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Karlsruhe Karlsruher Landratsamt bestätigt: Corona-Fälle nach "Topsy Turvy"-Party weiter gestiegen

Ein Corona-Ausbruch nach einer Party - mit dieser Meldung machte in der vergangenen Woche die Karlsruher Diskothek "Topsy Turvy" von sich reden. Waren zuerst 14 der Gäste positiv getestet worden, waren es am heutigen Montagmorgen schon 32. Nun bestätigte das Landratsamt Karlsruhe, dass die Zahl der angesteckten Personen sogar noch höher liegt.

Die Zahl der Corona-Infizierten, die auf einen Besuch des Karlsruher Clubs Topsy Turvy am Freitag, 2. Juli zurückzuführen ist, habe sich auf 34 erhöht, wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung verkündet. Am Montagmorgen hatte die Deutsche Presse-Agentur (dpa) noch von 32 Infizierten berichtet. "An den beiden Quellfällen haben sich 25 Personen angesteckt und an diesen weitere sieben Personen", so das Landratsamt.

Bei den Infektionen sei zudem die Delta-Variante nachgewiesen worden. Viele der Infizierten haben laut Landratsamt Corona-typische Symptome, bisher sei jedoch kein schwerer Verlauf bekannt, der zu einer Klinikeinweisung geführt hätte. 

Erschwerte Kontaktnachverfolgung vorerst abgeschlossen

Weil sich die Gäste des Clubs auf jedem zweiten der insgesamt rund 120 Kontaktnachverfolgungs-Zettel falsch oder unvollständig eingetragen hatten, hatte das Gesundheitsamt am vergangenen Freitag einen öffentlichen Aufruf gestartet, um die Kontaktnachverfolgung zu beschleunigen.

"Auf ihn hatten sich bisher 22 Personen gemeldet, die in besagter Nacht im Club waren. Sämtliche Meldezettel und diese zusätzlichen Meldungen sind mittlerweile abgearbeitet. Alle ermittelten Besucher befinden sich in Quarantäne, sofern kein vollumfänglicher Impfschutz nachgewiesen werden konnte", so das Landratsamt.

Wer das "Topsy Turvy" an dem besagten Abend besucht und sich noch nicht gemeldet hat, sei weiterhin aufgerufen, das unter infektionsschutz@landratsamt-karlsruhe.de zu tun sowie sich umgehend testen zu lassen.

 

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  •   tpo
    (3 Beiträge)

    13.07.2021 22:12 Uhr
    Bußgeld ist keine Lösung
    Wenn ich wieder so schnell Schüsse hier lese.
    Überlegt doch mal, wenn es ein Bußgeld gäbe dann würde sich doch erst recht keiner melden!
    Solange die Gesetze so wischi waschi sind und eben einfache Zettel reichen, dann ist es so.
    Und ganz im Ernst, ich würde mir auch bei so manchen Orten nun überlegen ob ich da meine richtigen Daten angebe. Bei mir kam es nämlich schon vor dass sich plötzlich Leute per WhatsApp meldeten die ich 0 kenne. Und das erst seit dem ich die in solche Zettel eintragen hab. Von wegen DSGVO!
    Gebe da recht, wir müssen lernen mit dem Virus zu leben und nicht jedes mal in totale Angst verfallen und eine hexenjagd starten.
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  •   silberahorn
    (10907 Beiträge)

    14.07.2021 06:56 Uhr
    Zu bedenken ist auch,
    dass es für manche Berufsgrupen stellenweise notwendig ist unter Codenamen aufzutreten. Vorgestern kam erst in der ARD ein Film mit Aufnahmen zu denen gesagt wurde, dass wenn der Filmer aufgeflogen wäre, es lebensgefährlich war.
    Dem Betreiber des Topsy will ich keine Schlamperei oder seltsame Gäste unterstellen. Die Polizei wird sich sicher auch noch mit den Morddrohungen zu befassen haben, die er im Anschluss an die öffentlich gewordene Virenübertragung bekam. Aber auch da wird nicht unter richtigem Namen und offenem Visier gedroht werden. Arbeitsbeschaffung für Polizei, die wahrscheinlich gerade mehr als genug zu tun hat.

