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Karlsruhe Neue Tarife ab 2017: Karlsruher Bäder sollen teurer werden

Bis 2022 will die Fächerstadt mithilfe mehrerer Maßnahmenpakete rund 400 Millionen Euro einsparen. Ein erstes Maßnahmenpaket wurde im April verabschiedet und ein zweites im Juni auf den Weg gebracht. Der Plan der Stadt: An manchen Stellen soll Geld eingespart werden - und an anderer Stelle mehr Geld eingenommen werden. Dieser Gedanke ist jetzt auch bei den Karlsruher Bädern angekommen.

Eine Karte für Karlsruher Wasserratten soll künftig teurer werden. Das schlägt die Stadt in einer Beschlussvorlage vor, die am Freitagabend im Bäderausschuss zur Debatte steht. Betroffen von der Preiserhöhung wären alle städtischen Frei- und Hallenbäder sowie das Vierordtbad. Die neu festgesetzten Tarife, so der Plan der Stadt, sollen dann bereits ab 2017 gelten.

Bäder sollen ab 2017 teurer werden

Im Rahmen des Haushaltsstabilisierungsprozesses seien zwei Anpassungen vorgesehen, heißt es in der Beschlussvorlage. Eine Anpassung soll bereits mit Beginn des kommenden Jahres erfolgen, die andere ist laut Beschlussvorlage für das Jahr 2020 vorgesehen.

Zum Jahresbeginn hatten die Karlsruher Bäder den Preis für eine Tageskarte um 20 Cent angehoben. Das Vierordtbad hatte seine Tarife im Juli 2015 erhöht. Geht es nach der Stadt, soll rund zwei Jahre später eine weitere Erhöhung folgen: Ab 2017, so heißt es in der Beschlussvorlage, soll in allen städtischen Frei- und Hallenbädern der Preis für eine Tageskarte um weitere 20 Cent angehoben werden. Eine "1er-Erwachsene"-Karte würde dann 4,20 Euro kosten. 2020 könnte der Preis für den Tageseintritt bei 4,50 Euro liegen.

Auch der Tageseintritt in der Therme Vierordtbad soll teurer werden. So soll der Preis für die Tageskarte um einen Euro auf 18 Euro angehoben werden. Ab 2020, so der Vorschlag der Stadt, soll eine Erhöhung auf 19 Euro folgen.

Bäderausschuss muss grünes Licht geben

Und auch beim Schul- und Vereinsschwimmen sind Preiserhöhungen vorgesehen. Beides wird nach sogenannten Übungseinheiten abgerechnet. Eine Bahnstunden-Übungseinheit bezieht sich immer auf eine 25-Meter-Bahn und dauert 60 Minuten. Hier sieht die Stadt folgende Erhöhung vor: Eine Übungseinheit soll ab 2017 statt 18 künftig 19 Euro kosten. Die Kosten für das Schulschwimmen werden bei den staatlichen Karlsruher Schulen aus dem jeweiligen Stadtbudget finanziert. Bei auswärtigen und privaten Schulen tragen die jeweiligen Schulträger die Kosten.

Von der Neufestsetzung der Tarife erhofft sich die Stadt geschätzte Mehrerträge in Höhe von 110.000 Euro jährlich. Die endgültige Entscheidung, ob die Bäderpreise wie von der Stadt vorgeschlagen erhöht werden, trifft der Bäderausschnuss bei seiner Sitzung am Freitag. Entschieden wird dann aber zunächst nur über die geplante Erhöhung zum Jahr 2017. Über die Preisanpassung zum 1. Januar 2020 soll erst 2019 entschieden werden.

Alle neuen Badepreise ab 2017 finden Sie hier.
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  •   malerdoerfler
    (5645 Beiträge)

    12.10.2016 20:41 Uhr
    Sparen auf Karlsruherisch?
    Wir erhöhen alle möglichen Steuern und Abgaben und Eintritte und......
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  •   Manneger
    (14 Beiträge)

    11.10.2016 11:21 Uhr
    Bitte Keine Menschen mit Handicap in den Khes Bäder !
    Es reicht mit den Preisen hier ! Gerade als Behinderter.

