum Brand gebracht. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mannheim sowie die Hafenbehörde Karlsruhe waren mit je einem Fahrzeug im Einsatz. Gemeinsam konnte der Brand bereits um 15 Uhr eingedämmt und ein Übergreifen auf den Maschinenraum verhindert werden.

Gegen 18 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Die Gefahr eines Sinkens des Fahrzeuges bestand nicht. Auch eine Gewässerverunreinigung wurde nicht festgestellt. Der übrige Schiffsverkehr auf dem Rhein war geringfügig durch Rauchbildung beeinträchtigt.

Das beschädigte Fahrzeug wurde am Montag mit einer Sondertransportgenehmigung in einen anderen Hafen verbracht, wo die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache durch die Wasserschutzpolizei Karlsruhe durchgeführt werden. Das beschädigte Fahrzeug wurde bereits gestern mit einer Sondertransportgenehmigung in einen anderen Hafen verbracht, wo die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache durch die Wasserschutzpolizei Karlsruhe durchgeführt werden.