    Karlsruhe ist so: Akten verschwinden oder werden später irgendwo aufgefunden wo sie nicht sein sollen, Briefe kommen drei Monate später mit Entschuldigung der Post, weil sie entweder entwendet wurden oder erst spät gefunden wurden (beides nachweislich passiert).
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  •   kommentar4711
    (3180 Beiträge)

    14.07.2021 07:47 Uhr
    ANTWORT AUF "ZU BEDENKEN IST AUCH,"
    Auch wenn man unter Pseudonym rein geht kann man eine korrekte Mailadresse (gibt es bei gmx&co im 100er Pack) und eine korrekte Telefonnummer angeben unter der man dann auch erreichbar ist. Den falschen Namen kann man dem Amt dann ja entsprechend erklären.
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  •   silberahorn
    (10907 Beiträge)

    14.07.2021 08:39 Uhr
    Setzt aber voraus,
    dass im Amt seriös gearbeitet wird.
    Ich gehe aus Erfahrung nicht davon aus, dass alle Mitarbeiter vertrauenswürdig sind. Im übrigen auch aus eigenen beruflichen Tätigkeiten heraus, in denen ich als ganz kleine Nummer im Räderwerk Einblick in ganze Zusammenhänge hatte.
    Im übrigen habe ich z.B., als ich etwas vor Gericht erkämpfen musste, von dort ein Schreiben erhalten was ein Arzt üebr mich angab. Als ich mich gewundert habe, weil das nicht gemacht wurde was er schrieb, habe ich am Beiblatt erkannt, dass er Unterlagen einer anderen Patientin beigelegt hatte. Ich hatte also deren Namen ,Geburtsdatum und ihre Krankheiten zugeschickt bekommen. Nicht jeder ist so ehrlich, dass er so etwas zurückschickt und auf den gemachten Fehler hinweist.
    Als "ganz kleine Nummer" hatte ich übrigens Einblick in Bankdaten vieler Menschen und in alle Personalakten eines sehr großen Betriebs. Bei mir kam kein Missbrauch dieser Kenntnisse vor, aber das konnte man zuvor gar nicht wissen.
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  •   silberahorn
    (10907 Beiträge)

    14.07.2021 08:48 Uhr
    Welches Amt war gemeint?
    Das Gesundheitsamt?
    Ich habe von dort zwei Gutachten über mich die voller Fehler sind. Mir wurde ein falscher Lebenslauf angedichtet und mehrere Krankheiten die ich nicht habe. Meine Einschätzung lässt nicht viel Vertaruen in dieses Amt zu, zumal das offenbar dort keinen weiter störte.
    "Wir schicken keine Gutchten mit den Becsheiden, weil das Kopierkosten verursacht", sagte die Leiterin der für Zahlungen an mich zuständigen Abteilung vor ein paar Jahren. "Wi machen was das Gericht festlegt" Bedeutet: man muss erst einmal vor Gericht ziehen und das kann man erst wenn ein Einspruch abgelehnt wurde, was bei mir Jahre dauerte.
    Ihr Vorgänger ist am plötzlichen Herztod verstorben und ich weiß nicht, ob das die Folge war, nachdem halbwegs klar wurde welche Fehler in meinem Fall passiert sind.
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  •   silberahorn
    (10907 Beiträge)

