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Stuttgart Bus und Bahn: Was droht Maskenverweigerern?

Im Kampf gegen steigende Infektionszahlen appelliert Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) an die Polizei sowie an Bus- und Bahnunternehmen, strenger gegen Maskenverweigerer vorzugehen. "Maskenmuffeln und Verweigerern muss klar sein, dass sie ein Bußgeld von bis zu 250 Euro riskieren", sagte der Grünen-Politiker am Freitag in Stuttgart. Dort brachte er erste rote Warnhinweise an den Türen von Nahverkehrszügen an, die auf das vorgeschriebene Tragen von Mund- und Nasenschutz hinweisen.

Hermanns Mittel sind allerdings begrenzt: "Nach der Rechtslage ist das eine Landesverordnung, die von der Landespolizei durchgesetzt werden muss", sagte ein Sprecher der Karlsruher Verkehrsbetriebe (KVV). Für die Bahn ist zudem die Bundespolizei zuständig.

Nach Angaben des Bahnunternehmens Go-Ahead dürfen Schaffner oder Kontrolleure weder Bußgelder eintreiben noch Maskenverweigerern die Weiterfahrt verbieten. "Das ist noch nicht in die Hausordnung aufgenommen worden. Es werden aber derzeit entsprechende Gespräche geführt", sagte ein Go-Ahead-Sprecher.

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Kommentare (10)
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  •   FloadRithle
    (195 Beiträge)

    07.08.2020 23:45 Uhr
    jetzt treiben se wieder ne Maskensau durchs Dorf
    Wenn es Neuansteckungen in Bus oder Bahn aufgrund von nichtgetragenen Masken gegeben hätte, wäre die Panik nachvollziehbar.
    Ich stelle es mir gerade vor, wie sie einen blöd anmachen, weil er ohne Gesichtsfutt Bahn fährt. Dann zückt er sein Attest und läßt die mal eiskalt abblitzen.
    Ich sage Euch, das ist die Vorstufe zur Maskenpflicht an der frischen Luft. Wacht auf Leute und laßt Euch nicht alles bieten! Was die hier treiben ist ohne Sinn und Verstand.
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  •   melotronix
    (3212 Beiträge)

    08.08.2020 00:51 Uhr
    mal wieder einer...
    der so richtig bescheid weiss.
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  •   HerrNilson
    (1652 Beiträge)

    08.08.2020 18:36 Uhr
    Eher
    Mal wieder einer, dem es egal ist wieviele Menschen sterben oder schwere Folgeschäden haben wenn er sie angesteckt hat. Wer keine Maske trägt, die seine Mitmenschen schützt handelt unverantwortlich egoistisch.
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  •   Weichei
    (738 Beiträge)

    07.08.2020 17:26 Uhr
    Was solls? Dabei gibt es
    doch wirklich bequeme Masken
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  •   barheine
    (365 Beiträge)

    07.08.2020 15:36 Uhr
    Die ganz "Schlauen" tragen in den Bahnen ihre Masken lediglich als Mundschutz. Jetzt schon öfters beobachtet.
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  •   FCKSUV
    (420 Beiträge)

    07.08.2020 15:29 Uhr
    Fahrgästen kann die Mitfahrt
    untersagt werden, wenn sie eine Gefahr für Mitreisende sind.

    § 4 Eisenbahn-Verkehrsordnung (EVO)

    https://www.gesetze-im-internet.de/evo/__4.html

    Also zumindest DB und die NE haben hier eine rechtliche Handhabe, die Aussage des Go-Ahead Sprechers ist mir daher unverständlich.
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  •   andip
    (10504 Beiträge)

    07.08.2020 15:39 Uhr
    Es geht um das Bussgeld
    und nicht darum, ob jemand überhaupt mitfahren darf.
    Das Bussgeld darf der Schaffner und auch kein sonstiger privater Securitymensch kassieren, das darf nur die Polizei.
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  •   Route66
    (2632 Beiträge)

    07.08.2020 15:34 Uhr
    In der Zeit
    ist ein schöner Artikel, wo Betroffene Mitarbeiter sprechen. In deren Haut will ich nicht stecken. Die werden bedroht, angespuckt und ausgelacht. Die Konzerne lassen diese Mitarbeiter, oft auch Frauen, alleine mit drr Situation. Das geht nicht. Da müssen Sicherheitsleute in Bus und Bahn, die den Eindruck vermitteln : mit mir nicht mein Lieber.
    Das Problem wird aber sein, dass ein Konzern der durch Corona in den roten Zahlen ist, keine weiteren Personalausgaben leisten kann.
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  •   FCKSUV
    (420 Beiträge)

    07.08.2020 16:14 Uhr
    Hab letztens erst wieder
    Freitags Abends erlebt, wie sich die halbe Bahn mit einem Schwarzfahrer solidarisierte. Was den Kontrolleuren denn einfalle, den armen Mann zu belästigen.
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  •   Route66
    (2632 Beiträge)

    07.08.2020 16:30 Uhr
    Nette
    Mitbürger.
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