Stuttgart/Karlsruhe Corona: Sieben-Tages-Inzidenz in Karlsruhe fällt rasant - 50-er Marke in greifbarer Nähe

Lang ersehnte Lockerungen in vielen Teilen Baden-Württembergs rücken in greifbare Nähe. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz fällt seit Tagen - auf 81,8 am Donnerstag, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) auf dem Corona-Dashboard bekannt gibt. (Stand: 20. Mai, 3.10 Uhr). Am Vortag hatte der Wert noch bei 87,7 gelegen.

In Karlsruhe fällt die Inzidenz derweil weiter rasant ab. Das RKI meldet für den Stadtkreis eine Sieben-Tages-Inzidenz von 55,4 (Vortag: 63,4) und 41 Neuinfektionen. In Sachen Inzidenz hat die Stadt Karlsruhe damit den fünftniedrigsten Wert in Baden-Württemberg.  Im Landkreis Karlsruhe wurden dem RKI 71 neue Infektionen übermittelt, die Sieben-Tages-Inzidenz liegt hier bei 65,8 (Vortag: 72,6). 

RKI mahnt weiter wegen Christi Himmelfahrt

Nach fast zwei Monaten waren in Bade-Württemberg Anfang der Woche erstmals wieder bei weniger als 100 je 100.000 Einwohnern im Südwesten innerhalb von sieben Tagen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Das Robert Koch-Institut (RKI) hatte zuletzt allerdings darauf hingewiesen, dass weniger Tests rund um den Feiertag Christi Himmelfahrt am 13. Mai zu niedrigeren Zahlen führen könnten.

Ein Corona-Schnelltest wird in einer Teststation aufbereitet.
Ein Corona-Schnelltest wird in einer Teststation aufbereitet. | Bild: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie stieg um 2.125 auf 483.214. Inzwischen sind 9.780 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben. Das waren 29 mehr als am Vortag. Als genesen gelten geschätzt 441.206 Infizierte (plus 3.339).

33 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen bei den Corona-Zahlen unter der 100er-Inzidenz, dem Richtwert für die bundesweite Notbremse. Am höchsten ist der Wert im Zollernalbkreis mit 189,6, am niedrigsten mit 30,6 im Landkreis Emmendingen.

In Baden-Württemberg sind 4.128.442 Menschen nach Daten des Robert Koch-Instituts bisher ein erstes Mal gegen das Virus geimpft worden. Das seien 37,2 Prozent der Bevölkerung und in etwa so viele wie im Bundesschnitt. Eine zweite Schutzimpfung, die bei manchen Impfstoffen nötig ist, haben 1.325.369 Geimpfte erhalten. Als vollständig geimpft gelten 11,9 Prozent der Bürger - das entspricht dem Bundesschnitt.

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