Karlsruhe Mehr Freiheiten: Bewohner sozialer Einrichtungen dürfen wieder öfter vor die Tür

Seit dem 7. April durften Bewohner von Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf oder Behinderungen, aber auch für Wohnungslose, die Einrichtung nur bei Vorliegen triftiger Gründe verlassen. Wie die Stadt Karlsruhe mitteilt, gilt diese Regelung seit Montag, 4. Mai, nicht mehr.

Stattdessen wurde die Corona-Verordnung durch eine Regelung für das Verlassen von Einrichtungen ergänzt. Ab sofort haben Bewohner solcher Einrichtungen das Verlassen sowie die Rückkehr in die Einrichtung unverzüglich anzuzeigen.

Kontakt zu höchstens vier weiteren Personen

Während des Aufenthalts außerhalb der Einrichtung sind laut Stadt Sozialkontakte außerhalb des öffentlichen Raums zu mehr als weiteren vier Personen verboten. Bewohner, die die Einrichtung verlassen, sind nach der Corona-Verordnung verpflichtet, nach der Rückkehr in den Gemeinschaftsbereichen der Einrichtung für die Dauer von 14 Tagen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn dies nicht aus medizinischen Gründen oder aus sonstigen Gründen unzumutbar ist.

Das gleiche gilt, wenn der Bewohner in einem Doppelzimmer lebt, in Situationen, in denen der Mindestabstand von anderthalb Metern zum Mitbewohner nicht eingehalten werden kann.

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