1  

Karlsruhe Schwimmbad-Besuch in Corona-Zeiten: So vermeiden Sie Warteschlangen

Wie komme ich möglichst schnell ins kühle Nass? Diese Frage dürfte viele Karlsruher aktuell beschäftigen: Der Zugang zu Freibädern ist aufgrund Corona begrenzt, das kann lange Warteschlangen bedeuten. Diese können vermieden werden, wie - das verrät Bäder-Chef Oliver Sternagel.

Erstens: Früh kommen lohnt sich! Am frühen Morgen ist der Andrang noch nicht so groß, die Wahrscheinlichkeit einer Wartezeit geringer. Zweitens: Wenn es doch später wird, sollte man einen Blick auf die Homepage der Karlsruher Bäder werfen: Hier sind die jeweiligen Kapazitäten nach einem Ampelsystem kategorisiert.

Grün, gelb oder rot: Ampelsystem  zeigt, wo Einlass möglich ist

Seit der Wiedereröffnung der Karlsruher Bäder wird der Einlass mit einem Ampelsystem geregelt: Grün steht für einen "wahrscheinlichen Einlass", orange für einen "nicht garantierten Einlass", und rot für eine "vollständige Belegung" des Bades. So kann man sich vor dem Frei- oder Schwimmbadbesuch über die Besucherzahlen informieren und vermeidet eine unnötige Anfahrt.  

Belegung der Karlsruher Bäder am Dienstagnachmittag.
Belegung der Karlsruher Bäder am Dienstagnachmittag. | Bild: Screenshot: Karlsruher Bäder

Aktuell geöffnet sind:

  • Europabad Karlsruhe
  • Fächerbad
  • Sonnenbad
  • Turmbergbad
  • Rheinstrandbad Rappenwört
  • Freibad Rüppurr

Geschlossen sind:

  • Adolf-Ehrmann-Bad
  • Hallenbad Grötzingen
  • Weiherhofbad. 

Corona-Fragebogen vorher ausfüllen!

Der dritte Tipp gegen lange Warteschlangen vor dem Freibad lautet: Füllen Sie den Corona-Fragebogen bereits zuhause aus. Jeder Badegast muss einen Corona-Fragebogen ausfüllen und diesen vor Badeantritt abgeben. Geschieht dies erst bei Eintritt, verlängert dies die Wartezeit.

Dateiname : Besucherblatt Karlsruher Bäder Corona-Verordnung
Dateigröße : 33.32 KBytes.
Datum : 11.08.2020 16:25
Download : Download Now!

In anderen Städten setzt man auf Eintrittstickets, die vor dem Besuch erworben werden müssen. In Karlsruhe ist man mit dem Ampelsystem bisher zufrieden. "Wir haben mit unserem Ampelsystem gute Erfahrungen gemacht und bekommen auch von außerhalb gute Rückmeldungen. Ich denke wir haben die Situation besser gelöst als mit einem Ticketsystem", so Oliver Sternagel.

Bäder-Chef Oliver Sternagel
Bäder-Chef Oliver Sternagel | Bild: Tim Carmele

Gibt es auch Probleme bei der Durchsetzung der neuen Corona-Verordnung? Ja. Im Gespräch mit ka-news.de berichtet Sternagel von mangelndem Verständnis an der ein oder anderen Stelle: "Es gibt immer wieder Fälle, in denen unsere Mitarbeiter respektlos behandelt werden und die Maskenpflicht nicht eingehalten wird." Mittlerweile müsse man sogar Security-Dienste beauftragen, die Einhaltung der Corona-Verordnungen zu kontrollieren, so der Bäder-Chef.

Besucher schwimmen in einem Freibad.
Besucher schwimmen in einem Freibad. | Bild: Daniel Bockwoldt/dpa/Symbolbild

"Ich appelliere an alle Besucher sich an die Corona-Verordnungen zu halten", so Sternagel. Schlussendlich dienten die Auflagen dem Schutz der Badegäste - und um überhaupt die Bäder in Corona-Zeiten öffnen zu können.

Das Ampelsystem der Karlsruher Bäder gibt es unter https://www.ka-baeder.de/ka-baeder-home.html

Mehr zum Thema
Corona-Virus in Karlsruhe: Der Corona-Virus breitet sich aus: Alle Zahlen der Infizierten, Schutzmaßnahmen, Absagen von Veranstaltungen und weitere Informationen für Karlsruhe und die Region in diesem Dossier.
Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Das könnte Sie auch interessieren
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (1)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   ralf
    (3713 Beiträge)

    12.08.2020 17:06 Uhr
    Schwimmbadschlange als Coronaparty
    Das Ampel-Konzept der Karlsruher Bäder finde ich ja gar nicht schlecht. Die Erfassung der Daten geht auch noch. Aber die Warteschlangen sind ziemlich abenteuerlich. Nicht eine Markierung, darum wilde Schlangen, in welchen häufig dicht an ducht gestanden wird. Am Eingang hat man ja zumindest noch eine Maske auf bzw. sollte Eine auf haben. Am Wellenbecken vom Rappenwörth aber dann nicht mehr. Kürzlich fand ich mich auch mal in einem Pulk wieder, als sich die Leute versucht haben, links und rechts vorbeizudrängeln. Von Konzept keine Spur, jeder Supermarkt macht es besser.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden.