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Stuttgart Vom Wachdienst kontrolliert: Hartnäckige Quarantäne-Verweigerer landen in zwei Kliniken

Für uneinsichtige Quarantäne-Verweigerer in Baden-Württemberg werden derzeit Absonderungsplätze in zwei Kliniken geschaffen. Diese Plätze würden dauerhaft durch einen Wachdienst kontrolliert, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums in Stuttgart am Sonntag. "Details und Namen können wir erst nach dem finalen Vertragsabschluss nennen, der für kommende Woche geplant ist. Eine der beiden Kliniken soll im württembergischen und eine im badischen Landesteil liegen." Zuerst hatte die "Welt am Sonntag" berichtet.

Für eine Zwangseinweisung ist laut dem Behördensprecher ein richterlicher Beschluss nötig. "Die zwangsweise Unterbringung ist kein neues Instrument, sie konnte auch bisher schon angeordnet werden und wurde in Einzelfällen auch bisher schon angeordnet." Es handle sich bei der zwangsweisen Unterbringung nicht um eine Strafmaßnahme, sondern um eine Maßnahme des Infektionsschutzes. "Derzeit sind wir in der Abstimmung mit Krankenhäusern im Land, die aus unserer Sicht geeignet sind, um hartnäckige Quarantäneverweigerer für einige Tage gesichert unterzubringen."

Auf dieses Verfahren hatten sich Gesundheitsminister Manne Lucha und Innenminister Thomas Strobl schon Anfang Dezember geeinigt. Das Innenministerium hatte auf eine strikte Zwangseinweisung solcher Personen in eine zentrale Klinik im Land gedrängt. Lucha hatte dafür plädiert, dass sich die Kommunen dezentral darum kümmern, da es sich um Einzelfälle handle.

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  •   Revoluzzer
    (60 Beiträge)

    18.01.2021 13:18 Uhr
    Wegsperren
    Man nannte das, Desinfizieren es gibt sicherlich andere Möglichkeiten, um solche Menschen zu helfen
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  •   Holzbiene
    (201 Beiträge)

    18.01.2021 11:37 Uhr
    Lesenswert
    Praxisalltag im zweiten Lockdown
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  •   Queri
    (191 Beiträge)

    18.01.2021 12:14 Uhr
    '
    Ich habe in meinem Alltag viel mit der Coronaproblemitik zu tun.
    Da ist es meiner Erfahrung nach so, dass es bei ähnlichen Bedingungen
    a) Menschen gibt, die das Positive und Hoffnung machende in den Vordergrund stellen (Licht am Ende des Tunnels; die wenigen Kontakte intenviv genießen; das Beste aus der Situation zu machen, z.B. Umstellung auf anderen Sport; sich auf das danach zu freuen") und
    b) Menschen, die über jede Handlung die sie gerade nicht machen können klagen, stets betonen was nicht geht und von neg. Folgen berichten (Gewicht...).
    Meine Mutter hat immer gesagt: das Glas ist halbvoll.
    Nun die Quizfrage: Welche Gruppe kommt wohl besser durch die Coronazeit, kann andere Menschen motivieren und stärken, wird weniger beeinträchtigt sein und wird schneller darüber hinwegkommen?
    Gesundheit hat mit Psyche zu tun.
    Wer also den b)-Modus propagiert und als zwangsläufig/unvermeidbar hinstellt - wie viele hier im Forum-, trägt aktiv zur Verschlechterung bei wird Teil des Problems
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  •   kunvivanto
    (498 Beiträge)

    18.01.2021 12:49 Uhr
    Und unsere Politiker sind offensichtlich im B-Modus.
    Immer die Gefahren betonen und verschärfen.
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  •   tom1966
    (1319 Beiträge)

    18.01.2021 13:27 Uhr
    Wäre es Ihnen lieber,
    die Gefahren wuerden heruntergespielt, wie z.B. in den USA?

