Karlsruhe Rund um den Karlsruher Gemeinderat: 200.000 Schutzmasken auf dem Weg - Beiertheimer Tafel wieder aktiv

Wie die Stadt Karlsruhe mitteilt, sorgte die Corona-Pandemie auch für viele Fragen der Fraktionen in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Es ging etwa um Schutzausrüstung für medizinisches Personal, die sozialen und infrastrukturellen Auswirkungen, Soforthilfen und um die Situation in der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in der Durlacher Allee.

Zu Schutzausrüstung für medizinisches Personal und andere Einrichtungen etwa fragte die AfD an. Hiermit beschäftigt sich der Verwaltungsstab der Stadt seit Wochen. Schon zu Beginn der Pandemie richtete der Stab eine eigene von der Branddirektion koordinierte Stelle "Infektionsschutz" ein, die den Bedarf in Karlsruhe ermittelt und mit übergeordneten Stellen in Kontakt ist.

Schwerpunkt auf Auslieferung des Materials

Der Schwerpunkt liegt laut Stadt jedoch nicht auf dem Anlegen großer Vorräte, sondern auf einer direkten Auslieferung des Materials. Dazu gab es die Information, dass die Feuerwehr die ersten 200.000 bestellten OP-Masken am Frankfurter Flughafen abgeholt hatte.

Für soziale und infrastrukturelle Auswirkungen der Pandemie interessiert sich Die Linke. Die Verwaltung bewertet die Zusammenarbeit zwischen Kommune und medizinischen sowie sozialen Einrichtungen als gut aufgestellt, bei Bedarf immer orientiert an offiziellen Verordnungen.

Beiertheimer Tafel wieder aktiv

Auch die Beiertheimer Tafel sei wieder aktiv, ein Angebot für Obdachlose bestehe, weitere Hilfsprogramme für Wirtschaft und Einzelhandel seien gegeben. Viele städtische Bedienstete befinden sich im Home Office, nachweislich Infizierte gab es innerhalb der Verwaltung acht.

Bild: Julia Baege

Zur Abfederung der Notsituation in der Kultur hat die Stadt nach eigenen Angaben sehr schnell Soforthilfen eingeleitet. Etwa zinslose Stundung der Mieten, vorzeitige Auszahlung von Zuschussraten oder Förderung zunächst nur digital verbreiteter Projekte gehören dazu, wie die Stadtverwaltung auf eine Anfrage der FDP erklärt. Die Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden werden zudem angehalten, die von Bund und Land eröffneten Unterstützungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen.

Guter Informationsfluss zwischen Stadt und Polizei

Für an Corona erkrankte Bewohner der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in der Durlacher Allee interessierte sich die AfD. Hier gab es im April einen bestätigten Fall. Das Regierungspräsidium Karlsruhe bestätigt, dass die Person isoliert untergebracht war, zudem Sicherheitsvorkehrungen und Personaldecke ausreichend sind, um derlei Situationen zu handhaben. Nicht nur die Bewohnerschaft sei umfassend über das Corona-Virus aufgeklärt. Zwischen Stadt und Polizei bestehe zudem ein guter Informationsfluss hierzu.

Mehr zum Thema
Corona-Virus in Karlsruhe: Der Corona-Virus breitet sich aus: Alle Zahlen der Infizierten, Schutzmaßnahmen, Absagen von Veranstaltungen und weitere Informationen für Karlsruhe und die Region in diesem Dossier.
Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Das könnte Sie auch interessieren
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (0)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden.