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Karlsruhe Versammlung in Form eines Autokorsos weitgehend störungsfrei - rund 350 Fahrzeuge beteiligt

An dem als Versammlung zum Thema "Für die Grundrechte - Für das Grundgesetz" angemeldeten Autokorso zwischen Rheinstetten und Karlsruhe nahmen am Sonntagnachmittag rund 350 Fahrzeuge teil. Die Versammlung verlief weitgehend störungsfrei, größere Verkehrsbeeinträchtigungen blieben aus.

Ab etwa 13 Uhr formierten sich die Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen auf einem Parkplatz an der Karlsruher Messe in Rheinstetten. Hierbei kam es zu einzelnen Verstößen durch Demonstrationsteilnehmer gegen die Maskentragepflicht beziehungsweise das Abstandsgebot.

Um 14 Uhr startete die Fahrt

Nach einer Kundgebung und Einweisung durch den Versammlungsleiter starteten die Autos um 14 Uhr mit der Fahrt nach Karlsruhe.

Bild: Thomas Riedel

Auf der angemeldeten Strecke durch die Karlsruher Innenstadt wurden Polizeikräfte durch Mitarbeiter des städtischen Tiefbauamts und der Signaltechnik sowie der Betriebsaufsicht der Verkehrsbetriebe unterstützt. Mehrere Kreuzungen und Lichtzeichenanlagen wurden für den Autokorso individuell geregelt. Größere Verkehrsbeeinträchtigungen blieben aus.

Bild: Thomas Riedel

In einer der Fahrzeugkolonnen, die in 50-er Verbänden mit wenigen Minuten Abstand zueinander fuhren, ergab sich ein Verkehrsunfall ohne verletzte Personen. Gegen 16.15 Uhr löste sich der Korso nach und nach auf.

Bild: Thomas Riedel

Im Bereich "Mühlburger Tor" kam es zu drei kleineren spontanen Gegenversammlungen. Dabei kam es zu einer kurzzeitigen Störung des Straßenverkehrs ausgehend von einer der Gegendemonstrationen, weshalb Polizeikräfte einschreiten mussten. Offenbar auch von Gegendemonstranten ausgehend kam es zu einer Sachbeschädigung an einer Litfaßsäule im Zirkel. Diesbezüglich wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

 

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Kommentare (27)
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  •   SunCityKA
    (92 Beiträge)

    15.02.2021 16:06 Uhr
    Verständnis...
    .... für diese armen unterdrückten Menschen. Die Erduldung der fürchterlichen Corona-Maßnahmen in Deutschland ist verwerflich. Sie dürfen nicht sagen, dass Sie gegen die Maßnahmen sind. Sie dürfen nicht im Auto hupend herumdödeln. Die Polizei ist massiv mit Wasserwerfern gegen sie vorgegangen und hat viele ins Gefängnis geworfen.... ach so, das war ja in Rußland und Weißrußland zwinkern - okay dort geht's ja nur um Demokratie und Freiheit ... Gegen Coronamaßnahmen in Deutschland hupen ist da schon vieeel heldenhafter zwinkern Dieser lächerliche Autofaschingsumzug ist der beste Grund für bessere Bildung! Ich hoffe jeder der Teilnehmer hatte die "Verzichtserklärung gegen Beatmung und Besetzung von Intensivbetten im Krankenhaus im Falle einer Covid 19 Erkrankung" dabei. Sollte man sich als Aluhut unbedingt runterladen!
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  •   Zackenbarsch
    (265 Beiträge)

    15.02.2021 17:50 Uhr
    Verständnis
    bitte auch für arme linke Aktivisten, die sich lauthals beschweren, wie man denn nur in dieser Pandemiezeit mit einem Autokorso demonstrieren kann... und dann selbst demonstrieren und zu allem Überfluss auch noch eine Litfaßsäule demolieren.
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  •   Dobermann
    (241 Beiträge)

    15.02.2021 10:58 Uhr
    Autokorso totaler Schwachsinn !
    über 80 Millionen Einwohner in der BRD und 350 Leute spielen Autokorsodemo in Karls(laut)ruhe an einem herrlichen Sonntag Mittag, die absolut nix bringt. Wirklich absolut nichts !!!. Und wer sitzt in den Fahrzeugen ? Genau, größtenteils die, welche die Autos aus der Stadt haben wollen.... super, genau mein Humor !
    Es ist wie es ist und es bleibt wie es ist oder glaubt irgendwer, dass das einen Politiker beeindruckt hat ?.
    Richtige Spezialisten waren da wieder am Start .
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  •   andip
    (10906 Beiträge)

    15.02.2021 15:42 Uhr
    Aha
    Woher weisst du, wer da in den Autos sass?
    Diejenigen, die keine Autos in der Stadt haben wollen, höchstwahrscheinlich nicht.
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  •   melotronix
    (3358 Beiträge)

    15.02.2021 13:35 Uhr
    sich wichtig machen...
    ..und gesehen werden wollen...in der Masse mitschwimmen. So nenne ich Gruppierungen, die nicht imstande sind über den Tellerrand hinauszuschauen...da geht vielleicht grade noch quer...aber dann ist Feierabend.
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  •   Leonid
    (84 Beiträge)

    15.02.2021 10:55 Uhr
    Warum
    Regt sich keiner auf das die Gegner eine Litfasssäule beschädigt haben?
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  •   KA-Martin
    (177 Beiträge)

    15.02.2021 10:09 Uhr
    "Unnützes Hin- und Herfahren" ...
    ... ist in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit nach § 30 Abs. 1 Satz 3 StVO und wird mit einem Bußgeld von bis zu 100 Euro geahndet??!!!
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  •   andip
    (10906 Beiträge)

    15.02.2021 15:40 Uhr
    Unnützes Hin- und Herfahren
    liegt hier nicht vor.
    Die Teilnehmer hatten ein konkretes Ziel beim Hinfahren, das Verfassungsgericht, und ein konkretes Ziel beim Zurückfahren, ihr Zuhause.
    Nur wer ziel- und planlos durch die Gegend kurvt, bei dem könnte man das annehmen.
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  •   Kojak
    (590 Beiträge)

    15.02.2021 10:41 Uhr
    Noch einer
    der wohl noch nichts vom Grundrecht auf Versammlungsfreiheit gehört hat. Bei einer ordnungsgemäß angemeldeten Versammlung (das war hier doch wohl der Fall?!) handelt es sich eben gerade nicht um ein unerlaubtes Hin- und Herfahren.

    Muss man hier eigentlich tatsächlich vielen erst einmal erklären, wie ein Rechtsstaat funktioniert? Oder wird das Thema "Rechtsstaat" nur bemüht, wenn einem die Meinung in den Kram passt? Wenn FFF eine wichtige Verkehrsverbindung blockiert, dann ist das "gut" und somit erlaubt, wenn Gegner der Corona-Politik einen Autokorso durchführen, dann ist das "böse" und muss bestraft werden?
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  •   Kojak
    (590 Beiträge)

    15.02.2021 09:57 Uhr
    Es wäre an der Zeit
    den Menschen endlich konkrete Lockerungsperspektiven aufzeigen, anstatt die Inzidenzgrenzwerte für Öffnungen immer weiter herunterzusetzen.

    BW liegt jetzt landesweit unter Inzidenz 50. Eigentlich hatte man da Öffnungen versprochen. Aber Handel, Gastronomie, Sport usw. bekommen ja noch nicht einmal den Hauch einer Perspektive aufgezeigt. Wenn die Leute das Gefühl bekommen, dass die Regierung den Lockdown auf ewige Zeiten verlängert, dann werden die Proteste wachsen. Dann können aus 350 Autos auch bald einige tausend werden.
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