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Stuttgart Kretschmann: Rückkehr zum Schul-Regelbetrieb unrealistisch

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält eine Rückkehr zum Regelbetrieb an den Schulen in Baden-Württemberg nach den Sommerferien für unrealistisch. "Unser Kernproblem ist die hohe Zahl der Lehrkräfte und Erzieher, die sich zu den vulnerablen Gruppen zählen. In den Schulen sollen das bis zu 20 Prozent sein", sagt Kretschmann in einem Interview der "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" (Montag). "So kann man keinen Regelbetrieb wie vor der Corona-Pandemie machen."

In der vergangenen Woche hatten die Kultusminister der Länder beschlossen, dass die Schulen nach den Sommerferien wieder vollständig öffnen und in den Regelbetrieb zurückkehren sollen.

Susanne Eisenmann (CDU), Ministerin für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg.
Susanne Eisenmann (CDU), Ministerin für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg. | Bild: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hatte angekündigt, dass sie bis Anfang Juli erklären werde, wie es mit dem Unterricht im Südwesten im neuen Schuljahr weitergehen werde. Grundsätzlich solle es so viel Präsenzunterricht wie möglich geben.

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Kommentare (24)
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  •   Le_Stross
    (12 Beiträge)

    22.06.2020 15:34 Uhr
    Jeder denkt halt an seinen Vorteil...
    Viel zu viele Kommentare ohne Unterscheidung zwischen Schularten, die bei diesem Thema aber EXTREM WICHTIG ist (Grund-, Sek I/II, BS).

    Die Leute haben wohlstandsverwöhnt langsam "keine Lust" mehr. Einige Ordnungsgelder mehr für Maskenpflicht und Abstandeinhalten wären fällig, dann könnte ich der Öffnung der Schulen etwas abgewinnen. Pendeln oder unter Schülern will man (oder Lehrer) grad nämlich sicher nicht sein, so wie sich einige Leute aufführen ("Corona ist vorbei").

    Als nicht-Freund von Kretschmann muss ich sagen, dass er der EINZIGE momentan ist, der mal realistisch an die Sache rangeht. Als Lehrer ständig gebeutelt in dieser Gesellschaft und jetzt sollen die für Fehlpolitik von JAHRZEHNTEN aufkommen? lol
    Und wer Frau Eisenmann live gehört hat, der weiß, wie sie tickt. Kann mit Amthor in ein Boot. Dreist.

    Zudem: D war schon immer kinderunfreundlich. Was erwartet man gerade? Einen Umschwung von heute auf morgen? Fängt bei jedem selber an. Es wird zu viel von Politik erwartet.
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  •   Freigeist1
    (1412 Beiträge)

    23.06.2020 16:44 Uhr
    "Lehrer ständig gebeutelt"?
    Warum genau? Wegen den guten, bis zum Lebensende sicheren Bezügen, wegen der Unkündbarkeit, wegen dem Privileg, auch bei Ungeeignetheit weder Umschulen oder sonst was anderes machen zu müssen (zu Lasten der Schüler).
    "Für die Fehlpolitik" aufkommen? Hallo, die Lehrer sind in allen Parlamenten weit überproportional vertreten; diese "Fehlpolitik" ist von Lehrern für Lehrer gemacht. Leider nicht für die Schüler.
    Dass es überfällig ist, dass die Schule sich ändern muß, dazu hört man leider von der GEW praktisch nix.
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  •   FCKSUV
    (414 Beiträge)

    22.06.2020 13:07 Uhr
    Kretschmann, kümmere dich lieber
    um die marodierenden Horden in deiner Hauptstadt.
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  •   bingobongo
    (399 Beiträge)

    22.06.2020 11:02 Uhr
    Nun Herr Kretschman
    Warum schicken Sie dann ihre Frau Eisenmann in die Kultusministerkonferenz und sie kommt mit diesem Wergebnis zurück?

