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Karlsruhe Intensivstation überlaufen: Karlsruher Klinikum öffnet zweite Covid-19-Station

Die Lage im Städtischen Klinikum spitzt sich weiter zu: Seit Wochen kämpft das Krankenhaus gegen die zunehmenden Infektionszahlen. Wie aus einem Bericht der Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) hervorgeht, musste sogar eine weitere Intensivstation geöffnet werden, die sich ausschließlich um die Versorgung von Covid-19-Patienten kümmert. Doch da liegt das Problem: Das Klinikum erwartet nach den Weihnachtsfeiertagen einen zusätzlichen Anstieg an Corona-Patienten.

Laut Website des Städtischen Klinikums befinden sich aktuell 34 Personen wegen einer Infektion mit Covid-19 in Behandlung. Zwölf davon befinden sich auf der Intensivstation, wovon sechs künstlich beatmet werden müssen.

Damit befindet sich das Karlsruher Klinikum weiterhin in Pandemiestufe drei, allerdings nun mit zwei Corona-Intensivstationen - inklusive 16 zusätzlichen Intensivbetten. Doch dafür müssen woanders Ressourcen gekürzt werden.

Notversorgung weiterhin gesichert

Denn: Pro neu eröffneter Covid-19 Station muss eine Nicht-Covid Station schließen. Des Weiteren musste der Betrieb um einen Operationssaal reduziert werden, um Personal für die versorgungsintensiven Covid-Patienten bereitzustellen.

Klinik-Chef Michael Geißler bei der Jahrespressekonferenz im Oktober | Bild: Thomas Riedel

Bereits vor einigen Wochen hatte Klinik-Chef Michael Geißler davor gewarnt, dass nach Weihnachten die Infektionszahlen rasant ansteigen würden und das bis Mitte Januar auch so bleibe. Dennoch sei, so Geißler nach Aussage der BNN, die "Notversorgung weiterhin gesichert".

Das heißt: Herzinfarkte und andere lebensbedrohliche Situationen können im Städtischen Klinikum auch weiterhin behandelt werden. Das Klinikum war bis Redaktionsschluss nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

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Kommentare (14)
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  •   Xenia
    (1 Beiträge)

    25.12.2020 19:30 Uhr
    Freiheit...Ehre, & Stolz...Respekt...
    Man sollte es nicht übertreiben...eine Krankheit kann man sich auch einreden, wenn man daran glaubt.
    Das ist doch Manipulation was die Politik macht.
    Um vom wesentlichen abzulenken...
    Das ist meine Meinung...
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  •   Ch.Wiechering
    (1 Beiträge)

    25.12.2020 17:27 Uhr
    Die große Anzahl von schwer erkrankten COCID-19 Patienten läßt sich stark reduzieren duch Empfehlung...
    Es ist inzwischen durch viele Studien erwiesen, dass bei Personen die schwer an Covid-19 erkranken, üblicherweise einen niedriger Vitamin-D Wert gemessen wird.

    Dazu gibt es nicht nur zahlreiche Studien aus dem Ausland, sondern auch aus Deutschland.
    Das Universitätsklinikum Heidelberg hat eine Studie ("Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID-19 Patients ") veröffentlich, in welcher der Satz
    -----------------
    „Bei unseren Patienten war ein Vitamin-D Mangel bereinigt um Alter, Geschlecht und Komorbiditäten mit einem 6-fach höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und einem ~ 15-fach höheren Sterberisiko verbunden“
    -----------------
    enthalten ist.
    Link : https://www.mdpi.com/2072-6643/12/9/

    Wer etwas von Kausalität der Supplementation gehört hat, bitte das hier lesen,
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119698/Weitere-40-COVID-19-Patienten-werden-nach-Berlin-verlegt#comment46172

    wegen begrenzter Länge des Kommentars hier.

