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Berlin Corona-Impfstoff bis Anfang 2021: Impfdosen reichen am Anfang nicht für jeden

Weltweit wird mit Hochdruck an einem Impfstoff gegen das Coronavirus gearbeitet. Das Robert Koch-Institut rechnet bis Anfang 2021 mit der Zulassung in der Europäischen Union.

Das Robert Koch-Institut (RKI) rechnet damit, dass es zum Beginn des kommenden Jahres Impfstoffe gegen das neue Coronavirus gibt.

"Nach aktuellem Kenntnisstand wird erwartet, dass bis Anfang 2021 ein oder mehrere Covid-19-Impfstoff(e) in der Europäischen Union zugelassen und erste Produktionschargen verteilt und vertrieben werden könnten", heißt es im jüngsten Epidemiologischen Bulletin.

Impfstoff reicht nicht für jeden

Es sei allerdings damit zu rechnen, dass nicht von Anfang an genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen werde. Deshalb solle die Ständige Impfkommission ein Konzept erarbeiten, wie die dann verfügbaren Bestände mit dem bestmöglichen Nutzen eingesetzt werden könnten. Dieses Prinzip heißt Priorisierung. Dabei seien ethische Aspekte für eine gerechte Verteilung von besonderer Bedeutung. Die Priorisierung solle dafür sorgen, bestmöglich zur Vermeidung von schweren Erkrankungen und Todesfällen beizutragen.

Wie in anderen Ländern weise die aktuelle Entwicklung in Deutschland auf einen erneuten Anstieg von Sars-CoV-2-Infektionen hin, heißt es im Bulletin. Seit Beginn der Epidemie bis Donnerstag hat das RKI 237.936 Corona-Infektionen in Deutschland registriert, darunter 9285 Todesfälle.

© dpa-infocom, dpa:200827-99-333319/3

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  •   tom1966
    (690 Beiträge)

    28.08.2020 11:11 Uhr
    Wer soll geimpft werden?
    Meiner Ansicht nach zunächst die systemrelevanten Beufe und ganz vorne alle, als Ärzte oder Pfleger im Gesundheitssystem arbeiten - aber nicht die in der Verwaltung, sondern, die die mit Patienten zun tun haben.

    Wie gut ein möglicher Impfstoff schützt, das ist eine Frage, die sich nur durch längerfristige Anwendungen wird klären lassen können. Erst dann wird man auch entscheiden können, ob und wann wir wieder zur Normalität zurückkehren.

    Was eine Impfpflicht betrifft, so ist das eine hochkomplizierte politische, rechtliche und ethische Entscheidung: Wie weit darf der Staat zum Schutz der Bürger in die Grundrechte (Hier: körperliche Unversehrtheit, freie Entfaltung der Persönlichkeit) eingreifen?
    Ich persönlich wäre für eine Impfpflicht - sofern es mit einer oder zwei Impfungen getan ist. Es hat bei den Pocken funktioniert, warum nicht auch bei Corona?
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  •   Propagandahilfskraft
    (1709 Beiträge)

    29.08.2020 09:12 Uhr
    Wie wäre es mit funktionierenden Schutzmaßnahmen ...
    ... für die Beschäftigten im Gesundheitssystem? Die würden auch gegen die alljährliche Grippepandemie helfen, welche gelegentlich mal gefährlicher ausfällt. Warum wird das seit Jahrzehnten versäumt und statt dessen die Beschäftigten im Gesundheitssystem als Versuchskaninchen missbraucht? Schei$ Bezahlung. miese Arbeitsbedingungen und zum Ausgleich Versuchskaninchen spielen. Ja geht es denn noch? Und spart Euch das Klatschen vom Balkon ... man weiß ja nie wer da so alles Steine schmeißt.
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  •   DonSlawinde
    (34 Beiträge)

    28.08.2020 11:16 Uhr
    Impfpflicht ergibt wenig Sinn...
    Es dauert doch ewig bis über 80 Millionen Menschen (mal so nebenbei, die Ärzte haben ja auch noch was anderes zu tun) geimpft sind. Und wie will man das überhaupt kontrollieren?
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  •   tom1966
    (690 Beiträge)

    28.08.2020 12:25 Uhr
    Durchführung
    Die Durchführung ist ein anderes Problem. Da wird darüber zu reden sein, wenn eine Impfpflicht kommen sollte.

    Aber zunächst brauchen wir einen Impfstoff.
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  •   DonSlawinde
    (34 Beiträge)

    28.08.2020 13:05 Uhr
    Oder man spricht vorher darüber...
    ...und entscheidet sich dann gegen eine Impfpflicht! zwinkern
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  •   tom1966
    (690 Beiträge)

    28.08.2020 15:59 Uhr
    !
    Das ist Ansichtsache und kann jeder für sich entscheiden. Deshalb leben wir ja in einen freien Land.

    Leider gibt es Fälle, in denen man Menschen zu ihrem "Glück" zwingen muss. Ich konnte im Internet nichts darüber finden, dass sich in den 60er und 70er Jahren die Menschen über die Impfpflicht gegen Pocken aufgeregt hätten. Wer seine Freiheit und die alle anderen will, muss auch bereit sein, gegen seine Überzeugung auch einmal eine Unanehmlichkleit in Kauf zu nehmen.
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  •   Tim_der_Zauberer
    (230 Beiträge)

    29.08.2020 02:09 Uhr
    Die Impfstoffe der vergangenen Jahre
    entsprichen nicht dem, was heute gegen SARS CoV2 eingesetzt werden soll. Mir wird niemand einen RNA Impfstoff spritzen. NIEMALS.
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  •   Propagandahilfskraft
    (1709 Beiträge)

    29.08.2020 08:51 Uhr
    Sag niemals nie!
    Möglicherweise wirst Du nicht gefragt. Außerdem könnten diese Impfstoffe durchaus im Laufe der nächsten Jahrzehnte und ganz viel Forschung funktionieren und Du das vielleicht noch er- und überleben? Abwarten. Es gibt ja jetzt durch die Massenpanik genug freiwillige Versuchskaninchen um das Gefahrenpotential zu erforschen. Bei der Schweinegrippe wurde die Impfung ja auch in vielen Ländern ausgesetzt. Narkolepsie, also Schlafkranheit, war ein gar nicht mal so seltener Impfschaden. Da bekam der Begriff: „Mit einer Impfung können wir wieder ruhig schlafen!“ eine völlig neue Bedeutung.
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  •   SunCityKA
    (68 Beiträge)

    28.08.2020 10:59 Uhr
    Muss nicht für alle reichen...
    ... denn etliche haben ja ihren Aluhut als ausreichenden Schutz! Dazu kommen dann die Impfgegner und alle, die eher an Verschwörungen als an die Gesundheit der Allgemeinheit glauben. Also: für alle anderen, für die die Impfung ok geht reicht er dann sicher! zwinkern
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  •   Mondgesicht
    (2430 Beiträge)

    28.08.2020 09:53 Uhr
    Und wie sieht es dann aus
    mit einer Aufhebung der Corona-Beschränkungen? Das ist doch die entscheidende Frage. Bleiben die noch jahrelang in Kraft, weil viele Bürger gar keine Impfung wollen und das Virus somit weiterhin in der Bevölkerung zirkulieren wird?

    Ich erwarte von der Politik dazu verlässliche Aussagen.
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