    1. wenn 20% der Lehrerschaft "sich selbst" zu den vulnerablen Gruppen zählen, dann sollten Sie mal kurz nach "Landesbeamter" schauen. Eine solche Feststellung trifft immer noch der Amtsarzt.

    2. Frau Eisenmann ist offensichtlich überfordert

    3. wenn 20% der Lehrerschaft für den Schuldienst nicht tauglich ist aufgrund Gefährdung durch COVID19, dann gibt es noch viele weitere Einsatzgebiete für diesen Landesbeamten und man kann jemanden Neuen einstellen.

    4. dann macht der halt HomeOffice und in die Medienräume der Schulen kommt ne Webcam. Verrückte Idee? Wird bei den "Risikogruppen" aufgrund jahrzehntelang eingeübter Unterrichtseinheiten auch kein besonders anderer Frontalunterricht sein. Man kann ja einen "Ordnungslehrer" bestimmen der remote angerufen wird, wenn in der Klasse Züchtigungsmaßnahmen notwendig sind....
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  •   Le_Stross
    (12 Beiträge)

    22.06.2020 15:40 Uhr
    Eisenmann und Kretschmann?
    Ich bin nicht mit dem System vertraut, wer hier wem wie Weisung gibt etc, aber Kretschmann ist grün, Eisenmann schwarz... Bildungsabteilung ist also CDU-Ecke und nicht Grüne.

    Über Frau Eisenmann kann ich nach einem Livevortrag Januar diesen Jahres nichts Gutes mehr sagen. Wie Herr Kretschmann darüber Macht haben soll, weiß ich nicht. Denke aber, dass die politischen Rangeleien sicher geführt werden und die beiden sehr unterschiedliche Vorstellungen haben, wie es weitergehen soll.
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  •   InKa
    (855 Beiträge)

    22.06.2020 11:25 Uhr
    Lehrer
    der Risiko -gruppe machen genau das was Sie unter Punkt 4 schreiben seit März.
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  •   bingobongo
    (399 Beiträge)

    22.06.2020 11:36 Uhr
    In welcher Schule?
    In der Eliteschule XY?

    Die Mehrzahl saß daheim rum und verschickte Arbeitsblätter.
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  •   InKa
    (855 Beiträge)

    22.06.2020 10:01 Uhr
    immer
    dieser Vergleich mit anderen Berufsgruppen.Ich kenne keinen die mit vielen Personen auf engstem Raum ungeschützt sich 6 Stunden aufhalten.Gibt es nur in der Schule und in der Kita
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  •   GravelAndSand
    (26 Beiträge)

    22.06.2020 14:06 Uhr
    Na klar
    So ein Blödsinn.
    Bei Kindergärten und Schulen ist es recht einfach, auf Gruppentrennung zu achten, das heißt der Lehrer begegnet einer festgelegten Gruppe von Leuten.
    Das ist bei Verkäufern, Ärzten etc ganz anderes, die begegnen ständig neuen Leuten. Da höre ich aber nicht so ein Gejammer wie bei Lehrern und Erziehern.
    Aber ist klar, wenn ich 100% Bezüge bekomme, ohne ärztliches Attest abgeben zu müssen, dann ist die Entscheidung einfach...
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  •   Le_Stross
    (12 Beiträge)

    22.06.2020 15:37 Uhr
    Lehrerbashing ist salonfähig...
    Sind Sie ein Opfer von Lehrermobbing oder stoßen Sie einfach nur gerne in das Horn, das so viele Leute bei Artikeln dieser Art auspacken? Berufslehrer oder warum "so viel" Ahnung vom Alltag eines Lehrers? Solange es so eine Art von Lehrerbashing gibt (und es schein salonfähig), braucht man sich doch nicht wundern, wenn das immer weniger Leute machen wollen???

    Schon darüber nachgedacht, dass diese Haltung (also Ihre) genau Teil des Problems ist?
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