    Ch.Wiechering
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  •   FloadRithle
    (266 Beiträge)

    25.12.2020 02:42 Uhr
    Danke an das überlastete Klinikpersonal!
    Sind wir froh, daß Spahn nicht seinen Plan durchsetzen konnte, etliche Kliniken in Deutschland zu schließen. Die von ihm erwirkte Personaluntergrenze, gemessen an dem tatsächlichen Aufwand hat uns genau hier hin geführt.

    "aktuell 34 Personen wegen einer Infektion mit Covid-19 in Behandlung. Zwölf davon befinden sich auf der Intensivstation, wovon sechs künstlich beatmet werden müssen."

    Das sind doch keine alarmierenden Zahlen für über eine halbe Million Menschen.
    Die Reproduktionszahl liegt gerade bei 0.83. Das heißt, daß die Infektionszahlen sinken. Man verordnet uns aber seit gestern wegen eines angeblich exponentiellen Wachstums eine Quarantänepflicht bei Kurzbesuchen im Elsass. Eine auf Lügen aufgebaute Vewrordnung. Da ist nix eponentiell!

    Frohes Fest
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  •   Sherlock
    (346 Beiträge)

    25.12.2020 13:18 Uhr
    Frohes Fest
    Was ist daran eigentlich so schwer zu verstehen: der Virus lebt von Kontakten. Kontakte bleiben lassen und nicht ins Elsass fahren zum shoppen (was angesichts der vielen Toten so ziemlich das Letzte ist, was man braucht). Und wenn dann die Intensiv voll ist klatschen? Danke sagen?
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  •   peppi321
    (24 Beiträge)

    25.12.2020 14:43 Uhr
    Gut erkannt
    Bleiben Sie einfach zu Hause und gehen Sie Ihrer Alten auf den Keks. Dann können alle NichtHypochonder in Ruhe ihr Leben weiterleben. Ach ja, nicht vergessen den Hausschlüssel zu entsorgen, nicht, dass Sie auf die blöde Idee kommen, irgendwann Ihren Käfig verlassen zu wollen.
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  •   Sherlock
    (346 Beiträge)

    25.12.2020 16:45 Uhr
    Welch reizender
    Zeitgenosse hier doch kommentiert.
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  •   BMWFahrer
    (399 Beiträge)

    25.12.2020 11:37 Uhr
    Sie verwechseln Ursache und Massnahme
    Zitat von FloadRithle Man verordnet uns aber seit gestern wegen eines angeblich exponentiellen Wachstums eine Quarantänepflicht bei Kurzbesuchen im Elsass


    Nicht wegen eines exponentiellen Wachstums wird Quarantäne verordnet, sondern um ein solches zu verhindern.
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  •   FloadRithle
    (266 Beiträge)

    25.12.2020 13:02 Uhr
    Lies selbst
    Zitat von Land Baden Württemberg Vom morgigen Mittwoch, 23. Dezember 2020 an gilt in Baden-Württemberg die neue Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne. In den letzten Wochen hat die Landesregierung auf das exponentielle Wachstum des Infektionsgeschehens mit verschärften Maßnahmen in Baden-Württemberg reagiert. Aufgrund der Infektionslage sowohl in Baden-Württemberg als auch in den Grenzregionen ergibt sich aktuell zudem Handlungsbedarf bei den Regelungen der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne.


    Link
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  •   80er
    (5931 Beiträge)

    25.12.2020 11:08 Uhr
    Nun....
    ....wenn Span gewußt hätte was auf uns zu kommt, dann hätte er den Vorschlag nicht gemacht. Im übrigen war er nicht der einzige der die Schließung verlangt hat. Und auch nicht der erste. Sondern dass waren die Kassen.
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  •   FloadRithle
    (266 Beiträge)

    25.12.2020 03:06 Uhr
    Ich finde es zum kotzen,
    daß man das auf dem Rücken des reduzierten Personals austrägt.
    Nochmals DANKE für den ununterbrochenen Einsatz!
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