    Ueber die neuen Virusvarianten ist noch icht viel bekannt und wenn sie wirklich viel ansteckender sind, als die bisherige, ist doch Vorsicht angebracht.
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  •   Holzbiene
    (201 Beiträge)

    18.01.2021 13:44 Uhr
    Das Problem dabei…
    Zitat von tom1966 Ueber die neuen Virusvarianten ist noch icht viel bekannt und wenn sie wirklich viel ansteckender sind, als die bisherige, ist doch Vorsicht angebracht.


    Über die Gefährlichkeit Virus wurden dermaßen viele Horrorlügen verbreitet, die sich hinterher samt und sonders als das erwiesen, was sie sind, dass man als denkender Mensch diesen Kassandra-Rufern mittlerweile nicht mehr glauben mag.

    Erinnern wir uns an die Millionen von Toten, von denen in den ersten Horrormeldungen die Rede war. Mittlerweile ist klar, dass es keine Übersterblichkeit gab. John Ioannidis hatte schon im März festgestellt, dass die Influenza deutlich gefährlicher ist. Das Geschrei der Lockdown-Fanatiker war groß, aber mittlerweile hat sich auch die WHO diese Ansicht zu eigen gemacht.

    Dasselbe Muster sehen wir jetzt wieder mit den angeblich ach so furchtbar gefährlichen Mutationen. Meine Prognose: die werden sich genauso wieder als heiße Luft erweisen…
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  •   Holzbiene
    (201 Beiträge)

    18.01.2021 13:47 Uhr
    Mit Methode ist immer dieselbe:
    Mit Hilfe von Halbwahrheiten oder Komplettlügen werden vollendete Tatsachen geschaffen. Ein Zurück zum Status quo ante gibt es nicht, der Schaden ist gemacht und nicht rückgängig zu machen.
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  •   tom1966
    (1319 Beiträge)

    18.01.2021 14:12 Uhr
    Horrorlügen?
    Ueber 95 Millionen infizierte und mehr als 2 Millionen Tote - aber das Coronavirus ist nicht gefährlich? Die Zahlen sind also alle gefaked? Alle Regierungen zumindest der westlichen Welt versuchen die Ausbreitung des Virus einzudämmen, warum sollten sie sonst derartige Maßnahmen ergreifen?
    Wohin es führen kann, wenn seitens der Regierung nichts oder zu wenig unternommen wird, sieht man doch in den USA.
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  •   Holzbiene
    (201 Beiträge)

    18.01.2021 14:35 Uhr
    Man tut so, als seien…
    Zitat von tom1966 Ueber 95 Millionen infizierte und mehr als 2 Millionen Tote - aber das Coronavirus ist nicht gefährlich?


    Hochbetagte plötzlich unsterblich.

    Fakt ist: weil die Leute im Schnitt 81 Jahre alt werden, sterben sie eben im Schnitt mit 81 – genau das, was man seit knapp einem Jahr sieht. Corona ist – wenn überhaupt eine Infektion vorlag, was ja wegen der Eigenschaften des PCR-Tests keinewegs sicher ist – das, was die finale Krise auslöst. Wäre es nicht Corona, wäre es irgend was anderes – früher sind die Leute ja auch gestorben und auch das hatte oft auch irgend einen Infekt als Ursache.

    Wäre es ein Killervirus, wie behauptet, müsste man eine deutliche Übersterblichkeit sehen.

    Das ist mittlerweile seit Monaten bekannt, aber der Schutz der vulnerablen Gruppen ist nach wie vor ungenügend. Man benutzt sie als Drohpotential und als Versuchskaninchen für nicht ausreichend erprobte Impfstoffe und verordnet den Übrigen einen verschärften Shutdown…
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  •   tom1966
    (1319 Beiträge)

    20.01.2021 14:23 Uhr
    Sprechen Sie mal
    mit Leuten, die in Krankenhäusern auf Corona- oder Intensivstationen arbeiten! Vielleicht sehen sie dann einiges mit anderen Augen.
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