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Stuttgart Pfingsten mit Sicherheitsabstand: Verstöße gegen die Corona-Verordnung gehen zurück

Pfingsten steht vor der Tür und das schöne Wetter treibt die Menschen ins Freie. Das Innenministerium fordert die Menschen zum Einhalten der Corona-Regeln auf. Die Zahl der Verstöße ist rückläufig.

Angesichts des bevorstehenden langen Pfingstwochenendes hat Innenminister Thomas Strobl (CDU) an die Bevölkerung appelliert, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. "Vernunft muss auch weiterhin das Handeln der Menschen bestimmen", sagte der CDU-Politiker in Stuttgart. Die unsichtbare Gefahr sei noch unter uns, das Virus sei nicht gebannt.

Die Einhaltung der Corona-Verordnung überwacht die Polizei seit dem 19. März. Bislang wurde mehr als 343.900 Menschen und über 70.300 Fahrzeuge (Stand: 27. Mai) kontrolliert. In 27.593 Fällen kam es zu Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten.

Thomas Strobl (CDU), Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration von Baden-Württemberg, spricht während einer Landespressekonferenz.
Thomas Strobl (CDU), Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration von Baden-Württemberg, spricht während einer Landespressekonferenz. | Bild: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Das Gros der Verstöße liegt nach Angaben der Statistik bei Verstößen gegen die  Ausgangsbeschränkung samt Mindestabstand mit über 21.000 Fällen. In 452 Fällen kam es zu Verstößen bei der Maskenpflicht. Und in 726 Fällen wurden Einrichtungen geschlossen und 288 Betretungsverbote erteilt.

Strobl wies darauf hin, dass die Zahl der Verstöße kontinuierlich zurückgehe. Konkrete Einzelfälle wurden in der Statistik nicht genannt. In den Polizeiberichten der letzten Wochen waren aber immer wieder Beispiele enthalten, wie Verstöße während Anti-Corona-Demos oder illegale "Corona-Partys".

Für all diese Verstöße gibt es einen Bußgeldkatalog. So kostet der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit mehr als der zugelassenen Personenzahl je Beteiligtem zwischen 100 Euro bis 1.000 Euro. Der Verstoß gegen die Maskenpflicht im Nahverkehr wird mit 15 Euro bis 30 Euro geahndet und der illegale Betrieb einer Diskothek kann bis zu 5.000 Euro kosten.

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Kommentare (5)
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  •   FCKSUV
    (237 Beiträge)

    29.05.2020 19:04 Uhr
    Die Kontrollen sind lascher geworden,
    nur deshalb gehen die erfassten Verstöße zurück.

    auf dem Werderplatz stehen wieder größere Gruppen zusammen und betrinken sich. Auf der Karlstraße begrüßt ein Wirt seit der Wiedereröffnung seine Stammgäste mit Umarmung und Küsschen.

    In der Günter-Klotz-Anlage sind keine Pferdeäpfel mehr zu sehen, ist die berittene Polizei dort nicht mehr unterwegs, oder war da die Stadtreinigung tätig?
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  •   Kruppstahl
    (1135 Beiträge)

    30.05.2020 00:57 Uhr
    Falsch
    Durch die Lockerungen dürfen sich die Leute jetzt legal so im öffentlichen Raum bewegen wie sie es die letzten Tage schon getan haben, was zuvor noch strafbewehrt war.
    Der Blickwinkel auf die Berichterstattung ist wichtig. Der Leser soll denken, die anderen Menschen hätten jetzt mehr Angst und würden sich daher disziplinierter verhalten.
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  •   barheine
    (306 Beiträge)

    29.05.2020 08:45 Uhr
    Apropos! Wie hält eigentlich die Polizei im Dienstwagen Sicherheitsabstand? Maske tragen die auch nicht. Mir ist aber auch nicht bekannt, dass Polizisten überdurchschnittlich von Corona betroffen sind. Ein merkwürdiges Virus ist das. Sollte man doch vermuten, dass das Ansteckungsrisiko im Auto besonders hoch ist.
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  •   andip
    (10393 Beiträge)

    29.05.2020 12:10 Uhr
    Müssen die auch nicht
    Zu zweit dicht ohne Mindestabstand und ohne Maske nebeneinander sitzen/stehen durfte man schon immer,egal ob als Polizist oder Normalsterblicher.
    Aber wehe, es will sich noch ein Dritter dazu gesellen, das geht gar nicht.
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  •   maehdrescher
    (1432 Beiträge)

    29.05.2020 10:03 Uhr
    Risiko im Streifenwagen?
    Nur wenn die anfangen zu singen, wegen der Aerosole. grinsen
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