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Aalen Baden-Württemberg setzt Polizisten als "Masken-Kontrolleure" in Bus und Bahn ein

Um die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen durchzusetzen und Verweigerer zu bestrafen, werden von Donnerstag an auch Polizisten eingesetzt. Die Beamten sollten zunächst vor allem im Ostalbkreis, im Rems-Murr-Kreis und im Kreis Schwäbisch Hall kontrollieren, ob die Masken wie vorgeschrieben getragen werden, teilten das Innenministerium und das Polizeipräsidium Aalen am Mittwoch mit.

"Wer den Infektionsschutz missachtet, handelt unverantwortlich und gefährdet sich und andere", warnte Innenminister Thomas Strobl (CDU). Die Akzeptanz der Maskenpflicht nehme derzeit ab, die Zahl der Corona-Neuinfektionen seit Wochen dagegen zu.

Ohne Maske wird seit dem 1. Juli ein Bußgeld von bis zu 250 Euro fällig. Die Polizeibeamten sollen die Summe aber nicht gleich kassieren, sondern die Verweigerer nur anzeigen. Das Geld müsse dann ähnlich wie beim Schwarzfahren später gezahlt werden. Das Polizeipräsidium gab allerdings nicht an, wie viele Beamten eingesetzt werden sollen.

"Mit Augenmaß wird die Polizei dafür sorgen, dass die Regeln der Corona-Verordnung eingehalten werden", sagte Strobl. Wer allerdings unverbesserlich die Regelungen missachte, müsse mit Folgen rechnen.

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Kommentare (27)
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  •   HerrNilson
    (1700 Beiträge)

    13.08.2020 14:19 Uhr
    jesses
    Der Dümmste hat mittlerweile mitbekommen dass Masken sogar den Träger schützen.
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  •   Mondgesicht
    (2492 Beiträge)

    13.08.2020 08:41 Uhr
    So kann man es machen.
    Es gibt Regeln und die Polizei darf diese natürlich kontrollieren und bei Nichteinhaltung Bußgelder verhängen.

    Skandalös dagegen ist das von der Stadt Karlsruhe zeitweilig ins Netz gestellte Denunziantenformular. Ich hoffe, ka-news berichtet darüber noch. Müssen wir wirklich wegen eines Virus schon wieder zu Methoden greifen, die an schlimmste Zeiten erinnern? Was hat sich OB Mentrup bei so etwas gedacht?
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  •   Freigeist1
    (1557 Beiträge)

    13.08.2020 11:47 Uhr
    Ich glaube, unter
    den Entscheidern sind einfach zu viele "Offliner". Bitte auch Digital Natives einstellen und diesen Verantwortung übertragen.
    Voreingenommene (für VTler: Vorsicht Ironie) können natürlich hier auch eine üble Verschwörung der Stadt mit Bill Gates vermuten zwinkern
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  •   silberahorn
    (10663 Beiträge)

    13.08.2020 10:01 Uhr
    Davon erfahren
    habe ich heute erst.
    https://bnn.de/karlsruhe/karlsruhe-stadt/karlsruhe-nimmt-corona-meldeformular-nach-hunderten-falschmeldungen-aus-dem-netz

    oder mit klick

    Also kann ich schon mal nicht zu den Denunzianten gehört haben. Wann und wo ist diese Seite denn bekanntgegeben worden?
    Wenn man hauptsächlich im Rathaus davon etwas wusste, dann liegt nahe, dass einige der Störattacken sogar aus dem eigenen Haus kamen. Bei den Antworten, die ich schon aus dem Rathaus und auch noch schriftlich bekam, halte ich dort einige Mitarbeiter für sehr seltsame Genossen.

    Na, ja, das mit den Möglichkeiten des Internets hat sowieso noch nicht jeder ganz begriffen. Es ist immer damit zu rechnen, dass Systemsprenger viral werden. Als Kinderpsychiater müsste man das ahnen können.
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  •   fontipex
    (66 Beiträge)

    13.08.2020 13:01 Uhr
    Danke für den Link....
    Das alle wirkt auf mich wirklich sehr simponesk. Wer regelmäßig die Simpsons sieht, oder gesehen hat, weiß was ich meine: Irgendjemand posaunt seine halbseidene Sichtweise heraus. Der Mob reagiert dementsprechend sofort ganz unflektiert...Ursprünglich sollte das wohl eine Persiflierung der US-Gesellschaft sein. DIe Realität in Deutschland steht dem inzwischen allerdings in nichts mehr nach. -- Alles in allem muss man sich fragen, ob die polizeilichen Maßnahmen unverhältnismäßig sind. Inzwischen finde ich: Nein. Leider! ...
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  •   silberahorn
    (10663 Beiträge)

    14.08.2020 05:41 Uhr
    Beweise
    müsste man schon verlangen, wenn jemand Behauptungen aufstellt.

    Aber, so wie ich es sehr lange erlebte, reicht es z.B. einen Transferleistungsempfänger zu denunzieren und schon wird sofort die Zahlung eingestellt, weil man zuerst etwas überprüfen muss. Nie hat es gestimmt, was über mich behauptet wurde. Es hieß immer: dann kriegen sie die Zahlungen rückwirkend. Und wovon lebt man in der Zwischenzeit? Und wieso erfährt man nie, wer den "Hinweis" gegeben hat?

    Umgekehrt bekommt man bei Hinweisen zu falschen Abrechnungen aus dem Rathaus haarsträubende Antworten. Geprüft wird nichts, Beweisunterlagen verschwinden.
    Einen Mitarbeiter einer Krankenkasse scheint man erwischt zu haben, weil davon jetzt etwas in der Zeitung stand. Das ist eventuell die Spitze eines Eisberges. Kontrollen fehlen nicht nur bei den Krankenkassen.
    Ich bedauer immer noch, dass ich nicht gleich eine Amtshaftungsklage erhoben habe. Schlimm genug, was alles möglich war, bis mein mir gehörendes Geld endlich kam.
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  •   silberahorn
    (10663 Beiträge)

    13.08.2020 10:13 Uhr
    Die Presseabteilung
    im Rathaus glaubt sowieso sehr wahrscheinlich selbst, was sie ständig an positiven Nachrichten in der Stadtzeitung verbreiten, die kostenlos in alle Haushalte geht. So gesehen können sie vielleicht tatsächlich nicht ahnen, dass ansonsten noch andere Geschehnisse möglich sind.
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