3  

Karlsruhe 1. Karlsruher #digiTALK: Total geliefert - Einzelhandel und die Online-Herausforderung

Kontrovers und auf Augenhöhe: Mit #digiTALK startet am Mittwoch, 10. Juni, um 19 Uhr eine neue Veranstaltungsreihe in der Karlshochschule, die sich mit Themen der digitalen Welt von morgen auseinandersetzt. Der Veranstaltungsauftakt steht unter dem Motto "Total geliefert - Wie die Digitalisierung unser Konsumverhalten verändert!"

Beim 1. Karlsruher #digiTALK dreht sich alles rund um unser zukünftiges Konsumverhalten und die Konsequenzen für den Einzelhandel. #digiTALK ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH, der Karlshochschule, ka-news und weiteren Akteuren aus Karlsruhe.

Vom reinen Onlinevertrieb bis zu Lieferdiensten für den Einzelhandel oder Shopping als Erlebnis: Drei Referenten erläutern unter dem Motto "Total geliefert - Wie die Digitalisierung unser Konsumverhalten verändert!"ihre Geschäftsmodelle als Antwort auf das geänderte Kaufverhalten in Zeiten von Digitalisierung und laden zur anschließenden Diskussion ein.

Trends der Digitalisierung

"Am IT-Standort Karlsruhe ist ein großes Potential und Wissen zu Themen wie Netzkultur oder digitaler Gesellschaft vorhanden. Mit dem neuen Format möchten wir zur besseren Vernetzung dieser Kompetenzen beitragen und eine Diskussionsplattform für Trends der Digitalisierung und der Neuen Medien schaffen", sagt Norbert Käthler, Geschäftsführer der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH.

Bei #digiTALK stehen Diskussion und Austausch im Mittelpunkt. Zu Beginn geben Impulsvorträge aus Wirtschaft, Wissenschaft und Journalismus Einblicke in das Thema und beleuchten unterschiedliche Positionen. Zu Wort kommen hier sowohl Unternehmer und IT-Experten aus Karlsruhe sowie bundesweit bekannte Fachleute oder Wirtschaftsvertreter.

Einzelhandel und die Online-Herausforderung

Die Themen der Veranstaltungsreihe verstehen sich als Karlsruher Beitrag zu aktuellen Debatten rund um "Smart Data", "E-Government", "Open Data", "Sharing Economy" oder "Digitales Wissen". Beim Veranstaltungsauftakt sprechen Felix Wadewitz vom Unternehmer Magazin Impulse, Leonard Immisch von der Liefery sowie die Karlsruher Unternehmer Sven Brunner und Heiko Hoos.

"An der Karlshochschule tauschen sich Forschung, Unternehmenspraxis und Gesellschaft mit jungen Menschen über brennende Themen von morgen aus - eine neue Kultur des Managements, eine nachhaltige Gesellschaft und die digitale Transformation der Welt, also genau die Entwicklungen, um die es auch bei #digiTALK gehen kann", so Björn Bohnenkamp, Professor an der Karlshochschule und Mitorganisator von #digiTALK.

Diese drei spannenden Impulsvorträgen mit anschließender Diskussion erwarten Sie beim #digiTALK:

1. Felix Wadewitz, Redakteur beim Unternehmer Magazin Impulse: Das neue deutsche Exportwunder - wie Liefer-Startups den Weltmarkt erobern

2. Sven Brunner, Inhaber von Nick & Nora Spirituosen (Karlsruhe) und Heiko Hoos, Inhaber von Hoos London Gin (Karlsruhe): Einzelhandel als Erlebnis

3. Leonard Immisch, Manager Network & Operations bei Liefery (Frankfurt a. M.): Same Day Delivery: Die Antwort des Einzelhandels auf die Online-Herausforderung

Kostenfreie Anmeldungen für den Veranstaltungsauftakt von #digiTALK sind ab sofort online möglich. Im Spätsommer und Herbst sind zwei weitere #digiTALKs geplant. Die Veranstaltungen finden jeweils in den Räumlichkeiten der Karlshochschule (Karlstraße 36 - 38) statt.

So können Sie mitmachen:

Auch Sie haben Fragen zum Thema Liefergesellschaft, Online-Handel, Digitalisierung und Konsumverhalten? Dann schreiben Sie Ihre Frage einfach als Kommentar unter diesen Artikel. Wir werden ausgewählte Frage beim #digiTALK in der Diskussion aufgreifen und den anwesenden Referenten stellen.

Kostenlos registrieren können Sie sich bereits jetzt unter: http://ow.ly/NHZO5

Weitere Infos und das ausführliche Programm gibt's unter digitalk-karlsruhe.de

Hier geht's zur #digiTALK Veranstaltung bei Facebook!