    14.07.2021 18:15 Uhr
    Die vielen Schreibfehler
    sind verwunderlich.
    Aber sie sind eine Kleinigkeit gegen das, wie im Landratsamt 10 Jahre ab 2003 gearbeitet wurde. Es wurde sogar nachweisbar ein Gesetzestext falsch in einen Bescheid an mich geschrieben. Darauf habe ich Widerspruch eingereicht, das war 2010. Die Ablehnung kam Ende 2012. Dann dauerte es etwas über ein Jahr bis es überhaupt zum klärenden Gespräch vor Gericht mit dem Beklagten (= Land Baden-Württemberg) kam. Wie man diese Termine nennt weiß ich nicht, weil ich ohne Anwalt dort war und auch die Klage selbst eingereicht hatte.
    Am tollsten sind dazu Antworten aus dem Rathaus, als ich später auf die danach zusätzlich erfolgten falschen Abrechnungen zu meinem Nachteil verwies. Ich soll angeblich 2009 etwas nicht angegeben haben, wovon ich zu dem Zeitpunkt nachweisbar noch gar nichts wissen konnte. Derartige Verdrehungen sind nicht vertrauenswürdig, sogar schäbig. Und das war nicht der einzige Fehler aus dem Rathaus heraus.
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  •   kommentar4711
    (3180 Beiträge)

    14.07.2021 18:22 Uhr
    ANTWORT AUF "DIE VIELEN SCHREIBFEHLER"
    Die Story kennt hier langsam wirklich jeder.
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  •   silberahorn
    (10907 Beiträge)

    14.07.2021 18:59 Uhr
    Und es stört keinen,
    dass ein Verbrechensopfer mit ursprünglich hoher Resilienz solange maltraitiert werden darf, bis es nur noch anfängt zu stottern? Eine Stadt die sich am Opfer noch bereichert, anstatt richtig und zwar nach den lange vorhandenen Gesetzen zu handeln, ist nicht glaubwürdig. Unabhängig vom Verdienstverlust kostet das auch zusätzlich Geld vieler Bürger.

    Vor allem die Partei deren Bürgermeister zuständig waren, von denen einer noch meinte, ich solle mich an Stadträte wenden, sollte mehr auf dem Kasten haben. Keine Reaktion des jetzigen Fraktionsvorsitzenden. Andere Parteien hatte ich nicht darauf hingewiesen. Das nennt man Möglichkeit zur Gesichtswahrung.

    Davor hatten sie einen langjährigen Fraktionsvorsitzenden, der als Jurist auf Strafrecht spezialisiert war und seltsamerweise nur "kleinkriminelle Hells Angels" beschützte, anstatt sich um die auch in seinem Rechtsgebiet liegenden §§ für Geschädigte zu bemühen und die zuständigen BM auf Pflichten hinzuweisen.
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  •   silberahorn
    (10907 Beiträge)

    14.07.2021 19:16 Uhr
    Beamte
    die sich gegenseitig bei vorkommenden Fehlern mit Lügen decken sind kein Gewinn für eine Demokratie. Wenn in Antworten steht, dass man etwas überprüft hat und danach eine nachweisbar falsche Zusammenfassung kommt, dann ist das üble Nachrede, weil man die Fehler erkennen kann.
    Ein BM bekam Nachweise auf die gemachten Fehler mit entsprechenden Kopien an ihn persönlich adressiert. Daraufhin hat er mich von oben bis unten angeschaut, als wenn ich es bin, die nicht ganz gebacken ist. Solche Leute sollte man besser aus dem Amt entfernen, weil das nicht nur überheblich ist, sondern zusätzlich gezielt verletzend.
    Es steht mir ohnehin frei meinen richtigen Werdegang mit Fotos und Zeugnissen zu veröffentlichen. Das endet dann allerdings äußerst blamabel für mehr als nur einen im Rathaus. Falls ich versterbe geschieht das ohnehin, dann brauche ich auch keine Angst mehr vor schädigenden Reaktionen zu haben.
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  •   bjwerb1
    (5 Beiträge)

    12.07.2021 22:03 Uhr
    Wär Ganz einfach:
    Falsche Angaben bei der Kontakstdatenerhebung und hinterher dann doch ermittelt (z.B. über Zeugen):
    Betreiber wird verpflichtet ein lebenslanges Hausverbot zu verhängen oder die Lizenz wird zum Katzenstreichelcafe reduziert. Oder noch viel einfacher: beim Abgeben der Kontaktdaten diese mit einem offiziellen Ausweisdokument abgleichen.
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