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Stuttgart Kretschmann kündigt drastische Maßnahmen für Corona- Hotspots an

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat drastische Maßnahmen für Regionen mit extrem ausufernden Corona-Infektionszahlen angekündigt. Man werde noch diese Woche für Regionen mit mehr als 300 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in sieben Tagen drastische Maßnahmen beschließen müssen, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. Er hoffe, dass die Maßnahmen für die extremen Hotspots Anfang nächster Woche in Kraft treten könne. Bislang sei nur Pforzheim davon betroffen.

Man werde zudem debattieren müsse, ob man sich doch noch einmal mit der Kanzlerin vor Weihnachten trifft, um neue Entscheidungen zu treffen. Ein harter Lockdown nach den Weihnachtsfeiertagen rücke näher. Das sei gut denkbar, sagte Kretschmann.

Die bisherige Hotspot-Strategie des Landes zielt ab auf Regionen mit mehr als 200 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Diese Regeln beinhalten zum Beispiel bereits schärfere Kontaktregeln und nächtliche Ausgangsbeschränkungen. An Schulen in betroffenen Stadt- und Landkreisen kann es Wechsel- und Fernunterricht in älteren Jahrgangsstufen geben.

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Kommentare (25)
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  •   Kojak
    (582 Beiträge)

    09.12.2020 17:31 Uhr
    Kretschmann
    kündigt drastische Maßnahmen an. Weil die bösen Bürger*innen an den Glühweinständen Glühwein getrunken haben. Geht gar nicht. Da wird der Herr Ministerpräsident sauer und nimmt uns alle in Sippenhaft.

    Was für drastische Maßnahmen hat Kretschmann denn für seinen grünen Umweltminister vorgesehen, der mit über 170 km/h in der 120er-Zone geblitzt wurde? Wasser predigen, Wein saufen - grünes Motto?!
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  •   107
    (666 Beiträge)

    09.12.2020 17:53 Uhr
    Schon immer gewesen;
    Zwar den Klimanotstand beschließen, am 16.07.2019,
    aber u.a. ein Wildparkstadiondach ohne Solarzellen errichten lassen.
    Inkontinenz bezüglich ihrer eigenen Glaubwürdigkeit stört weder die GRÜNEN noch deren Wähler.
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  •   Nola
    (20 Beiträge)

    09.12.2020 16:02 Uhr
    ... der Krug geht zum Brunnen
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   Sherlock
    (346 Beiträge)

    09.12.2020 19:44 Uhr
    Das macht
    doch alles schon Bill Gates weltweit, da muss sich unsere Regierung nicht selbst drum kümmern 😂
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  •   RainerBu
    (1340 Beiträge)

    09.12.2020 13:36 Uhr
    also Leute
    wenn das Virus hauptsächlich nur in Innenräumen weiterhüpft dann hätten wir glaube ich in ca 12 Monaten nicht 68 Millionen Infizierte weltweit und mit Dunkelziffer das x-fache.
    Auch ist es doch völlig unglaubwürdig , das sei (nur) in Wuhan losgegangen.Das war doch schon vorher weltweit unterwegs nur eben noch mit geringerer Zahl und damit meist nur mit milden Symptomen.
    Hallo Virologen ?? Kann man Hrn.Drosten und andere mal sowas im Podcast fragen ??
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  •   RainerBu
    (1340 Beiträge)

    09.12.2020 14:17 Uhr
    ok
    Teil zwei wurde teils dort schon behandelt.Kann man nachlesen .
    Stellt mich trotzdem nicht zufrieden.
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  •   Mondgesicht
    (2525 Beiträge)

    09.12.2020 10:48 Uhr
    Inkonsequent
    Unsere Landesregierung spricht immer großspurig von "drastischen Maßnahmen" und dergleichen. Dann aber dauert es jedes Mal eine ganze Woche, bis man in den Ministerien die notwendige Verordnung formuliert hat. Die wird dann meist erst am letzten Tag um 22 Uhr veröffentlicht und soll um 0.00 Uhr in Kraft treten...

    In einer Lage wie aktuell sind nicht große und heftige Sprüche gefragt. Wenn man etwas erreichen will, dann ist vor allem SCHNELLES Handeln erforderlich. Dass sich Kretschmann lobt, zusätzliche Einschränkungen würden "schon" kommende Woche in Kraft treten, ist ein Witz. Wenn Pforzheim jetzt schon deutlich über 300 liegt, dann kann die Zahl nächste Woche schon über 500 liegen, wenn man jetzt weiter zuwartet.

    Wenn man sich doch in der Politik einig ist, dass man diese Zahlen nicht akzeptieren und sie daher durch Maßnahmen senken will, dann braucht man doch nicht zuzuwarten, sondern dann handelt man schnell.
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  •   andi79
    (2979 Beiträge)

    09.12.2020 10:38 Uhr
    Drastisch = echter Lockdown
    Über Weihnachten/Neujahr... 14 Tage.... Ausgangssperren ganztags, wenige ausnahmen wie nötiges Personal, Bundeswehr für die Notversorgung für alle die nicht fähig sind einzukaufen... ansonsten alles dicht. Nach 10 Tagen dann Corona Massentests in allen Haushalten.... ab Anfang Januar dann sämtliche Corona Beschränkungen aufheben und normal weiter leben.

    Die Wirtschaft schadet das so am geringsten, Menschen werden geschont und wir haben unsere Freiheit wieder. Alternative: gleich alles aufmachen, ca. 100.000 Tote akzeptieren und normal weiter leben. Der bescheidenste weg: das was unsere Regierung mit ihrem wischi waschi kurs da macht...
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  •   Kiwi
    (463 Beiträge)

    09.12.2020 09:47 Uhr
    Zapfenstreich
    1962-63 war bei der damaligen Bundeswehr um 22 Uhr Bettruhe angeordnet, wird so etwas Ähnliches wieder eingeführt?
    Wo sollte ich heute um 23-24 Uhr hingehen, das Kneipenleben habe ich schon sehr lange hinter mir, die sind doch wie Kaufläden für Lebensmittel oder Unterhöschen geschlossen zwinkern
    Wenn ich aber um diese Zeit das Bedürfnis habe, ““allen ohne jeglichen Kontakt““ in einer Parkanlage meines Heimatstädtchen eine Runde zu gehen um Ruhe zu finden lasse ich mir des von niemand verbieten.
    Und jetzt drauf auf den Kiwi den Unverbesserlichen.
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  •   Mondgesicht
    (2525 Beiträge)

    09.12.2020 10:51 Uhr
    Völlig richtig, kiwi
    Denn das Virus verbreitet sich ja über Kontakte. Deshalb ist es aus meiner Sicht nicht verhältnismäßig, Leute in den Wohnungen einzusperren. Wer alleine spazieren geht, z.B. im Wald oder einer weitläufigen Parkanlage, kann sich nicht anstecken und umgekehrt auch keinen anderen infizieren.
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