Mehr zum Thema
#digiTALK Karlsruhe: Plattform für digitale Gesellschaft und Netzkultur:


Der #digiTALK verbindet Talk die analoge und digitale Welt, indem er einen neutralen "dritten Ort" schafft, in dem sich die Akteure der digitalen Welt vernetzen können und gemeinsam aktuelle und relevante gesellschaftliche Themen diskutieren. Mit einem umfassenden Ansatz thematisiert #digiTALK das Digitale als neue soziale Sphäre und fragt nach den Auswirkungen der Digitalisierung auf die verschiedenen Bereiche unseres Lebens.

Die Themen sind bewusst kontrovers und teils provokant und verstehen sich als spezifischer Karlsruher Beitrag zu aktuellen Debatten und Themen wie "Liefergesellschaft", "Smart Data", "E-Government und Open Data", "Sharing Economy", "Gründerkultur" oder "Digitales Wissen".
Sie wollen als Referent mitwirken? > Speaker-Bewerbung hier! <

#digiTALK ist der digitale Stammtisch der Stadt. Die Veranstaltung ist keine reine Expertenveranstaltung, sondern ein offener Raum mit einem niederschwelligem Angebot für alle, die sich in Karlsruhe über Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Lebenswelt austauschen wollen.

#digiTALK ist diskursorientiert. Ziel ist nicht die Präsentation von Produkten oder unkritischen Positionen, sondern die spannungsreiche Konfrontation von widersprüchlichen Perspektiven auf ein gemeinsames Thema. Dabei treffen Speaker aus Karlsruher Unternehmen, Startups, Forschungseinrichtungen, Vereinen oder Kultureinrichtungen auf den Blick von außen.

Der nächste Talk findet am Dienstag, 2. Juli, in der Karlshochschule, Karlstraße 36-38, statt. Der Eintritt ist frei.

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Das könnte Sie auch interessieren
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (3)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   todi01
    (1099 Beiträge)

    04.06.2015 03:41 Uhr
    Verantwortung der Kommune
    Viele Kommunen sind sehr aktiv, wenn es um die Verdrängung des Individualverkehrs aus den Städten geht. Autofahrer in Karlsruhe können ein Lied davon singen. Erkennen die Kommunen nicht, dass sie mit der Erhebung einer "Eintrittsgebühr" in die Innenstadt durch Parkplatzgebühren und ständig steigende ÖPNV-Preise einen der größten Standortnachteile selbst schaffen? Ist es nicht bigott, einerseits Krokodilstränen um den siechenden Einzelhandel zu weinen, aber andererseits den Weg in die Innenstadt aus ideologischen Gründen beschwerlich und/oder teuer zu machen? Sollten nicht die ersten zwei Stunden auf allen Innenstadtparkplätzen gratis sein? Kann man nicht die Taktung des ÖPNV auf 20 oder 30 Minuten verlängern und dafür einen deutlich günstigeren Tarif schaffen?
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   todi01
    (1099 Beiträge)

    04.06.2015 03:31 Uhr
    Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis
    Berater und Funktionäre geben sich bei dieser und ähnlichen Veranstaltungen (siehe ähnliche Tagung von IHK/Regionalverband) die Klinke in die Hand. Da ist von Beacons die Rede, von Location Based Marketing, von einfachen Zahlungsarten und vom Einkaufserlebnis. In der Praxis präsentiert die City Initiative dann aber doch nur ein völlig unspannendes "analoges" Stempelsammeln als große Sommeraktion. Ist das nicht ein Eingeständnis, dass die derzeitige Verbreitungsrate von geeigneten Smartphones (BT 4.0 LE, NFC) noch lange nicht ausreichend ist, und dass insbesondere der Kunde nicht bereit ist, für jede marginale Aktion eine eigene App herunterzuladen und im kostbaren (weil knappen) Telefonspeicher zu installieren?
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   todi01
    (1099 Beiträge)

    04.06.2015 03:17 Uhr
    Wer soll das bezahlen?
    Die relative Erfolgslosigkeit der Online City Wuppertal (nur knapp 80 Lieferbestellungen in 6 Monaten) ist doch ein deutliches Indiz dafür, dass der Kunde eine Same-Day-Lieferung vom örtlichen Fachhändler im Moment noch nicht nachfragt. Besonders dann nicht, wenn diese Lieferung 7-10 EUR Aufpreis kostet, während der Paketdienst den Artikel vom zudem meist preisgünstigeren Distanzhändler für maximal 4 EUR am nächsten Tag bringt. Wird hier nicht dem verzweifelten Einzelhändler eine Lösung seiner Probleme vorgegaukelt, die für die meisten Warengruppen lediglich eine Fata Morgana ist?
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden.