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Karlsruhe Corona-Notbremse im Überblick: Das gilt ab Dienstag in Karlsruhe

Seit dem Bund- und Länder-Treffen im März sind Corona-Lockerungen, als Teil des fünfstufigen Öffnungskonzepts, verstärkt an die Inzidenzzahl der Stadt gekoppelt. Bleibt die Zahl unter 100, dürfen Einzelhandel, Kosmetikstudio und Co. Lockerungen vornehmen. Sobald die Inzidenz dreimal in Folge die 100er Marke knackt, müssen diese wieder zurückgenommen werden und die "Notbremse" tritt in Kraft. Für eine Wiedereröffnung muss die Inzidenz fünf Tage lang unter 100 liegen. Aber welche Regeln sind durch die "Notbremse" gültig? ka-news.de hat alles Wichtige nochmal für euch zusammengefasst.

Öffnungen, Schließungen und Lockerungen sind aktuell von einer Zahl abhängig: Die 100er Inzidenz auf 100.000 Einwohner. Das heißt: Wird diese Marke überschritten oder unterschritten hat das auch Auswirkungen auf die Fächerstadt.

So wird vom Landratsamt - in Rücksprache mit dem Gesundheitsamt - durch eine Allgemeinverfügung die sogenannte "Notbremse" verhängt oder aufgehoben. In dieser wird auch der Tag genannt, ab wann die Änderungen in Kraft treten.

Grundsätzlich orientiert sich Karlsruhe an der aktualisierten Corona-Verordnung vom Land Baden-Württemberg. Diese sind:

  • Kontaktbeschränkungen: Treffen im privaten und öffentlichen Raum von zwei Haushalten mit insgesamt maximal fünf Personen. Kinder der beiden Haushalte bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Größere Haushalte dürfen sich mit einer weiteren nicht dem Haushalt angehörigen Person treffen.
  • Schließung von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten für den Publikumsverkehr.
  • Schließung von Außensportanlagen für den Amateur und individuellen Freizeitsport. Individualsport ist nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts plus einer weiteren nicht zum Haushalt gehörende Person erlaubt. Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit.
  • Weitläufige Anlagen im Freien wie Golfplätze, Reitanlagen oder auch Tennisplatzanlagen dürfen auch von mehreren individualsportlich aktiven Personen unter Einhaltung der Abstandsregeln genutzt werden. Umkleiden, Aufenthaltsräume und andere Gemeinschaftseinrichtungen, wie sanitäre Anlagen dürfen nicht genutzt werden.
  • Der Einzelhandel darf kein Click & Meet anbieten. "Click & Collect" soll aber weiterhin möglich sein. Das gilt auch für den Buchhandel.
  • Schließung von Betrieben zur Erbringung körpernaher Dienstleistungen (Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo-, Sonnen- und Piercingstudios sowie kosmetische Fußpflegeeinrichtungen und ähnliche Einrichtungen), mit Ausnahme von medizinisch notwendigen Behandlungen wie Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Fußpflege. 
  • Friseure bleiben geöffnet
  • Ausgangssperre: Wenn bei Berücksichtigung aller bisher getroffenen anderen Schutzmaßnahmen eine erhebliche Gefährdung der wirksamen Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus besteht, ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetags nur bei Vorliegen triftiger Gründe gestattet. (siehe Paragraph 20 Absatz 6 Nummer 1 bis 12 der Corona-Verordnung). Wann und ob die Ausgangssperre jedoch verhängt wird, wird durch das Landratsamt bekannt gegeben.
Dateiname : Corona Regeln auf einem Blick, 24. März
Dateigröße : 2.04 MBytes.
Datum : 06.04.2021 15:45
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Corona-Virus in Karlsruhe: Der Corona-Virus breitet sich aus: Alle Zahlen der Infizierten, Schutzmaßnahmen, Absagen von Veranstaltungen und weitere Informationen für Karlsruhe und die Region in diesem Dossier.
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  •   Kojak
    (612 Beiträge)

    16.03.2021 09:01 Uhr
    Die Intensivmediziner
    haben aber einen eingeschränkten Blickwinkel. Sie sehen nur ihre Perspektive, blenden aber die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Maßnahmen aus. Es ist ein großer Fehler, dass seit einem Jahr nur noch Virologen, Epidemiologen und Intensivmediziner bestimmen, was zu tun ist. Es zählen nur Intensivbetten, aber vernichtete Existenzen z.B. in Handel, Gastronomie, Kultur und Sport fallen völlig unter den Tisch.

    Mit dieser einseitigen Sichtweise muss jetzt mal Schluss sein. Wir rauschen nur immer tiefer und tiefer in die Krise.
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  •   Motorhead
    (194 Beiträge)

    16.03.2021 12:06 Uhr
    Nun
    bis zur Pandemie hatten Siemens, Daimler und Co. sowie deren Aktionäre das sagen. Hauptsache die Kasse einiger weniger klingelt. man muss einen Mittelweg finden, aber bestimmt nicht Konzerne finanzieren die dreiste Gewinnausschüttungen mit diesem Geld (übrigens unser aller Steuergeld) vornehmen.
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  •   kritiker_2014
    (756 Beiträge)

    15.03.2021 16:18 Uhr
    Was für Inzidenz?
    Für mich sind das Infektionszahlen.
    Und diese sind nicht relevant.Wenn mehr getestet wird findet man auch mehr Menschen die sich infiziert haben.
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  •   Kommentar
    (589 Beiträge)

    15.03.2021 16:30 Uhr
    Es wird mehr getest?
    Ich suche schon länger Daten zu Kreis und Region. Wo habe Sie die gefunden?
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  •   patrickkk
    (1908 Beiträge)

    15.03.2021 15:12 Uhr
    ...
    50, 100, 35

    Wenn wir bei 103 sind warum setzten unsere Politiker die Marke nicht einfach auf 110, oder 150 wenn sie erst übermorgen wieder verschieben wollen.
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  •   Kommentar
    (589 Beiträge)

    15.03.2021 16:31 Uhr
    Weil Sie das genau so schlecht machen,
    wie alle anderen Dinge auch?
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  •   Kommentar
    (589 Beiträge)

    15.03.2021 16:32 Uhr
    Sie sollte klein
    Ich meinte ja nicht den Vor-Poster.
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  •   Kicherente
    (141 Beiträge)

    15.03.2021 14:40 Uhr
    Warum?
    Am Ende all dieser mittelalterlichen sich teilweise widersprechenden Seuchenbekämpfungsmassnahmen werden wir mit den Todesfällen nicht besser da stehen als die Schweden. Aber die dürfen leben und haben weniger Kollateralschäden.
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  •   runner
    (578 Beiträge)

    15.03.2021 15:20 Uhr
    Zahl Verstorbener
    Wie viele Menschen am Ende"mit oder an Corona" verstorben sein werden wird sich zeigen. Derzeit ist, bezogen auf die Bevölkerung die Zahl in Schweden jedenfalls deutlich höher als in Deutschland. In Schweden kommt laut JHU ein Todesfall auf 785 Einwohner, in Deutschland auf 1.132 Einwohner.
    Der Unterschied ist gar nicht so gering - ungeachtet der in Schweden völlig anderen Bedingungen aufgrund der um den Faktor 10 geringeren Bevölkerungsdichte.
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  •   Kommentar
    (589 Beiträge)

    15.03.2021 16:34 Uhr
    Bevölkerungsdichte
    Die Menschen wohnen in Schweden nicht gleichmäßig verteilt.
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