"Das ist ein ein weiterer Schritt zur Trinationalen Metropolregion Oberrhein. Ich freue mich über jeden Euro, der in die Region fließt," sagte Kühner, der auch Mitglied des Begleitausschusses des INTERREG IV Programms ist.

Grenzüberschreitend forschen

Die Fördersumme wird für das Projekt "Verbesserung des Wissenstransfers für nachhaltiges Bauen" verwendet. Durch das Projekt können Studenten zukünftig Seminare an der Hochschule Karlsruhe, Universität Straßburg und Fachhochschule Nordschweiz besuchen und ihr Wissen im Bereich des nachhaltigen Bauens vertiefen.

Hierdurch solle eine Erweiterung und Vertiefung des wissenschaftlichen Kenntnisstandes durch Kooperation und Austausch erreicht werden. Der Ingenieurnachwuchs werde so auf diesem Gebiet grenzüberschreitend gefördert, sagte Meisel.

34 Millionen stehen noch zur Verfügung

Das Bauwesen zählt zu den Sektoren mit dem höchsten Verbrauch an Naturressourcen, fossilen Rohstoffen und Energie. In der Oberrheinnregion beträgt die Raumheizwärme etwa 35 Prozent des gesamten Energieverbrauchs.

Mit der Entwicklung von Niedrigenergie- und Passivhäusern könnte dem entgegengewirkt werden, erklärte Clemens Wittland von der Fakultät für Architektur und Bauwesen.

Aktuell stehen noch rund 34 Millionen Euro aus dem INTERREG IV Programm für die Förderung weitere Projekte zur Verfügung.