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Stuttgart Gelber Impfpass ade: Corona-Impfung muss ab Dezember digital nachgewiesen werden

Wer noch keinen digitalen Nachweis für seine Corona-Impfung hat, muss sich sputen: Der gelbe Impfpass reicht nach der neuen Corona-Verordnung für den Zugang zu sogenannten 2G- oder 2G-plus-Veranstaltungen nicht mehr aus, teilte das Sozialministerium am Donnerstag mit. Impfnachweise müssen in digital auslesbarer Form vorliegen. Das soll "bis zu einem gewissen Grad mehr Sicherheit vor Impfpass-Fälschungen" bringen, erläuterte ein Sprecher. Zuvor hatte die "Heilbronner Stimme" (Donnerstag) darüber berichtet.

Bürger haben nach Angaben des Sprechers noch bis 1. Dezember die Möglichkeit, sich einen sogenannten QR-Code ausstellen zu lassen. Der QR-Code - ein Quadrat aus schwarz-weißen Punkten - befindet sich auf dem Impfzertifikat, das man entweder direkt bei der Impfung bekommt oder bei Vorlage des gelben Impfpasses in der Apotheke abholen kann. Der Code kann mit der Corona-Warn-App oder der CovPass-App eingelesen werden. "Für Menschen, die kein Smartphone haben, kann der QR-Code auch einfach ausgedruckt mitgeführt werden."

Eine Spritze liegt auf einem Impfpass.
Eine Spritze liegt auf einem Impfpass. | Bild: Friso Gentsch/dpa/Illustration

Seit Mittwoch gelten in Baden-Württemberg schärfere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens wie Innengastronomie, Sportveranstaltungen, Museen, Saunen, Bäder, Clubs, Diskotheken und Weihnachtsmärkte werden nur noch Geimpfte und Genesene (2G) zugelassen. Manchmal brauchen selbst diese noch einen aktuellen negativen Corona-Test (2Gplus).

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Kommentare (32)
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  •   Grumpy
    (46 Beiträge)

    26.11.2021 08:59 Uhr
    In gewissem Maße wird die schom erhöht
    Die Hemmschwelle einen ebay-impfausweis in einer Apotheke vorzulegen dürfte schon deutlich größer sein, als diesen einem Fahrkartenkontrolleur vor die Nase zu halten. Zumal der Spaß mittlerweile strafbewehrt ist.
    Und der Barcode ist mMn verschlüsselt (zumindest bekommt man mit nem normalen QR-Scanner keine brauchbaren Daten raus), so dass der auch nicht einfach "nachgebastelt" werden kann.
    Das ist natürlich keine 100% Sicherheit aber doch deutlich höher als zuvor.
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  •   kommentar4711
    (3456 Beiträge)

    26.11.2021 09:03 Uhr
    ANTWORT AUF "IN GEWISSEM MASSE WIRD DIE SCHOM ERHÖHT
    Glaube ich nicht. Da geht man in die Apotheke wenn die Schlange lange genug ist, da ist die Apothekerin dann froh, das schnell erledigt zu haben. Da prüft doch niemand wie bei Markus Anfang, ob die Chargennummer am fraglichen Tag wirklich im fraglichen Impfzentrum verimpft wurde und ob die Person wirklich dort gewesen sein kann.
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  •   bingobongo
    (669 Beiträge)

    26.11.2021 11:50 Uhr
    ?
    Vielleicht macht das ja die Software? Chargennummern und Produktionsdaten auf Plausibilität checken wäre durchaus möglich.
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  •   Grumpy
    (46 Beiträge)

    26.11.2021 14:50 Uhr
    Plausibilitätprüfung ist nicht automatisiert
    Dazu müssten die Ärzte ihre verimpften Chargen mit Datum und Praxis-Id in eine zentrale Datenbank eingeben und das machen sie definitiv nicht.
    Ich weiß aber von einer befreundeten Apothekerin, dass es durchaus andere Dinge sind, die Misstrauen erwecken und sie veranlassen einen genaueren Blick auf das Ding zu werfen, zB. ein nagelneuer Impfausweis mit nur der COV-Impfung, Arztstempel von irgendwo, das Datum usw bis hin zur Haptik und dem Druck zwinkern
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  •   kommentar4711
    (3456 Beiträge)

    26.11.2021 12:13 Uhr
    ANTWORT AUF "?"
    Ich würde es hoffen, bezweifle es aber leider.
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  •   brummbär
    (17 Beiträge)

    26.11.2021 07:56 Uhr
    Idee!
    Meine Nachbarin (> 80) hatte von Anfang an eine Idee - warum keinen Barcode für den Impfpass? Sie hat kein Smartphone, Zettelchaos im Täschen, aber der Impfpass wird seit Jahrzehnten wie ein Schatz gehütet
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  •   bingobongo
    (669 Beiträge)

    26.11.2021 12:17 Uhr
    antwort
    Natürlich kann sie den QR-Code z.B. mittels eines Fotocopiergerätes duplizieren, ausschneiden und in ihren Impfpass kleben. Dazu enthält er sicher so manche heute unnütze seite (z.B. die ganzen Seiten zur gesetzlichen Pockenschutzimpfung in alten Impfpässen).
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  •   grafikbier
    (6 Beiträge)

    26.11.2021 09:27 Uhr
    Bar- oder QR Code...
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   Denkfehler
    (257 Beiträge)

    26.11.2021 11:16 Uhr
    Würde man...
    ...den Führerschein als elektronisch lesbaren QR-Code mit sich führen um Auto fahren zu dürfen (besser noch: Das Auto springt ohne QR-Code gar nicht an!), würde der Auto-süchtige Deutsche sich das notfalls tatsächlich auch auf die Stirn tätowieren lassen.
    Da hätte man sicherlich kein Problem damit, sich als "Mitglied der neuen gehorsamen Herren(*Damen)rasse identifizieren zu lassen" - Hauptsache, man darf dann weiterhin "brumm-brumm" machen.....

    Um an einen Glühwein zu kommen oder ein Konzert zu besuchen, ist das natürlich eine diktatorische, Grundrechte-einschränkende Maßnahme, gegen welche man sich mit allen Mitteln und notfalls lächerlichen Begründungen wehren muss.
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  •   brummbär
    (17 Beiträge)

    26.11.2021 09:32 Uhr
    Problem
    Je älter man wird, desto faltiger die Haut. Barcode ev nicht mehr lesbar, da hilft nur Lifting oder Botox grinsen
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