Karlsruhe Quarantäne und Isolation: Baden-Württemberg nimmt Änderung an "Corona-Verordnung Absonderung" vor

Das Land Baden-Württemberg hat die "Corona-Verordnung Absonderung" angepasst, die die Quarantäne und Isolation von auf Corona positiv getesteten Personen regelt. Darüber informiert die Stadt Karlsruhe in einer Pressemitteilung.

Aufgrund der schnelleren Verbreitung des Virus durch Mutationen gibt es seit Dienstag, 30. März, eine Änderung, die Haushaltsangehörige von sogenannten Kontaktpersonen der Kategorie 1 betrifft.

Demnach seien nun auch Haushaltsangehörige, die mit den Kontaktpersonen der Kategorie 1 eine "faktische Wohngemeinschaft“ bilden, dazu verpflichtet, sich mittels Schnelltest oder PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen.

Kontaktpersonen der Kategorie 1 sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts folgende Personen:

  • Personen, die sich länger als 15 Minuten mit weniger als 1,50 Meter Abstand und ohne Mund-Nasen-Schutz bei einer infizierten Person aufgehalten haben.
  • Personen, die über 30 Minuten Kontakt hatten, unabhängig vom Abstand mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole im Raum – wie dies beispielsweise bei einer Flugreise der Fall sei.

Darüber hinaus regle die angepasste Verordnung, dass Personen, denen ein Selbsttest ein positives Ergebnis anzeigt, sich unverzüglich mittels eines PCR-Tests auf das Corona-Virus testen lassen müssen.

Die Abänderung tritt ab sofort in Kraft und löst damit die "Corona-Verordnung Absonderung" vom Dezember 2020 ab.

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