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Stuttgart Corona-Verordnung: Gaststätten dürfen Daten der Gäste speichern

Um bei Infektionen Kontakte nachverfolgen zu können, sollen Gaststättenbetreiber die Daten der Gäste speichern und vier Wochen nach der Erfassung wieder löschen. Das sieht die Verordnung des Landes für die Öffnung von Gaststätten vor. Die Angabe der Gäste erfolge jedoch auf freiwilliger Basis, heißt es in der Verordnung. Berichtet hatten darüber am Montag "Heilbronner Stimme" und "Mannheimer Morgen".

Demnach sollen der Name des Gastes, dessen Kontaktdaten sowie Datum und Uhrzeit des Gaststätten-Besuchs gespeichert werden. Außerdem dürften Beschäftigte und Gäste, die in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person hatten, Lokale nicht betreten. Das gelte auch für den Fall, dass jemand Symptome einer Atemwegsinfektion oder erhöhte Temperatur aufweist.

 

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Kommentare (19)
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  •   andip
    (10400 Beiträge)

    12.05.2020 08:38 Uhr
    Aha
    "Die Angabe der Gäste erfolge jedoch auf freiwilliger Basis, heißt es in der Verordnung. "
    Heisst das, wenn ich nicht will, muss ich dem Wirt auch nichts sagen?
    Oder irgendwelche falsche Angaben machen?
    Dumm nur, wenn einem in der Stammkneipe sowieso jeder kennt.
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  •   FG1961
    (343 Beiträge)

    12.05.2020 06:16 Uhr
    Bezahlung "Nur mit Karte oder Smartphone"
    und schon wurde der Besuch erfasst.
    Noch ein paar Informationen über das Smartphone abgreifen und fertig ist das Protokoll.
    Der "Zettel" dient lediglich dazu, dass die Behörden offiziell die Daten einsehen dürfen.
    Ohne richterlichen Beschluss.
    Ich habe beim Friseur bereits meinen "Behördlichen Persilschein" abgegeben.
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  •   stefko
    (2252 Beiträge)

    12.05.2020 07:32 Uhr
    schrieb er auf einer Seite ...
    ... welche mit einem Dutzend Trackern und Cookies geradezu verseucht ist ... zwinkern
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  •   Nachteule
    (793 Beiträge)

    12.05.2020 00:31 Uhr
    Überwachungsstaat
    Ich freue mich darauf, endlich wieder in mein alLieblingsrestaurant zu gehen. Meine Daten gebe ich bestimmt nicht an. Das ist ja schlimmer als bei der Gestapo.
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  •   Reger
    (188 Beiträge)

    12.05.2020 11:11 Uhr
    Gestapo?
    Ich glaube Sie sind sich nicht im klaren welchen Blödsinn Sie verbreiten.
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  •   stefko
    (2252 Beiträge)

    12.05.2020 07:16 Uhr
    "Das ist ja schlimmer als bei der Gestapo"
    Wenn man richtig böse wäre, könnte man ja solchen Kommentatoren fast wünschen nur einmal für 30min Bekanntschaft mit den Verbrechern der Gestapo zu machen. Könnte evtl. therapeutische Wirkung haben, wenn sie dann die nächsten vier Wochen, in denen die gebrochenen Finger heilen, keine Tastatur bedienen können und statt dessen vlt. einmal ihr Hirn einschalten.
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  •   Riewespitz
    (88 Beiträge)

    12.05.2020 06:49 Uhr
    Sind sie
    auf Facebook, Twitter, Instagram, WhatsApp ,Google etc.? Nutzen Sie ein Smartphone? Ach so KA-News nutzen sie ja auch. Überall sind ihre Daten gespeichert und werden weitergegeben. Überwachungsstaat?
    Das sind keine staatlichen Organisation.
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  •   kritiker_2014
    (475 Beiträge)

    12.05.2020 00:21 Uhr
    Gaststätten dürfen Daten der Gäste speichern
    Dann stellen sich mir gleich zwei Fragen.
    Wie werden die Daten erhoben und gespeichert,digital oder händisch über ein Formular?
    Und wie lange werden diese Daten gespeichert,wo und wie lange?
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  •   stefko
    (2252 Beiträge)

    12.05.2020 07:26 Uhr
    Zwei Antworten
    a) das spielt (rechtlich) überhaupt keine Rolle, ich gehe aber mal davon aus, dass 90% zu Papier und Stift greifen werden (und würde auch jedem dazu raten -> (*))
    b) das regelt die DSGVO, ebenso wie die (nachträgliche) Auskunftspflicht gegenüber den Besuchern, sowie deren Recht auf Löschung der Daten.

    (*) gerade mit b) würde der Wirt sich in eine Problematik begeben, welche wahrscheinlich 99% nicht überblicken.
    Wünscht ein Gast die Löschung seiner Daten, gehören dazu auch zwischenzeitlich angefertigte Backups - viel Spaß ...
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  •   Dalli_Klick
    (476 Beiträge)

    11.05.2020 21:17 Uhr
    DDR 2.0
    Nur weiter so. Alles unter dem Deckmäntelchen Infektionsschutz. Und schwupps, ist der neue Stasistaat da.
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