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Stuttgart Lehrer erhalten Coronatests: Aufbau der Fieberambulanzen

Lehrer, Erzieher und Kita-Beschäftigte in Baden-Württemberg können sich bis zum 30. September zweimal auf das Coronavirus testen lassen. Ein entsprechender Beschluss der Landesregierung soll dafür sorgen, dass nach den Sommerferien Corona-Ausbrüche in Kitas und Schulen verhindert werden. Parallel werden die Fieberambulanzen wieder aufgebaut, die es bereits zu Beginn der Pandemie gab. Damit sollen Hausärzte entlastet werden - auch für den Fall einer zweiten Corona-Welle im Herbst.

"Ich freue mich sehr, dass unser Partner, die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg angekündigt hat, neben den mittlerweile über 600 gelisteten Coronaschwerpunktpraxen auch die Fieberambulanzen schrittweise wiederzueröffnen", sagte Sozialminister Manne Lucha (Grüne) am Montag in Stuttgart. Lehrer und Erzieher hätten dadurch weitere fixe Anlaufpunkte, um einen Corona-Abstrich machen zu lassen, und die niedergelassenen Ärzte würden entlastet.

Erste Corona-Abstrichstellen öffneten bereits am Montag wieder, etwa in Schwenningen (Tennishalle Waldeckweg), in Tübingen (Festplatz) und in Ravensburg (St. Elisabethen-Klinikum).

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  •   tom1966
    (690 Beiträge)

    19.08.2020 09:51 Uhr
    Corona-Tests
    Meiner Meinung nach sollten alle, die beruflich mit anderen (betriebsfremden) Menschen in Kontakt kommen auf Kosten der Arbeitgeber regelmäßig (z. B. alle 14 Tage) auf Corona getestet und mit Masken ausgestattet werden.
    Das dient dem Schutz sowohl der Mitarbeiter als auch der Kunden.

    Was nützt ein einmaliger Test, wenn man sich bereits am nächsten Tag z.B. im ÖPNV oder einem Laden anstecken kann - hundertprozentigen Schutz gibt es eben nicht, es sei denn man begibt sich in Quarantäne.
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  •   AlterMann
    (199 Beiträge)

    18.08.2020 12:55 Uhr
    Lehrer = Risikogruppe?
    Ich würde mal behaupten dass Lehrer durchaus ein sehr hohes Risiko haben infiziert zu werden.
    Vielleicht nicht im Unterricht, zur Klasse hin gibt es ja schon einen Sicherheitsabstand.
    Da Lehrer sehr viel Freizeit und Urlaub haben und deswegen auch viel unterwegs sind, Urlaubsreisen machen, Ausflugsziele besuchen, usw. und deswegen viel Kontakt mit anderen haben, da ist das Risiko natürlich viel höher als bei Menschen die von morgens bis Abends bei der Arbeit sind und deswegen Abends zu müde sind um noch raus zu gehen.
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  •   Mathias
    (103 Beiträge)

    19.08.2020 09:13 Uhr
    Wenn Sie das so sehen,
    warum sind Sie dann nicht Lehrer geworden? 🤷‍♂️
    Nach Ihrer sicher fachkundigen Einschätzung kann ich nur sagen: Augen auf bei der Berufswahl!
    Ansonsten schließe ich mich der Meinung von Route66 an.
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  •   AlterMann
    (199 Beiträge)

    19.08.2020 12:41 Uhr
    Arbeit
    Es muss ja auch noch Menschen geben die arbeiten.
    Geld bekommen fürs Nichtstun ist ja für viele Forenschreiber hier wohl kein Problem, aber ich hätte da ein schlechtes Gewissen.
    Abgesehen davon bin ich für den Lehrerjob überqualifiziert...

    Was die "Arbeitsbelastung" von Lehrern anbelangt bin ich übrigens recht gut informiert, ich hab in eine Lehrerfamilie (meine Frau ist die einzige mit einem anständigen Beruf) eingeheiratet und daher schon recht viele von denen privat kennen gelernt.
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  •   Route66
    (2822 Beiträge)

    18.08.2020 14:35 Uhr
    Oh Gott
    Du Armer. Eine Runde Mitleid für Dich.
    Ich wollte kein Lehrer sein müssen heutzutage und die Eltern mit Anwalt im Kreuz aushalten müssen. Never ever.
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  •   kritiker_2014
    (566 Beiträge)

    18.08.2020 01:07 Uhr
    Was ist eigentlich mit den
    Gewerbetreibenden wie Hoteliers oder Gastwirte die jeden Tag mit vielen Gästen Kontakt haben?
    Diese dürfen,wenn sie sich testen lassen wollen den Test aus eigener Tasche bezahlen.
    Das gleiche hatten wir schon als BW den Polizeiapparat 30.000 Masken kostenlos zur Verfügung
    gestellt hatte.
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  •   bingobongo
    (427 Beiträge)

    18.08.2020 11:00 Uhr
    "BW dem Polizeiapparat 30.000 Masken kostenlos zur Verfügung gestellt hat"
    Hallo Kritiker,

    es wird Sie vielleicht vollkommen überraschen zu hören, dass sämtliche Ausrüstung des "Polizeiapparats" vom Land Baden-Württemberg "kostenlos zur Verfügung" gestellt wird.

    Die Zusammenhänge im Internet zu recherchieren ist nicht schwer und dürfte keine Wochen und Monate in Anspruch nehmen, wie man es für das korrekte Recherchieren von Verschwörungshintergründen und dunkler Machenschaften üblicherweise benötigt.

    Viele Grüße
    Ein Normaldenker
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  •   kritiker_2014
    (566 Beiträge)

    18.08.2020 16:39 Uhr
    Das ist mir
    bekannt.Nur gehören Masken meiner Meinung nicht zur Ausrüstung.
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  •   Route66
    (2822 Beiträge)

    18.08.2020 16:53 Uhr
    Jetzt haben wir aber mal eine Pandemie
    und das ist neu und da wird die Ausrüstung eben zum Schutz der Polizisten erweitert. Was soll das denn? Sollen die Leute schutzlos an Menschen herantreten? Oder sich ihre Masken für den Einsatz selbst kaufen?
    Musst Du die Druckerpatrone im Geschäft selber zahlen?
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