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Berlin Niedrige Inzidenz: Kommt das Ende der Maskenpflicht?

Die Coronavirus-Infektionszahlen sinken seit geraumer Zeit. Justizministerin Lambrecht fordert angesichts dieser Entwicklung, die Pflicht zum Tragen von Masken zu überprüfen.

Angesichts der abflauenden Coronavirus-Pandemie fordert Bundesjustizministerin Christine Lambrecht die Länder auf, die weitere Fortdauer der Maskenpflicht zu überprüfen.

Die Länder müssten klären, "ob und wo eine Maskenpflicht noch verhältnismäßig ist, wenn die Inzidenzzahlen niedrig sind und weiter sinken", sagte die SPD-Politikerin der "Bild am Sonntag". "Das gilt auch für die Schulen, denn Schülerinnen und Schüler sind von der Maskenpflicht besonders betroffen."

Justizministerin Lambrecht fordert von den Ländern, die Verhältnismäßigkeit der Maskenpflicht zu prüfen.
Justizministerin Lambrecht fordert von den Ländern, die Verhältnismäßigkeit der Maskenpflicht zu prüfen. | Bild: Bernd von Jutrczenka/dpa

Kubicki fordert komplettes Ende der Maskenpflicht

Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) forderte ein komplettes Ende der Maskenpflicht. "Bei einer klaren Inzidenz unter 35 darf der Staat gar keine Grundrechte pauschal für alle Bürger einschränken. Die allgemeine Maskenpflicht müsste daher bei strenger Auslegung des Infektionsschutzgesetzes aufgehoben werden, erst recht draußen", sagt Kubicki dem Blatt. Die Landesregierungen müssten jetzt zügig ihre Verordnungen ändern, sonst werden sie bald von den Verwaltungsgerichten gezwungen. Der Staat solle lieber eine Informationskampagne aufsetzen, die erklärt, wie sich Menschen in U-Bahnen und Menschenansammlungen mit Masken schützen können. "Die Eigenverantwortung der Menschen muss wieder zentraler Bestandteil unseres Zusammenlebens werden - nicht die ständige Vorgabe von Verhaltensregeln durch den Staat."

Seit gut einem Jahr tragen Menschen in Deutschland in vielen Alltagssituationen Mundschutz.
Seit gut einem Jahr tragen Menschen in Deutschland in vielen Alltagssituationen Mundschutz. | Bild: Oliver Berg/dpa

Dänemark schafft Maskenpflicht nahzu ab

In Dänemark wird ab diesem Montag die Pflicht zum Tragen einer Maske für fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens aufgehoben. Einzige Ausnahme davon bleibt der öffentliche Nahverkehr - dort aber auch nur, wenn man nicht sitzt.

Nach dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom Januar sollen in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen sogenannte OP-Masken oder auch FFP2-Masken getragen werden. Die Umsetzung der Regel liegt bei den Bundesländern; regional können weitere Vorschriften gelten.

© dpa-infocom, dpa:210613-99-971276/3

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  •   timo
    (3370 Beiträge)

    13.06.2021 18:44 Uhr
    Nicht nur Öffis,
    sondern überall wo viele Menschen unkontrolliert aufeinandertreffen und man keine große Wahl hat hinzugehen, also insbesondere Supermärkte. Aber nicht "dauerhaft", sondern so lange es Sinn ergibt (bis ausreichend geimpft wurde). Und nicht im Sommer im Freien.
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  •   Kransruhe
    (63 Beiträge)

    13.06.2021 20:21 Uhr
    Winter
    Im Winter gerne auch unabhängig von Corona. Ist ja nicht das einzige Virus und auch andere sind nervig genug. Nerviger als das bisschen Stoff im Gesicht jedenfalls.
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  •   fahrbahnteiler
    (407 Beiträge)

    13.06.2021 21:29 Uhr
    Wir
    leben doch nicht in einer Hygienediktatur. Von mir aus soll der sich ne Maske aufsetzen, der Angst hat. Aber kein Zwang für alle.
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  •   Motorhead
    (674 Beiträge)

    14.06.2021 18:17 Uhr
    Ich glaube
    Sie wissen nicht was das Wort Diktatur bedeutet, sonst würden Sie es nicht immer wieder falsch besetzt verwenden. Duden hilft.
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  •   Kruppstahl
    (1333 Beiträge)

    14.06.2021 22:11 Uhr
    Ich habe Diktatur geschrieben?
    Ist mit gar nicht aufgefallen. Mal bitte ein Zitat von mir, wo ich hier was von einer Diktatur erwähne. Danke.
    Ich bin lediglich der Meinung, daß die Maskenpflicht aufgehoben werden muß, wenn sie juristisch nicht mehr durchsetzbar ist. Wer dann immer noch den Fetzen tragen will, soll es gerne tun, das stört mich nicht. Wenn man mir aber unterschwellig ein schlechtes Gewissen vermitteln will, sollte ich bei Aufhebung der Pflicht keine mehr tragen, dann gehe ich auf die Barrikaden.
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  •   Motorhead
    (674 Beiträge)

    15.06.2021 08:32 Uhr
    Aha
    Heisst Du Fahrbahnteiler oder bist Du im nick verrutscht? Es ist doch ganz eindeutig wem ich auf was antworte.
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  •   Kransruhe
    (63 Beiträge)

    13.06.2021 23:54 Uhr
    Unangemessen
    Ähnlich sinnvoll wie zu sagen "wer Angst vor betrunkenen Autofahrern hat, soll die Straßen meiden".

    Bisschen Rücksicht auf andere kann man durchaus einfordern.
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  •   Kruppstahl
    (1333 Beiträge)

    14.06.2021 00:49 Uhr
    In diesem Fall nicht
    Von mir hat niemand einzufordern, ich solle zu seinem Schutz einen Gesichtsfetzen tragen. Wer vor mir Angst hat, soll einen großen Bogen um mich machen. Die paar Wegmeter sind zumutbar und vom Angsthasen selbst steuerbar.
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  •   80er
    (6100 Beiträge)

    14.06.2021 14:50 Uhr
    Auf der...
    ...Straße kann ich einen Bogen machen. In der vollen Straßenbahn nicht.
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  •   Kruppstahl
    (1333 Beiträge)

    14.06.2021 17:21 Uhr
    Es gibt noch Fahrräder,
    KFZ mit Verbrennungsmotor, E-Roller und viele andere Fortbewegungsarten.
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