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Karlsruhe Kräfte bündeln: Produktion von Schutzausrüstung für die Region soll gesteigert werden

Die Wirtschaftsregion Mittelbaden und der badische Teil der TechnologieRegion Karlsruhe wollen ihre Kräfte und ihr Know-how bündeln, um den Landkreisen und Kommunen in der Region durch die Produktion von Schutzausrüstung (zum Beispiel Mund-Nasen-Schutz, Masken, Schutzkittel) bei der Bewältigung der Corona-Krise tatkräftig zu helfen. Das gibt die Stadt Karlsruhe in einer Pressemitteilung bekannt.

Die Landräte Toni Huber und Christoph Schnaudigel, sowie Oberbürgermeisterin Margret Mergen und Oberbürgermeister Frank Mentrup haben gemeinsam mit dem IHK-Präsidenten Wolfgang Grenke an die Unternehmen der Region appelliert, die dringend notwendigen Schutzmaterialien herzustellen. "Alles, was es dazu braucht, kann die Wirtschaft unserer Region leisten", erklärt Landrat Toni Huber.

Aus eigener Kraft gegen die Krise

Das produzierende Gewerbe mit international tätigen Konzernen und mittelständischen Unternehmen verfüge über hochqualifizierte Fachkräfte und arbeite eng zusammen mit erstklassigen Forschungseinrichtungen wie dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Landrat Schnaudigel sieht in einer konzertierten Aktion ein gutes Signal, dass sich die TechnologieRegion aus eigener Kraft gegen die Krise stemmt.

Das sei auch ein Motivationsschub für alle, die sich in diesen Tagen in unterschiedlichster Form persönlich einbringen. IHK-Präsident Wolfgang Grenke unterstützt das dringende Anliegen und ist zuversichtlich, dass die starke Wirtschaft der Region Wege zu einer Kooperation und Produktion findet.

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Kommentare (1)
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  •   AlterMann
    (265 Beiträge)

    03.04.2020 12:51 Uhr
    "Wir sind gut darauf vorbereitet"
    hieß es anfangs immer.
    Und dabei gab es nicht mal genug Schutzmasken oder Pläne schnell welche zu produzieren.
    Hätte ja auch gegen andere Krankheiten geholfen, nicht nur gegen Corona.
    Und wenn in Frankreich mal ein Kernkraftwerk undicht wird braucht man ja auch Staubschutzmasken, und zwar ein bisschen bessere als die selbst genähten.

    Und die Klopapierproduktion kann dem gesteigerten Bedarf auch nicht decken, oder zumindest nicht meine Region beliefern. Ich hab in den Supermärkten der Umgebung schon seit Wochen keines mehr gesehen.
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