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Stuttgart Schüler aus Baden-Württemberg müssen zurück in den Fernunterricht

Wegen der weiter steigenden Corona-Infektionszahlen beginnt die Schule für viele Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg heute nach den Osterferien zunächst wieder nur im Fernunterricht. Geplant war das anders, aber das Land hat Öffnungsschritte an den Schulen zurückgenommen. In der ersten Woche wird es bis auf wenige Ausnahmen keinen Präsenz-, sondern nur Unterricht auf die analoge oder digitale Weise geben. Für Schüler bis einschließlich Klasse 7 soll eine Notbetreuung für die Kinder angeboten werden, deren Eltern dringend darauf angewiesen sind. Hintergrund ist die Sorge, dass sich die Corona-Mutante verstärkt über Kinder und Jugendliche verbreitet.

Geöffnet bleiben Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren. Auch die Abschlussklassen sollen teilweise in Präsenz unterrichtet werden.

Mit dem Schulstart nach den Ferien ändert sich auch die Teststrategie des Landes. In der ersten Woche müssen sich Schüler noch nicht testen lassen, es bleibt auf freiwilliger Basis.

In der Woche ab dem 19. April dürfen Lehrer, Schüler und auch Hausmeister ohne negativen Corona-Test nicht mehr am Unterricht teilnehmen oder das Gelände betreten - das schreibt die Landesregierung den Stadt- und Landkreisen mit mehr als 100 Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen vor und bezeichnet es auch als "indirekte Testpflicht."

 

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Kommentare (9)
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  •   Genervt_KA
    (47 Beiträge)

    13.04.2021 07:45 Uhr
    Klar
    war DER gut, denn es entspricht nunmal den Tatsachen. Ob dieser FERNUNTERRICHT tauglich ist, oder nicht..steht auf einem ganz anderen Blatt.
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  •   magic23net
    (3 Beiträge)

    13.04.2021 11:01 Uhr
    Es ist aber kein Fernunterricht..
    ..wenn niemand unterrichtet, oder sehe ich das falsch? Also mein Sohn hat keinen Unterricht, sondern muss mit der Mama Arbeitsblätter ausfüllen. Das ist kein Unterricht. Das sind Hausaufgaben.

    Unter Unterricht verstehe ich, dass da eine*r steht und etwas beibringt. Ist aber derzeit nicht der Fall. Für manche glückliche Schüler vielleicht, für viele aber nicht.
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  •   Genervt_KA
    (47 Beiträge)

    13.04.2021 11:08 Uhr
    nicht einheitlich- >
    AUCH richtig, aber das variiert nicht nur innerhalb Karlsruhes, sondern in jedem Kreis, jeder Schule (wie im Kommentar unten schon festgestellt). Manche haben 100% Fernunterricht mit Lehrern (bei meinem Kind in der Unterstufe z.B) , manche halt weniger.
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  •   Genervt_KA
    (47 Beiträge)

    12.04.2021 08:11 Uhr
    Besser ist das..
    besser Fernunterricht als gar keine Schule.
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  •   magic23net
    (3 Beiträge)

    12.04.2021 08:57 Uhr
    Der ist gut..
    "besser Fernunterricht als gar keine Schule"

    In der höchst digitalisierten Umgebung der Karlsruher Schulen heißt das: Es ist kein Unterricht. Die Eltern sollen gefälligst schlecht kopierte oder selbst ausgedruckte Arbeitsblätter mit den Kids abarbeiten und die Ergebnisse schicken oder hochladen. Daneben aber bitte nicht Arbeit und Haushalt vernachlässigen, schließlich will ja auch das Geld für das nicht stattfindende Mittagessen in der Schule bezahlt werden..

    Wohl dem, der seine Kinder auf Privatschulen verfrachtet, sofern man sich das leisten kann/will. Da wird Unterricht per Teams durchgeführt. Mit anwesenden Lehrern und so. Total verrückt. Denen sind sogar die Datenschutzbedenken egal, da sie das Bilden für wichtiger halten in der Situation.

    Ach, ich vergaß: Einmal die Woche ist dann doch sowas wie "digitaler Unterricht". Für eine Stunde, per Moodle. Mehr geht nicht, halten die Server nicht aus..
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  •   Reger
    (543 Beiträge)

    12.04.2021 13:07 Uhr
    Augenwischerei
    Sie sagen es. Der Unterricht zu Hause kann den Unterricht in der Schule nicht annähernd ersetzen. Dazu sind Eltern fachlich und zeitlich nicht in der Lage. Woher auch.
    Hier wird der Öffentlichkeit ein Bild zum "home-schooling" vermittelt, der schlichtweg unwahr ist.
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  •   schlaule2
    (374 Beiträge)

    12.04.2021 09:02 Uhr
    das scheint von Schule zu Schule unterschiedlich zu sein
    meine Tochter hat in der 7. Klasse den ganzen Vormittag Unterricht über MS Teams..
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  •   lynx1984
    (3406 Beiträge)

    12.04.2021 09:29 Uhr
    Es ist extrem unterschiedlich
    Die Unterschiede sind abhängig von:
    - Landkreisen (Schulträgern)
    - einzelnen Schulen / Schulformen
    - Fächern
    - und den Lehrkräften selbst
    => Es ist fast Glückssache ob es guten Unterricht gibt oder nur notdürftig zusammengeschustertes Material zum selbst abarbeiten.
    Verständlich ist auch, dass Knallgasexperimente nicht ins Homeschooling ausgelagert werden können, während das Üben von englischen Vokabeln geradezu prädestiniert ist. Richtig blöd wird es erst mit dem Wechselunterricht. Sprich die Lehrkräfte müssen den Unterricht 2x vorbereiten und eigentlich irgendwie zeitglich in einer Klasse stehen und greifbar für die Schüler daheim sein. Das geht so nicht!
    Leider muss man attestieren, dass nicht alles getan wurde und auch nicht mehr wird um hier wirklich guten Unterricht zu gewährleisten. Es würde so viel mehr gehen wenn man wirklich wollte!
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  •   Kommentar
    (732 Beiträge)

    12.04.2021 16:57 Uhr
    Ach was
    Jeder, der Strom hat, kann auch Knallgas herstellen. Und Strom hat nun wirklich jeder.

    Einige wenige Schulen haben auch in Infrastruktur und Technik investiert und geben sich wirklich Mühe - man kann auf dem Videobild tatsächlich konkrete Dinge erkennen. Das ist teilweise über Fördervereine und die Eltern gelaufen.
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