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Karlsruhe Karlsruhe droht Corona-Impfdebakel - weil der Bund zu wenig Impfstoff verteilt

Dass der Corona-Impfstoff ständig knapp ist, ist auch in Karlsruhe nichts Neues. Aber dass wahrscheinlich Erstimpftermine deswegen abgesagt werden müssen, schon. Doch genau das droht der Stadt nun in den kommenden Wochen.

Der Grund für das drohende Impfdebakel - nicht nur in Karlsruhe: Probleme bei der Impfstoff-Verteilung des Bundes. "Bis Juni wird es da bei den Arztpraxen und Impfzentren voraussichtlich keine Besserung geben", erklärt Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup auf einer Pressekonferenz am Mittwoch.

"Es kann sein, dass wir Erstimpftermine deswegen absagen müssen, da haben die Zweitimpfungen natürlich ein Stück weit Vorrang." 

Aus diesem Grund bittet der Oberbürgermeister die Bundesregierung darum, ihre Ankündigung "dementsprechend zu mäßigen", um nicht noch weitere Erwartungen zu schüren. "Wir bekommen es sonst vor Ort ab", so Mentrup.

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  •   Kommentar
    (765 Beiträge)

    13.05.2021 20:02 Uhr
    Warum
    werden Erstimpftermine zugunsten von Zweitimpfungen abgesagt? Das ist komplett unsinnig. In jeder Hinsicht außer "die Rentner müssen nach unseren Regeln einkaufen können" nicht zielführend.
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  •   Burgman
    (41 Beiträge)

    14.05.2021 07:04 Uhr
    Weil
    sonst die Erstimpfung umsonst war und kein voller Impfschutz besteht.
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  •   Kommentar
    (765 Beiträge)

    14.05.2021 15:08 Uhr
    Warum sollte das umsonst sein
    und was machen hier wir eigentlich gerade? Wir bekämpfen eine Pandemie, und wollen (offiziell) an erster Stelle verhindern, dass hier Leute auf der Intensivstation landen und/oder ggf. sterben.

    Für eine Vermeidung von einem Großteil der schweren Verläufe reicht eine Impfung. Deshalb impft UK auch zuerst alle seine Menschen einmal. Natürlich wirken zwei Impfungen besser und bieten mehr Schutz. Aber wenn man den Impfstoff dafür einfach nicht hat, muss man mal mit dem Denken anfangen. Wir hätten uns die letzten zwei Monate komplett ersparen können und hätten jetzt fast 50% der Menschen hier geimpft.

    Die Dauer zwischen den Impfungen wurde einfach festgelegt für die Studien, für möglichst optimale Ergebnisse. Und auch hier wird bei allen Impfstoffen davon abgewichen. AstraZ wollte zuerst auch nur eine Impfung machen wie JnJ, musste dann aber korrigieren. Es könnten auch einfach ein paar Monate sein, bis noch einmal mit demselben oder einem dann weiterentwickelten Impfstoff geimpft wird.
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  •   Kommentar
    (765 Beiträge)

    14.05.2021 15:21 Uhr
    Dazu
    https://www.theguardian.com/science/2021/may/14/delay-in-giving-second-jabs-of-pfizer-vaccine-improves-immunity

    Wenn man BioNTech bei 80-Jährigen das zweite Mal erst nach 12 Wochen statt nach 3 Wochen impft, gibt eine viel stärkere Reaktion bei den Antikörpern. Man ggf. hält der Impfschutz dann auch länger und die Impfung muss nicht so schnell wieder aufgefrischt werden.

    Die USA planen übrigens schon für Auffrischungsimpfungen für komplett Geimpfte im Herbst.
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  •   myopinions
    (1245 Beiträge)

    13.05.2021 09:46 Uhr
    -------------der Herr OB
    bittet die Bundesregierung.

    Na dann!
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  •   silberahorn
    (10834 Beiträge)

    13.05.2021 08:13 Uhr
    Was hier
    von sich gegeben wird berücksichtigt nicht, dass es Länder auf der Erde gibt, die es dringend nötig hättem Impfstoff zu erhalten. Sie stehen hinten an, weil die reichen Teile der Welt sich relativ gut einzudecken wussten.
    Man kann nicht mehr verteilen als produziert wird. Und was das angeht, ist man noch weltweit dabei erst weitere Produktionsfirmen aufzubauen.

    Natürlich sollte man keine falschen Hoffnungen wecken, aber es können sich prekäre Lagen auch immer ändern.
    Wer hier rumjammert und alles besser zu wissen meint, der sollte sich anschauen, dass wir hierzulande, trotz aller Betrüger, noch relativ gut dastehen. Das Vertrauen in Politik kann durch viele Einzelne zerstört werden, hier in Karlsruhe könnte ich auch Namen nennen. Trotzdem hat es jetzt wenig Sinn auf die Gesundheitsministerien einzudreschen. Einzelne Punkt kann man kritisieren und sollte es auch machen, wenn es zu Verbesserungen führen kann. Aber jetzt langsam schon mit Wahlkampf zu beginnen ist schäbig.
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  •   Kommentar
    (765 Beiträge)

    13.05.2021 19:57 Uhr
    Natürlich hat es keinen Sinn,
    gerechtfertigt ist es trotzdem.
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  •   patrickkk
    (2051 Beiträge)

    13.05.2021 17:54 Uhr
    ...
    Schäbig ist es Menschenleben für den Wahlkampf zu Opfern wie es hier im bei der Landtagswahl geschehen ist.
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  •   Kommentar
    (765 Beiträge)

    13.05.2021 19:58 Uhr
    Und sie würden es
    jederzeit wieder genauso machen.
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  •   Garrincha
    (764 Beiträge)

    13.05.2021 06:57 Uhr
    Versagen ist noch ein netter Ausdruck
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hangelt sich von Skandal zu Skandal, die Bekämpfung der Pandemie wird immer mehr zum Desaster. Die groben Fehler bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen zeigen deutlich: Er kann es einfach nicht. Es ist höchste Zeit, den einstigen Shooting-Star der CDU zu entlassen.
    Vollmundig versprach Jens Spahn noch Anfang des Jahres, jeder Deutsche solle bis zum Sommer ein Impfangebot bekommen. Inzwischen musste er dieses Versprechen zurücknehmen. Sowohl Spahn als auch die Bundeskanzlerin sprechen öffentlich nur noch von Ende des Sommers, also bis zum 22. September – vier Tage vor der Bundestagswahl.
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