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Karlsruhe Polizeikontrollen zur EM? Diese Corona-Auflagen gelten zum Public Viewing in Karlsruhe

Nach einem Jahr Verzögerung wird Europa nun doch vom Fußballfieber gepackt. Besonders am Dienstag, den 15. Juni zum ersten Deutschlandspiel, ist die Begeisterung kaum noch zu bremsen. Allerdings nicht ohne den ein- oder anderen Wermutstropfen. Denn beispielsweise werden eigene Public-Viewing-Veranstaltungen in Karlsruhe nicht erlaubt sein. Welche Auflagen für Fußballübertragungen in der Öffentlichkeit gelten hat ka-news.de für euch nochmal zusammengefasst.

Die Karlsruher Polizei hat es noch einmal bestätigt: Es wird zur Europameisterschaft 2021 keine eigenen Public-Viewing-Veranstaltungen in der Fächerstadt geben. Dennoch bleiben gesellige Fußballfans nicht ganz ohne Alternative. Sowohl bei privaten Treffen als auch in der Gastronomie bleibt natürlich die Möglichkeit, die Spiele gemeinsam anzusehen. Und bei allem Torjubel und Fußballfieber sollten einige Regeln trotzdem nicht vergessen werden. 

Die Regeln der Verordnungen im Überblick

Mit einer Inzidenz von 6,4 im Stadtkreis und 16,4 im Landkreis (Stand: 15. Juni) befindet sich Karlsruhe in der Öffnungsstufe drei. Daher gibt es, laut dem Stufenplan für sichere Öffnungsschritte der Landesregierung, folgendes zu beachten: 

  • Private Treffen
    • Zehn Personen aus drei Haushalten dürfen sich innen und außen treffen.
    • Kinder bis einschließlich 13 Jahre werden nicht mitgezählt.
    • Es dürfen fünf Kinder aus bis zu fünf Haushalten dazukommen.
    • Testpflicht entfällt.
    • Abstands- und Maskenpflicht sind weiterhin einzuhalten.
  • Gastronomie
    • Im Innenbereich sind weiterhin Test-, Impf- oder Genesungsnachweise nötig.
    • Im Innenbereich ist jeweils ein Gast je 2,5 Quadratmeter erlaubt.
    • Testpflicht entfällt im Außenbereich.
    • Angemeldete Privat- und Betriebsfeiern dürfen innen und außen mit bis zu 50 Personen veranstaltet werden. 
    • Abstands- und Maskenpflicht sind innen und außen einzuhalten.
    • Zwischen den Tischen muss innen und außen 1,5 Meter Abstand gewährleistet sein.

Zu diesen Verordnungen ruft auch die Polizei auf, wie sie auf Anfrage von ka-news.de angibt. Es läge in der Verantwortung der Wirte und Gaststättenbetreiber, dass diese Verordnungen auch unter den Gästen eingehalten werden. Daher wolle die Polizei Karlsruher Polizei den "corona-konformen Betrieb anlässlich der Europameisterschaft" innerhalb von Karlsruher Gaststätten überwachen. Darüber, welche Betriebe genau kontrolliert werden sollen, wolle sie sich nicht äußern.

Bild: Thomas Riedel

In den meisten Fällen rechne die Polizei ohnehin damit, dass sich die meisten Wirte darum bemüht seien, ihre Betriebe corona-konform zu halten. Dennoch könne es nicht ausgeschlossen werden, dass es in den Gaststätten zu einer Vernachlässigung der Auflagen und damit zu einem negativen Einfluss auf die Infektionszahlen kommen könnte - besonders aufgrund der Beliebtheit des öffentlichen Fußballguckens und dem daraus folgenden Zulauf.

Sollte es zu kleineren Übertretungen kommen, plane die Polizei allerdings durchaus Verständnis für Wirte und Fußballfans zu zeigen: "Vor dem Hintergrund sich ständig ändernder Corona-Verordnungen setzen wir im Falle von Verstößen zunächst auf Kommunikation - beziehungsweise auf die Einsicht der Gaststättenbetreibenden." 

Nur bei gravierenden Verstößen oder besonderer Uneinsichtigkeit sollen rechtliche Sanktionen folgen. Die Verantwortung dabei läge zunächst immer bei den Gaststättenbetreibern. Neben Geldstrafen, zu denen die Polizei keine verbindlichen Angaben treffen wolle, sei es auch möglich, einem Betrieb bei besonders vehementen Verstößen die öffentliche Übertragung der EM verbieten. 

Mehr zum Thema
Corona-Virus in Karlsruhe: Der Corona-Virus hält Karlsruhe in Atem: Alle Zahlen der Infizierten, Schutzmaßnahmen, Absagen von Veranstaltungen und weitere Informationen für die Fächerstadt und die Region in diesem Dossier.
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