Karlsruhe Karlsruher Zoo: Besucher können wieder Tagestickets kaufen

Wer den Karlsruher Zoo besuchen will, kann das ab jetzt wieder mit Tagestickets tun. In der ersten Woche war der Zoo nur Dauerkartenbesitzern geöffnet. Tageskarten müssen aber online reserviert werden - kosten aufgrund der Einschränkungen allerdings nur den halben Preis.

Seit dem 6. Mai ist der Zoo nach sieben Wochen Corona-Lockdown wieder für Inhaber einer Jahreskarte geöffnet - und ab jetzt auch für spontane Tagesticket-Käufer. Das gibt die Stadt Karlsruhe in einer Pressemeldung bekannt. Jahres- als auch Tageskarten können nur online gekauft werden.

Täglich drei Zeiträume für Besuche buchbar

Dabei können täglich jeweils drei Zeiträume gebucht werden. Entweder von 9 bis 12, von 12 bis 15 oder von 15 bis 18 Uhr stehen Reservierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Innerhalb dieser Zeiträume muss die Anlage dann betreten werden. Der Aufenthalt im Zoo ist dann bis Ein­bruch der Dunkelheit möglich.

Reservierungen und Tickets können entweder selbst ausgedruckt oder auf dem Smartphone gespeichert und am Einlass vorgezeigt werden. "Eine Reservierung ist wegen der vom Land vorgeschriebenen Registrierung der Besucher notwendig, sowohl für Jahreskartenbesitzer als auch für die Käufer der Tagestickets", heißt es von Seiten der Stadt. 

Erste Woche gut verlaufen

In der ersten Woche, in der nur Besitzer von Jahreskarten die Möglichkeit für einen Besuch mit Vorab-Reservierung hatten, sei nach Angaben der Stadt sehr gut verlaufen. Die Zoogäste hätten sich an die Distanzregeln gehalten, auch für die Einschränkungen habe es großes Verständnis gegeben, sagt Zoodirektor Matthias Reinschmidt.

1.500 Ticket-Reservierungen verzeichnete der Karlsruher Zoo am ersten Tag seiner Wiedereröffnung. Beschränkt ist die Anzahl an Personen weiterhin auf 2.000, die sich gleichzeitig in Zoo und Stadtgarten aufhalten dürfen. Um Buchungen zu vermeiden, die später nicht genutzt werden, wird für die Reservierungen eine Schutzgebühr von jeweils einem Euro erhoben. Diesen erhalten die Besucher gegen Vorlage ihres Onlinetickets als Reservierungsbestätigung am Einlass zurück.

"Wir hoffen weiterhin jedoch darauf, dass viele Besucher auf die Rückgabe dieser Schutzgebühr verzichten und den Betrag stattdessen an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe spenden, der aktuell die Einnahmen für die wichtigen Artenschutzprojekte fehlen", sagt Reinschmidt. Entsprechende Spendenbehälter werden an den Eingängen aufgestellt.

Tragen einer Alltagsmaske im Kassenbereich Pflicht

Im Einlassbereich ist das Tragen einer sogenannten "Alltagsmaske" Pflicht. "Zudem gelten die allgemeinen Abstandsregelungen sowohl am Eingang als auch im gesamten Park. Weiterhin müssen sich die Besucher aus Sicherheitsgründen zudem auf einige Einschränkungen einstellen", so die Stadt weiter.

Tierhäuser müssen geschlossen bleiben. | Bild: Corina Bohner

Diese lauten: Alle Tierhäuser bleiben geschlossen, auch das Exotenhaus. Kommentierte Tierfütterungen gibt es ebenso wenig wie Führungen. An gut besuchten Punkten wurden zudem Besucherleitsysteme eingerichtet - etwa am Außengehege der Flusspferde oder im Japangarten. Das habe sich laut Stadt in der ersten Woche bewährt.

"Corona-Scout" Corinna Eußner
"Corona-Scout" Corinna Eußner | Bild: Corina Bohner

Der Streichelzoo und Australienanlage sind weiterhin nur von außen zu sehen, ein Tierkontakt nicht möglich. Die Spielplätze sind geöffnet, es wird aber an die Eigenverantwortung der Eltern appelliert, auf Abstände und Hygiene-Regeln bei ihren Kindern zu achten. Die Gastronomen bieten Speisen und Getränke zum Mitnehmen an, auch das Restaurant EXO ist geöffnet. "Ab kommendem Montag, 18. Mai, kann zudem auch wieder bewirtet werden", so die Stadt.

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