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Stuttgart 5.800 Corona-Verstöße am Wochenende: Baden-Württemberg zieht positive Notbremsen-Bilanz

Die Polizei hat nach Einführung der Bundes-Notbremse in Baden-Württemberg eine positive Bilanz gezogen. "Die Bilanz zeigt in die richtige Richtung - nur noch wenige stellen ihre persönlichen Freiheiten über den Schutz der Allgemeinheit", erklärte Innenminister Thomas Strobl am Montag.

Die Beamten hatten zwischen Freitag und Sonntag landesweit rund 5.800 Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt, wie das Innenministerium in Baden-Württemberg am Montag mitteilte. In etwa 1.800 Fällen hätten Menschen keine Maske getragen, in 1.500 Fällen hätten sich Menschen versammelt.

Polizei rückte zu mehreren Einsätzen aus

Die Beamten mussten nach eigenen Angaben beispielsweise in Teningen, Waiblingen und Schwäbisch Gmünd einschreiten, wo sich teils bis zu 80 Personen mit Campingtischen und Klappstühlen zu einem Picknick zusammengefunden hätten.

In Waiblingen sei zudem gegen die polizeilichen Maßnahmen protestiert worden. Die Beamten begleiteten demnach 40 Demonstrationen mit rund 2.800 Teilnehmern und hätten dabei immer wieder Verstöße gegen die Corona-Regeln festgestellt.

Baden-Württemberg hat mit einer neuen Corona-Verordnung die Notbremsen-Regelung des Bundes umgesetzt. Sobald die Sieben-Tage-Inzidenz in Kreisen drei Tage in Folge über 100 liegt, gelten nun erst von 22 Uhr (statt bisher 21 Uhr) bis 5 Uhr Ausgangsbeschränkungen.

Bei einer Inzidenz bis zu 150 bleiben Click&Meet-Angebote im ansonsten geschlossenen Einzelhandel möglich. Voraussetzungen sind ein negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf und die Erhebung der Kontaktdaten des Kunden. Die Notbremse legt bundesweit verbindliche Regeln für schärfere Corona-Gegenmaßnahmen fest.

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  •   Kiwi
    (482 Beiträge)

    26.04.2021 19:06 Uhr
    müllermeier
    dass wir die Lage NIE in Griff kriegen, wenn wir nicht alle an einem Strang ziehen?
    .. jeder Strang hat zwei Enden !
    Gruß Kiwi
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  •   müllermeier
    (99 Beiträge)

    26.04.2021 18:39 Uhr
    was sind wenige?und was daran ist postiv?
    5800 Verstösse - das sind 5799 zuviel! Wann kapieren es mal auch die letzten, dass wir die Lage NIE in Griff kriegen, wenn wir nicht alle an einem Strang ziehen?
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  •   Ringo.Ginsterburg
    (151 Beiträge)

    27.04.2021 09:07 Uhr
    Alle ziehen an einem Strang:
    Der eine mit den Händen, der andere mit dem Hals. traurig
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  •   Dalli_Klick
    (593 Beiträge)

    26.04.2021 19:35 Uhr
    Ich ziehe nicht
    am selben Strang wie Angela Merkel. Das will ich nicht. Das ist mein gutes Recht. Und das lasse ich mir auch nicht befehlen. Die DDR existiert nicht mehr.
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  •   Kransruhe
    (42 Beiträge)

    26.04.2021 22:18 Uhr
    Ach je
    Sie würden wahrscheinlich auch aus dem Fenster springen, wenn Angela Merkel es Ihnen verbietet. Hauptsache dagegen.
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  •   OtusLocus
    (102 Beiträge)

    26.04.2021 22:44 Uhr
    An Stelle von Dalli_Klick würde ich jetzt: "Hauptsache dumm gebabbelt" antworten.
    Geht es noch polemischer und unsachlicher?
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  •   Kransruhe
    (42 Beiträge)

    26.04.2021 22:48 Uhr
    Ach
    "Ich ziehe nicht am selben Strang wie Angela Merkel" hingegen ist absolut überlegt, gut begründet und beweist, dass jemand sich da mit den Inhalten auseinandergesetzt hat? Alles klar.
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  •   OtusLocus
    (102 Beiträge)

    26.04.2021 19:24 Uhr
    Durch diesen Blödsinn wie Ausgangssperren
    bekommt man gar nichts in den Griff.
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  •   BMWFahrer
    (530 Beiträge)

    26.04.2021 21:45 Uhr
    und durch
    Maskenpflicht im Freien auch nicht

    Und durch FFP2-Masken im Nahverkehr auch nicht

    Aber man kann sagen, man habe etwas unternommen. Und es hat nur deswegen nicht gewirkt, weil die Bevölkerung nicht richtig mitgemacht hat.
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  •   tom1966
    (1342 Beiträge)

    27.04.2021 08:08 Uhr
    FFP2-Masken im Nahverkehr
    sollen nichts bringen? Wer sagt das?

    Richtig getragene FFP2-Masken filtern Viruspartikel heraus, zwar nicht alle, aber doch deutlich mehr als OP-Masken und das beim Ein- und beim Ausatmen. Somit schützen sie sowohl den Träger als auch die anderen um diesen herum. Eine volle Straßenbahn oder ein voller Bus bedeuten doch viele Personen dicht an dicht auf engem Raum mit relativ wenig Luftaustausch und damit ein hohes Infektionsrisiko. Und da sollen FFP2-Masken das Risiko nicht verringern?
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