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Karlsruhe Im Kampf gegen das Virus: Corona-Detektive suchen nach Infizierten

Von der Stadt und dem Landkreis Karlsruhe werden gemeinsam Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie umgesetzt. 80 neue Corona-Detektive aus der Kreis- und Stadtverwaltung Karlsruhe sollen eine zweite Infektionswelle verhindern.

Wie Stadt und Landkreis Karlsruhe gemeinsam verkünden, sollen sogenannte Corona-Detektive zur Ermittlung von Infizierten einsetzen.

Über 80 neue Detektive im Kampf gegen die Pandemie

Schließlich sei das Ermitteln von Personen, die im Kontakt mit positiv auf Corona Getesteten standen und deren Verfügung in die Quarantäne ("Containment") Herzstück der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Mundschutz aufsetzen: Zum zweiten Mal binnen weniger Tage gibt es mehr als 2500 Corona-Neuinfektionen.
Die neuen Corona-Schnüffler wurden von Stadt Karlsruhe besonders geschult. | Bild: Frank Molter/dpa

Im Gesundheitsamt wäre hierfür ein neues "Sachgebiet Covid-19" eingerichtet und personell aufgebaut worden. Über 80 neue Detektive würden im Kampf gegen die Pandemie die bestehende Stamm-Mannschaft ergänzen.

Laut der Stadt Karlsruhe habe man 26 der zusätzlichen Stellen als medizinisches Personal, im Qualitätsmanagement, in der Verwaltung und der Telefonhotline aus unterschiedlichen Bereichen der Kreis- und Stadtverwaltung bereits besetzen können, 5 der Corona-Ermittler sollen aus dem Karlsruher Rathaus kommen.

Die Stadt Karlsruhe setzt Corona-Detektive zur Ermittlung von Infizierten ein.
Die Stadt Karlsruhe setzt Corona-Detektive zur Ermittlung von Infizierten ein. | Bild: pixabay/bluebudgie

Die Mitarbeiter seien für ihre Aufgabe besonders geschult  worden und müssten im Ernstfall durch das nicht vorhersehbare Infektionsgeschehen unter Umständen äußerst flexibel reagieren.

Der erste Einsatz der Corona-Detektive habe im Rahmen des erhöhten Infektionsgeschehens durch Urlaubsheimkehrer stattgefunden. Um optimal arbeiten zu können erstrecke sich der Einsatz der Virusschnüffler jeweils über mehrere Wochen.

 

 

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  •   Senfdazu
    (412 Beiträge)

    06.10.2020 06:14 Uhr
    😎
    Wichtig wäre, ganz nebenbei 🤔, auch die verstärkte Suche nach den Weiterverbreitern, die den Nasen-Mundschutz immer noch nicht kapiert haben. Aber wo bleiben den im Rhein-Neckar-Raum und KA-Land die angekündigten Kontrollen im öPNV?
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  •   Kiwi
    (398 Beiträge)

    05.10.2020 13:27 Uhr
    Corona-Detektive
    .. das ist aber nicht die Stasi oder doch ?
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  •   Route66
    (2718 Beiträge)

    05.10.2020 16:21 Uhr
    Was hat eine Pandemie
    und die Suche nach Infektionsherden mit der Bespitzelungsbehörde einer Diktatur zu tun Kiwi? Erklärst Du es mir?
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  •   patrickkk
    (1698 Beiträge)

    04.10.2020 01:06 Uhr
    ...
    Finde ich gut. Dieses Virus muss aktiv bekämpft werden. Maske, Abstand und Hygiene ist das Minimum, testen testen testen und die Verfolgung von Infektionen der Königsweg.

    Wenn dies effektive und schnell gemacht wird machen auch die Listen überall Sinn.
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  •   Reger
    (315 Beiträge)

    03.10.2020 19:48 Uhr
    Wie
    gehen diese Leute vor?
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  •   kunvivanto
    (274 Beiträge)

    04.10.2020 08:29 Uhr
    So wie ich die deutsche Gründlichkeit einschätze,
    sind diese Leute dem Ordnungsamt angegliedert (und verfügen direkt oder indirekt dessen Befugnisse), interviewen Infizierte, mit wem sie Kontakt hatten und wo sie sich aufgehalten haben (z.B. um Gästelisten auszuwerten). Mit den identifizierten möglichen Kontaktpersonen nehmen sie Kontakt auf, um Tests oder Quarantäne zu veranlassen und ggf. die Kette von dort fortzusetzen.
    Ein Schneeballsystem, das die Behörde mit der Zeit dann doch wieder überfordern wird.
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  •   mein-senf
    (1002 Beiträge)

    04.10.2020 07:44 Uhr
    exakt das ist die Frage
    und viel wichtiger , welche " Rechte " haben die , welche Kompetenzen , woher wurde das Personal rekrutiert, womöglich KOD ????
    Mal sehen ob da was kommt , oder ob das wieder verschwiegen wird ....... denn das was da oben steht ist nur Bla bla.
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  •   Route66
    (2718 Beiträge)

    04.10.2020 08:08 Uhr
    Im Artikel
    steht nun aber doch nur was die Reporter da rein schreiben. Oder es folgt ein zweiter Artikel, in dem die Vorgehensweise beschrieben wird 😉
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