    Ein Witz ist , ist die GdB 80 d.H 80% Behinderungsgrad um Rabatt zu erhalten.

    Das geht in den Bädern in Wörth Hallenbad / Badepark ab 50% GdB.

    Wer hat sich so einen "Dreck" ausgedacht bei der Stadt Karlsruhe !

    Die wollen keine Menschen mit Behinderung in ihren schönen Badetempeln !

    Das ist meine Meinung als gehandicapter Mensch.

    Behindertenfeindliche Bäder sind diese Überteuerten Badtempel !

    Da geht es lieber nach Wörth , zwar kleiner aber hier ist man als Mensch mit Behinderung Willkommen.

    Was für eine Frechheitund Ausgrenzung in den Khes Bäder betrieben wird ist zum kot... !
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  •   orakelka
    (1910 Beiträge)

    11.10.2016 18:48 Uhr
    wir diskremieren wen wir
    Können.

    Die etablierten Partein.

    Ha ha Ha ha
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  •   kommentar4711
    (2288 Beiträge)

    11.10.2016 16:13 Uhr
    Antwort auf Bitte Keine Menschen mit Handicap in den Khes Bäder !
    Damit ich mir darüber ein besseres Urteil bilden kann: Welche Behinderung haben Sie dann?
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  •   Manneger
    (14 Beiträge)

    12.10.2016 10:27 Uhr
    Urteil bilden Noch alles Klar ?
    Kenn Sie sich mit GbB, AHP, MdE aus ?

    Als Hilfe für Sie. Einfach mal den Grünen Ausweis, noch mit einem Orangenen Feld dem Merkmal, sich anschauen und dann den Menschen der "diesen trägt"......

    Würde manchem die Augen öffnen wie weing man für WAS für "Leiden oder Fehler" man nur an XX GbD % bekommt.

    Schwerbehindert ist man ab 50% GdB.

    Hier gehts nicht um einen fehlenden Fußzehen und Diabetis ! Reicht nicht zu 50%.

    Sie sind wohl auch so ein Freundlicher Mensch der gerne auf dem Behinderten Parkplatz parkt , weil der ist immer frei ist und die Meinung vertritt, wer behindert ist sollte gefälligst zuhause bleiben und gefälligst nicht die Gesellschaft stören sollte.

    Noch weiter Blöde Frage !
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  •   Originalteil
    (1242 Beiträge)

    12.10.2016 13:38 Uhr
    Im Moment
    ist hier eigentlich nur einer blöd und unterstellt anderen dummes Zeug.

    Erinnert ein bisschen an einen gewissen OIO.
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  •   Handelsreisender
    (1444 Beiträge)

    12.10.2016 12:27 Uhr
    Abkürzungssalat: Einmal "GdB" dann wieder "GbD"
    Bitte entscheiden Sie sich mal - sonst wird das Schlaumachen zur üblen Quizsendung.
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  •   kommentar4711
    (2288 Beiträge)

    12.10.2016 11:05 Uhr
    Noch alles Klar ?
    War jetzt die Frage blöd oder die Antwort?
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  •   mixe
    (1186 Beiträge)

    11.10.2016 09:18 Uhr
    eine erhöhung ist sinnvoll,
    eine steuerverschwendung für den ksc jedoch nicht. die bäder müssen in stand gehalten werden, die angestellten sollen auch etwas mehr geld erhalten. das finde ich vollkommen in ordnung. die stadt muss sparen denn schliesslich wird die u-strab durch städtische unfähigkeit extrem teurer als "geplant". dann noch einem privatunternehmen wie dem ksc eine so hohe summe in den rachen zu werfen (bei gleichzeitem hinweis auf die angespannte finanzlage) ist dem steuerzahler nicht zu vermitteln.
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  •   Robert1959
    (1935 Beiträge)

    11.10.2016 12:22 Uhr
    nur, bei den Angestellten kommt nichts an
    Zwar Lohnerhöhung bekommen, dafür das Weihnachtsgeld eingefroren, die Leistungszulage halbiert, und der Eigenanteil zur VBL stieg! Und so geht es schon seit Jahren. Ach ja, durch das erhöhte Brutto kommt man auch noch in die Steuerprogression!
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